17 Tage Alaska Rundreise: Mit Motoryacht, Wasserflugzeug, Eisenbahn und Minibus – die exklusive Abenteuertour mit ultimativem Wildlife-Erlebnis

Alaska Rundreise | Wale, Gletscher und GrizzlybärenBuchungsnummer: X17.0002

Diese Reise ist leider ausgebucht!

Für exklusive Sonderreisen 2018 nehmen wir gerne Vorbestellungen an. Genaue Reiserouten und Termine stehen ab Juni 2017 fest. 

4. Juli 2017 (Anreise Anchorage) bis 20. Juli 2017 (Abreise Fairbanks)

(Die Reisetermine sind abgestimmt auf CONDOR-Flüge, welche wir Ihnen gern vermitteln.)

Alaska ist DAS Traumreiseziel in Nordamerika. Der flächenmäßig größte Staat der USA verfügt über mehrere Klima- und Vegetationszonen und die größten Nationalparks. Es gibt weit mehr Elche, Bären und Karibous als Menschen. Wälder, unendlich viele Seen, Bergketten und vom ewigen Gletschereis bedeckte Berge verzaubern den Besucher. Vor der Küste tummeln sich Buckelwale, Belugawale, Seelöwen und Fischottern. Weißkopfseeadler, Fischreiher und Fischadler kann man auf den uralten Riesenbäumen im Regenwald beobachten und die größten Grizzly Bären der Welt beim Lachsfang im Katmai Nationalpark.

Alaska Rundreise 3 Wochen

Eine Reise zu konzipieren, die all die vorgenannten Regionen und Tiere beinhaltet, war eine echte Herausforderung. Vor allem deswegen, weil die meisten Gebiete nicht per Auto erreichbar sind. Nachdem unsere Sonderreise 2016 bereits kurz nach der Veröffentlichung ausgebucht war, haben wir nun die Reiseroute nochmals verfeinert und uns ausschließlich auf Alaska und die Glacier Bay konzentriert. Mit unserem Minibus werden die Landetappen gefahren, für die exklusiven Tier- und Gletscherbeobachtungen in der Glacier Bay wird eine Motoryacht gechartert und für die Transfers sowie zur Grizzlybeobachtung nutzen wir entsprechend geeignete Flugzeuge. Sogar die Alaska-Eisenbahn haben wir als Bahntour von Anchorage bis zum Denali Nationalpark inkludiert. Selbst aktiv werden die Reiseteilnehmer während der Exkursionstouren mit Motorboot und Kajaks, die jeweils von erfahrener Naturalisten begleitet werden und bei geführten Wanderungen. Mehr Vielfalt in einer Reise ist kaum zu überbieten.

Einige Highligths der Reise

Tierbeobachtungen: Bei keiner anderen Reise kann man so viele verschiedene Tiere sehen, wie bei dieser. Eine Aufzählung würde zu umfassend sein, denn neben den großen Tieren wie Grizzly Bären, Elchen und Walen gibt es unzählige Vogelarten, kleiner Tiere und die verschiedensten Meerestiere zu sehen.

Gletscher und Berge: Der Glacier Bay Nationalpark beherbergt über 100 Gletscher, von denen 50 namentlich benannt sind. 1979 wurde der Park von der UNESCO als Teil eines internationalen Biosphärenreservats und als Weltnaturerbe eingeordnet. Per Schiff und Kajak kommen wir ganz nah an die Gletscher, so dass einem beim Abbrechen der bis zu 50 Meter hohen Eisbrocken der Atem stockt.

Die Transportmittel: Selten zuvor haben wir in einer Reise so viele unterschiedliche Transportmittel verwendet. Minibus, Flugzeuge, Motoryacht und Eisenbahn werden für diese exklusive Reiseroute genutzt. Durch die „Glacier Bay“ und auf Walbeobachtung geht es per Motoryacht, Zodiac und Kajak.

