22 Tage Mietwagenreise Alaska und Yukon

3 Wochen Abenteuer Reise Yukon Alaska | The Big Eight

Der Klassiker für Anspruchsvolle

Gigantische Gletscher, die höchsten Berge Nordamerikas, legendäre Highways durch spektakuläre Landschaften, Tiere in freier Wildbahn und überall die Spuren der Goldsucher – eine Reise der Superlative! Auf der »Großen 8« verbinden wir mit dieser Rundreise die schönsten Regionen von Alaska und dem Yukon. Oftmals machen die unberührten und schwer zugänglichen Gebiete, fernab von den Touristikpisten, die Besonderheit einer Reise aus. Sie gehen auf Natur- und Wildbeobachtung im Denali Park und können die riesigen Grizzlys auf Katmai aus Nahdistanz erleben. Sie erleben Goldrush-Feeling in Dawson und Skagway und erleben Eisenbahnromantik mit der legendären White Paß and Yukon Route.

(Klicken Sie in die Karte für eine vergrößerte Ansicht. Kartendaten © 2016 Google.)

Leistungsumfang:

  • 20 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels, Lodges oder Pensionen
  • 21 Tage Mietwagen Kategorie »Compact car« inkl. unbegrenzter Freikilometer, Versicherungen und örtlichen Steuern (upgrade zu anderen Fahrzeug-Kategorien gegen Aufpreis möglich).
  • Travel-Bag inkl. komplettem Roadbook mit Tourbeschreibung und Straßenkarten
  • Tundra & Wilderness Tour im Denali Park (ca. 7 bis 8 Stunden)
  • Kenai Fjord Boottour ab / bis Seward (3 1/2 Stunden)
  • Eisenbahnfahrt White Pass & Yukon Route ab/bis Skagway

Optionale Leistungen:

  • Ganztägiger Grizzly Beobachtungsausflug per Wasserflugzeug ab / bis Homer zu den größten Grizzlys der Welt nach Katmai

Reisetermine
Anreise jeweils Sonntags im Zeitraum Juni bis Ende August (CONDOR-Flüge) oder tägliche Anreise mit anderen Airlines (keine Direktflüge ab Deutschland) möglich.

Tag 01 — Whitehorse – Mietwagenübernahme – 10 km

Anreise in Whitehorse. Mietwagenübernahme am Flughafen. Fahrt zur Innenstadt mit erster Stippvisite. Übernachtung: Innenstadthotel

Tag 02 — Whitehorse nach Keno City – 464 km

Sie verlassen die Hauptstadt des Yukon und fahren auf dem legendären Klondike Highway nördlich via Carmacks bis Stewart Crossing. Am Yukon River können Sie eine Wanderung zu den Five Finger Rapids unternehmen. Dann geht es auf den Silver-Trail. Eine Strecke, die nicht zu den bekannten Touristikrouten zählt, landschaftlich aber sehr sehenswert ist. Ziel ist Keno-City. Keno City wurde nach dem Glücksspiel Keno benannt, welches in den Minen-Lagern gegen Ende des 20. Jahrhunderts sehr populär war. Die Bevölkerungszahl beträgt 16 Einwohner! Es liegt etwa 14 Kilometer entfernt von Elsa, das heute eine Geisterstadt ist. Schon allein deswegen ist ein Aufenthalt in Keno-City ein Geheimtipp. Heute leben im Ort einige Künstler und Bergleute. Eine echte Attraktion ist das Keno-Mining-Museum mit mehreren Gebäuden und sehr vielen interessanten Ausstellungsstücken. Des weiteren der Sign Post-Hill, einem Wegweiser in die verschiedensten Metropolen der Welt, der sich 11 Kilometer außerhalb des Ortes auf dem Keno Hill befindet. Es gibt urige Häuser, ein Hotel, ein B&B sowie Pub. Übernachtung: Keno City

Tag 03 — Keno City nach Dawson City – 288 km

Es geht zurück auf den Klondike Highway. Sie fahren weiter nördlich und können eventuell einen Abstecher auf den legendären Dempster Highway unternehmen. Die Tombstone Mountains sind besonders am Ende des Sommers ein farbenprächtiges Highlight. Ziel ist aber Dawson City, wo um 1898 alle Goldsucher hin wollten, um das Gold im Bonanza Creek zu finden. Übernachtung: Dawson City

Tag 04 — Dawson City Tasesausflug – 40 km

Erkunden Sie Dawson City und die Umgebung. Der Tag kann mit einer Fahrt auf den Midnight Dome beginnen. Vom Aussichtsberg haben Sie einen tollen Blick auf Dawson, den Yukon-und Klondike River. Danach können Sie den Discovery Claim besuchen, am Claim 33 selbst Gold waschen und den historischen Schaufelradbagger »Dredge Nr. 4« erkunden. In Dawson gibt es Boardwalks und jede Menge historischer Gebäude, wie z.B. das Jack London Cabin. Abends sollten Sie bei Diamond Tooth Gerties Casino vorbei schauen und eine echte Klondike-Show ansehen. Übernachtung: Dawson City

Tag 05 — Dawson City (Top of the World Highway) nach Tok – 298 km

Ihre Tagestour beginnt mit einer Fährüberfahrt über den Yukon River. Danach starten Sie zu einer Fahrt auf landschaftlich fantastischer Strecke. Der Top-of-the-World-Highway verläuft wirklich fast wie auf dem »Dach der Welt«. Sie verlassen vorerst Kanada und fahren bei Poker Creek über die Grenze nach Alaska. Auch auf dieser Route waren und sind die Goldsucher unterwegs. Überall findet man die Spuren und Relikte und neue Claims warden bearbeitet. Ein interessanter Ort ist Chicken, wo Sie wieder eine alte Dredge finden. Zielort ist Tok am Alaska Highway. Übernachtung: Tok

Tag 06 — Tok nach Healy – 311 km

Heute fahren Sie bis zum offiziellen Ende des Alaska Highways in Delta Jct. Im weiteren Tourverlauf kommen Sie nach North Pole, wo Sie den Weihnachtsmann im Santa Claus House besuchen können und es ganzjährig nach Weihnachten ausschaut. Fairbanks ist die zweitgrößte Stadt in Alaska und interessant ist unter anderem der Pioneer Park. Auf der Fahrt