Enthaltene Leistungen:

  • 17-tägige Sonderreise mit deutschsprechendem Tourguide sowie Naturalist(in)
  • Beförderung im Minibus, per Eisenbahn, Flugzeug sowie mit Motoryacht
  • 9 x Übernachtung in ausgesuchten landestypischen Unterkünften, Cabins und Hotels, zum Teil inkl. Frühstück
  • 8 Tage/7 Nächte in einer Doppelkabine auf der Motoryacht inkl. Vollverpflegung (3 Mahlzeiten plus Snacks täglich sowie Kaffee, Tee, Wasser und Tischwein, Bier am Abend), Benutzung von Kajaks, Ferngläsern, Bordbibliothek, Angeln. Betreuung durch deutschsprechenden Tourguide und Naturalisten, tägliche Tierbeobachtungen und Exkursionen
  • 2 x Flugtransfers Anchorage – Gustavus – Anchorage
  • Geführter Tagesausflug (ortskundiger Pilot/Ranger) per Wasserflugzeug von Homer zum Katmai Nationalark zur Grizzlybeobachtung
  • Eisenbahnfahrt mit »Alaska Railroad« von Wasilla bis zum Denali Nationalpark
  • 7- bis 8–stündige Tier- und Naturbeobachtungs-Exkursion im Denali-Nationalpark
  • Alle Parkeintritte in Alaska sowie Gebühren für tägliche Exkursionen und geführte Wanderungen
  • Stadtbesichtigung von Anchorage
  • Alle örtlichen Steuern und Trinkgelder für inklusive Serviceleistungen
  • Captain Renes Travel-Bag

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Alle Mahlzeiten, die nicht im Leistungsumfang enthalten sind
  • Trinkgelder für Servicepersonal, Tourguide und Schiffscrew
  • Alle zusätzlichen individuellen Aktivitäten und persönlichen Ausgaben

Tourverlauf:

(Fahren Sie mit der Maus über die Karte, um mehr Details zu sehen.)

Kartendaten © 2016 Google

Tag 01 — Anreise in Anchorage

Bei gleichzeitiger Anreise aller Reiseteilnehmer (bevorzugt mit Condor Direktflügen) erfolgt die Begrüßung und Abholung durch mich (René Kempf) am Anchorage Airport. Danach fahren wir zur Innenstadt. Nach dem Check-In im Hotel erfolgt noch eine kurze Besprechung mit Hinweisen zum Tourverlauf und zum bevorstehenden Flug nach Gustavus. Danach können wir gemeinsam zum Abendessen gehen. Unterkunft: Courtyard Hotel Anchorage

Tag 02 — Anchorage – Gustavus

Am Vormittag haben wir noch Zeit für eine kurze Stippvisite von Anchorage. Anchorage (englisch für »Ankerplatz«) ist die größte Stadt Alaskas mit 291.826 Einwohnern (2010) und auch das wichtigstes Industriezentrum des Bundesstaates. Nachmittags fliegen wir dann mit Alaska Airlines entlang der Westküste bis nach Gustavus an der Glacier Bay. Gustavus ist mit nur 430 Einwohnern sehr überschaubar. Der Ort ist nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar und wurde einst von den Tlingit Indianern als Fischgebiet genutzt. Außerdem stammt die frühere Bezeichnung »Strawberry Point« (Erdbeer-Punkt) ebenfalls von den Ureinwohnern, die im Sommer dort Beeren gepflückt haben. Es gibt immer noch einen langen Strandabschnitt mit vielen wilden Erdbeeren. Heute ist Gustavus umgeben vom Glacier Bay National Park, den wir ab morgen bereisen werden. Abends bleibt noch etwas Zeit, um Gustavus zu erkunden. Unterkunft: Glacier Bay Inn Gustavus

Tag 03 — Gustavus – Transfer zur Motoryacht

Nach dem Frühstück haben wir noch etwas individuelle Freizeit, dann erfolgt der Transfer zur Motoryacht. Danach übernimmt der Captain das Kommando für die nächsten Tage. Zuerst erfolgt eine obligatorische Sicherheitseinweisung und Schiffsbegehung. Sobald alle Teilnehmer die zugeteilten Kabinen bezogen haben, heißt es »Leinen los zur Adventure Tour«. Schon nach ein paar Seemeilen haben wir gute Chancen Tiere zu sichten, denn See- und Fischadler, Fischotter, Robben und Orcas gibt es reichlich in diesen Gewässern. Dabei lernen wir das Schiff kennen und werden uns schon nach kurzer Zeit sich auf Deck bewegen. Es gibt immer etwas zu sehen, deswegen sollten Fotokamera und Fernglas stets erreichbar sein. Abends ankern wir in einer geschützten Bucht, genießen die Köstlichkeiten der Bordküche und folgen bei einem – oder mehreren Gläsern – Wein den Ausführungen des Naturalisten. Captain Dan kennt die Gewässer an der Pazifikküste sehr genau. Allabendlich zeigt er uns anhand von Seekarten die gefahrene Tagesroute und gibt den Ablauf für den nächsten Tag bekannt. Wir können danach jeweils im Mittelschiff sitzen, uns unterhalten, etwas trinken, Musik hören oder musizieren oder ggf. auch Gesellschaftsspiele spielen.

Tag 04 bis Tag 09 — Unterwegs an Bord der Motoryacht

Wir fahren westlich, wo der Lynn Kanal mit dem Chattam Sound und der Icy Strait zusammen fließt. Diese nahrungsreichen Gewässer sind bekannt dafür, dass sich in den Sommermonaten vor allem Buckelwale dort aufhalten. Bei etwas Glück können wir die verschiedenen Formen der Nahrungsaufnahme der Wale beobachten, wie zum Beispiel das »Bubble net feeding«. Bereits wenig später folgen wir westlich der Icy Strait und gelangen in die Gewässer des herrlichen Glacier Nationalparks. Das Wasser hier ist eiskalt und die Luft sauber und klar. Der Glacier Bay Nationalpark ist ein Natur- und Tierschutzgebiet. Die Region um die Glacier Bay wurde am 25. Februar 1925 zunächst als National Monument unter Schutz gestellt. Der 1980 durch den Alaska National Interest Lands Conservation Act daraus entstandene Nationalpark wurde um 2.100 Quadratkilometer erweitert und erstreckt sich über eine Fläche von 13.287 Quadratkilometern. Ein Großteil davon (10.784 Quadratkilometer) ist als Wildnis-Gebiet ausgewiesen. Der Park wird von der UNESCO als Teil eines internationalen Biosphärenreservats und als Weltnaturerbe eingeordnet. Die Gletscher des Nationalparks sind von wissenschaftlicher Bedeutung, denn sie markieren heute den Rückzug einer kleineren, 4000 Jahre zurückliegenden Eiszeit. Als Kapitän George Vancouver 1794 die Region erforschte, war die Bucht fast vollständig vom Eis der Gletscher gefüllt. Das Eis war mehrere Kilometer breit und über 1.000 Meter hoch. 1879, keine 100 Jahre später, stellte der Naturforscher John Muir fest, dass sich die Gletscher stark zurückentwickelt hatten. Die heute als Muir-Gletscher bekannte Eismasse hat sich in diesen 85 Jahren um 77 Kilometer verkürzt. Heute hat sich dieser Rückzug der Gletscher verlangsamt. Drei Gletscher ziehen sich weiter zurück, während acht länger werden. Wissenschaftler erforschen den Einfluss der Gletscher-Bewegung auf das globale Klima und die Pflanzenwelt in den von den Gletschern freigegebenen Flächen. Nur ganz wenigen Adventure-Veranstaltern ist es überhaupt erlaubt, mit Gruppen von Urlaubern in diesen Gewässern unterwegs zu sein und dort auch zu ankern. Deswegen ist die Anzahl der Gäste (max. 12) und die Zeit des Aufenthaltes im Nationalpark begrenzt. Wir können uns glücklich schätzen, diese von Menschen unberührte Natur zu erleben. Der Nationalpark ist reich an Tieren, so dass wir gute Chancen haben Buckelwale, Seelöwen, Robben, Seeotter oder auch Landtiere, wie Bären, Wölfe, Elche, Bergziegen und Adler zu sichten. Eine Reise in die Glacier Bay ist wie ein Trip in die Vergangenheit. Uralte Wälder wechseln mit kahlen Felsen, während wir zum Oberlauf der Bay unterwegs sind. Dort sehen wir gigantische Gletscher und hören schon aus einiger Entfernung das laute Krachen des Eises, wenn sich riesige Eisberge lösen und ins Wasser klatschen. Wenn die Gletscher »kalben«, entsteht eine riesige Flutwelle. Ein atemberaubendes Naturschauspiel. Unser Kapitän manövriert das Schiff sicher durch die Eisschollen. Der Naturalist gibt ständig Erklärungen zur lokalen Geologie und zur Flora und Fauna. Die Artenvielfalt der Glacier Bay ist einfach gigantisch groß. Wir unternehmen tägliche Exkursionen per Motorboot und Kajaks. Dabei kommen wir so nahe wie möglich an die gigantischen Gletscher heran und können schwimmende Eisberge und kalbende Gletscher bestaunen. Tierbeobachtungen sind garantiert, denn vor allem die riesigen Buckelwale halten sich zu dieser Jahreszeit in den Gewässern auf. Atemberaubend ist die Begegnung mit den Tieren jedes mal wieder neu, vor allem wenn die Wale gemeinsam fischen oder mit ihrem gesamten Körper aus dem Wasser springen. Bei Landgängen wandern wir entlang der Küste, auf Gletschereis und durch die Urwälder der nordamerikanischen Regenwälder. Mit dem Beiboot werden die Gezeitenzonen erkundet, wobei uns der Naturalist die verschiedensten Seesterne, Krebstiere, Muscheln u.v.a.m. zeigt. An Bord gibt es eine umfangreiche Bibliothek mit interessanter Literatur und Fotobüchern über die Flora und Fauna. Täglich gibt es kurze Vorträge und Filme über verschiedene Themen, wie Wale, Gletscher, Indianer oder Pflanzen. Unter dem Mikroskop werden winzige Meerestiere beobachtet. Abends gibt es jeweils eine Zusammenfassung der gesichteten Tiere und Pflanzen sowie eine Beschreibung der gefahrenen Seeroute durch den Kapitän. Wer möchte, kann auch selbst mal das Steuerrad übernehmen und sich vom Kapitän in die Navigationsinstrumente einweisen lassen. Natürlich bleibt auch Zeit zur Erholung und Entspannung an Bord sowie zum gemütlichen Beisammensein am Abend. Wir haben genügend Zeit, um die Route offen zu gestalten, d.h. den aktuellen Erlebnissen und Tierbeobachtungen anzupassen.

Tag 10 — Gustavus – Anchorage

Am Vormittag erreichen wir Gustavus, wo die Seereise zu Ende geht. Wir werden von der Crew verabschiedet und müssen (leider) wieder zurück in die Zivilisation. Wir haben noch etwas Zeit in Gustavus und können z.B. den Strawberry Point besuchen, bevor wir wieder mit Alaska Airline zurück nach Anchorage fliegen. Dort kommen wir erst am Abend an. Bei Interesse kann ein gemeinsames Abendessen organisiert werden. Auf jeden Fall gibt der Tourguide Hinweise zum weiteren Ablauf der Reise. Unterkunft: Arctic Fox Inn Anchorage

Tag 11 — Anchorage

Heute steht die Erkundung der Stadt Anchorage auf dem Programm. Diese beginnt am Vormittag mit einer gemeinsamen Stadtbesichtigung zu Fuß und per Bus, um einen ersten Überblick der Stadt zu bekommen. In der City am Lake Hood befindet sich der größte Wasserflughafen der Welt. Anchorage hat sich in weniger als 100 Jahren aus einer Zeltstadt für Goldsucher und Arbeiter zur größten Wirtschaftsmetropole Alaskas entwickelt. Auch wenn Juneau die Hauptstadt des Bundesstaates ist, so ist Anchorage mit den meisten Verwaltungen, Wirtschaftsbetrieben und der guten Verkehrsanbindung die wichtigste Stadt Alaskas. Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung. Interessante Sehenswürdigkeiten sind z.B. das Alaska Native Heritage Centre oder das Anchorage Museum. Unterkunft: Arctic Fox Inn Anchorage

Tag 12 — Anchorage – Seward – Homer

Wir fahren heute auf Alaskas einzigem Scenic Highway. Der Seward Highway führt von Anchorage am Turnagain Arm entlang, dann durch die Kenai Mountains nach Seward – dem Eingangsort zum Kenai-Fjords-Nationalpark. Im Norden liegen die Chugach Mountains, die die Bucht des Turnagain Arms von der Halbinsel trennt, und im Westen das durchschnittlich 30 Kilometer weite Cook Inlet, eine Bucht des Golfs von Alaska, mit den Vulkanen der Alaskakette auf der gegenüberliegenden Seite. Im Osten liegt der Prince William Sound und im Süden schließlich der Pazifische Ozean. Kenai ist durch den Isthmus beim Portage-Gletscher mit dem Festland verbunden. Im östlichen Teil der Kenai-Halbinsel liegen die Kenai Mountains, die drei Eiskappen beherbergen, wobei das Harding Icefield Nordamerikas zweitgrößtes ist. Im Südosten befindet sich der Kenai-Fjords-Nationalpark, im Nordosten der Chugach National Forest. Der westliche Teil zeichnet sich durch eine Tiefebene aus, im Südosten eher hügelig, im Nordosten durch eine von prähistorischen Gletschern geformte Seenplatte. Wir fahren über die ganze Halbinsel bis zur nördlichsten Stadt Homer. Nach unserer Ankunft erfolgt noch eine Sicherheitseinweisung für die Grizzly- Beobachtungstour am nächsten Tag. Unterkunft: Best Western Bidarka Inn Homer

Tag 13 — Bärentour per Wasserflugzeug – Katmai Nationalpark

Am Morgen beginnt die Bärentour per Wasserflugzeug. Ziel ist der Katmai Nationalpark auf der Aleutian Range. Der Nationalpark ist der viertgrößte der USA und wurde am 02.12.1980 gegründet. Im Park gibt es mindestens 14 aktive Vulkane und das »Valley of Ten Thousand Smokes«. Im Juni 1912 brach – nach vorhergehenden Erdbeben – der Vulkan Novarupta aus. Es war eine der gewaltigsten Vulkanexplosionen in historischer Zeit, vergleichbar mit der des Santorin, Krakatau oder Tambora. Geologen sind sich nicht einig, ob die Explosion des Novarupta nicht sogar die größte Vulkaneruption im 20. Jahrhundert gewesen ist; sicher ist, dass sie die größte auf dem amerikanischen Kontinent war. Sie war rund zehnmal so stark wie die Explosion des Mount St. Helens im Jahr 1980. Dorthin führt keine Straße. Wer die größten Grizzlys der Welt sehen will, muss per Wasserflugzeug anreisen. Der Pilot, der gleichzeitig unser Bärenführer ist, kennt die Plätze genau, wo die Grizzlys auf Lachsfang gehen. Er ist auch unser Begleiter zur Bärenbeobachtung. Die Entscheidung, wo hingeflogen wird, fällt also live vor Ort. Wir sind Anfang Juli auf Katmai. Eine gute Zeit, um die Bären beim Lachsfang an den Brooks Falls zu beobachten. Dieses Spektakel konnten wir schon mehrfach erleben und die Gegebenheiten an den Brooks Falls sind uns bekannt. Wir können in diesem Fall das Kommando vor Ort übernehmen und Euch zu den Wasserfällen und Aussichtsplattformen bringen. Atemberaubend wird es sicher, wenn man in wenigen Metern Entfernung vor den bis zu 700 Kilogramm schweren Bären steht und ihnen beim Lachsfang zuschaut. Aufregende Momente, die man sicher nicht vergessen wird. Oftmals sieht man auch Bärenmütter mit Jungtieren und sogar Wölfe. Am späten Nachmittag fliegen wir zurück nach Homer, wo wir nach einem sicher erlebnisreichen Tag noch beim Abendessen zusammen sitzen können. Unterkunft: Best Western Bidarka Inn Homer

Tag 14 — Homer – Kenai Halbinsel – Wasilla

Heute verlassen wir Homer und fahren noch einmal durch die herrlichen Landschaften der Kenai Halbinsel, wie die Chugach Mountains und der Turnagain Arm. Stopps können in Soldotna und Cooper Landing eingeplant werden. In Eklutna besuchen wir die „Spirit houses“ auf dem Indianerfriedhof und in Wasilla das „Iditarod Headquarter“ Museum. Das Iditarod ist das längste und schwierigste Hundeschlittenrennen der Welt. Es führt über 1850 km von Anchorage bis Nome am Polarmeer. In Wasilla können wir auch gemeinsam zu Abend essen, bevor wir das schön gelegene Hotel am Lake Lucille erreichen. Unterkunft: Best West Lake Lucille Wasilla

Tag 15 — Bahnfahrt mit Alaska Railroad von Wasilla zum Denali Nationalpark

Wir fahren am Morgen zur Bahnstation in Wasilla, wo Sie vom Minibus in die Eisenbahn umsteigen. Alaska Railroad ist die Eisenbahngesellschaft, die man als Besucher auf jeden Fall ausprobieren sollte. Sie unternehmen die Bahnfahrt entlang des Denali Parkways bis zum Denali Nationalpark. Die etwa 6-stündige Eisenbahnfahrt zählt sicher zu einem weiteren Highlight dieser Reise. Der Streckenverlauf durch die Alaska Range ist sehr abwechslungsreich und bei etwas Glück können Sie unterwegs sogar Elche und andere Wildtiere sehen. An der Bahnstation am Denali Park holt Sie der Tourguide ab und gemeinsam fahren Sie noch etwa 30 Kilometer weiter nach Healy. Dort verbringen Sie zwei Tage inmitten der Tundra direkt am Denali Park. Die idyllisch gelegenen Holzblockhäuser passen so richtig zum Alaska Feeling. Abends findet noch ein Bildvortrag über den Denali Park statt, denn Jon (der Inhaber) ist auch Hundeschlittenführer und Fotograf. Unterkunft: Earthsong Lodge Healy

Tag 16 — Wild- und Naturbeobachtungstour im Denali Nationalpark

Am Morgen unternehmen wir eine Wanderung durch die Tundralandschaft in der Nähe der Lodge. Bei gutem Wetter kann sogar der Denali gesichtet werden. Mittags fahren wir dann zum Parkeingang, haben Zeit für einen Lunch und starten danach zu einer ca. 7-stündigen Wild- und Naturbeobachtungstour durch den Denali Nationalpark. Auch in den endlosen Weiten des Denali Nationalparks erwacht die Natur im Sommer zu neuem Leben. Der knapp 25.000 Quadratkilometer große Nationalpark ermöglicht leichten Zugang zur unberührten Wildnis der subarktischen Tundra und Taiga Alaskas mit hervorragenden Möglichkeiten Elche, Bergschafe, Grizzlybären, Wölfe und Rentiere zu beobachten. Der Nationalpark ist noch relativ naturbelassen, das heißt ein Befahren mit Privat-oder Mietfahrzeugen ist nur in Ausnahmefällen und mit Sondergenehmigung möglich. Um den Park zu erkunden, muss man eine geführte Tour buchen. Wir sind also Teil einer Gruppe, die unter Leitung eines Parkrangers mit dem Spezialbus bis ca. 70 Kilometer auf einer echt abenteuerlichen Route tief in den Park hinein fährt. Dabei haben wir gute Chancen zur Wildbeobachtung und können bei etwas Glück und guter Sicht den 6.194 Meter hohen Denali bestaunen. Am späten Abend kehren wir zurück zu unserer Lodge. Unterkunft: Earthsong Lodge Healy

Tag 17 — Fairbanks – Tourende

Abreisetag. Wir verlassen die Idylle in der Tundra und fahren weiter auf dem Denali Parkway in Richtung Norden bis Fairbanks. Zwischendurch haben wir noch Zeit für einen kurzen Stopp in Nanana. Das Tourist-Informationszentrum im Blockhausstil ist mit seinen üppigen Blumen immer ein gutes Fotomotiv. Außerdem gibt es mehrere fotografische Ziele im Ort, wie historische Eisenbahnen und Schneemobile. Am Mittag erreichen wir Fairbanks. Der Condor-Flug soll um 17:20 Uhr starten, so dass wir gegen 14 Uhr am Flughafen sein werden, wo die gemeinsame Reise zu Ende geht und sich Ihr Tourguide herzlich verabschieden wird.

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Alaska und Yukon: Ein Kurzporträt

Beide Regionen erfreuen sich vor allem bei Touristen aus Europa seit einigen Jahren eines großen Zuspruchs. Sicher zu Recht, denn wer unendliche Natur, atemberaubende Landschaften und den Hauch von Abenteuer sucht, der wird all das im Yukon und in Alaska finden. Der 3.120 Kilometer lange Yukon River gab dem Territorium seinen Namen.
Seit mindestens zwölf Jahrtausenden leben Menschen im Yukon. Für diese Zeit lassen sich die Vorfahren der heutigen Indianer nachweisen, die der athabaskischen Sprachfamilie angehören. Nach frühen Handelsbeziehungen, bei denen Pelze im Mittelpunkt standen, brachten Goldfunde am Klondike für kurze Zeit mehr als 100.000 Einwanderer in das dünn besiedelte Gebiet. Heute leben die etwa 33.000 Einwohner des Yukon überwiegend in der Hauptstadt Whitehorse und in Dawson. Die Goldfunde am Bonanza Creek in Dawson brachten 1896 hunderttausende Goldsucher in den Yukon und später auch nach Alaska, wobei deren Spuren in den historischen Orten Dawson City und Skagway noch besonders deutlich zu sehen sind. Beide Städte geben dem Besucher mit alten Fassaden, historischen Gebäuden und Goldschürfanlagen ein wahrhaftes Goldrush-Feeling.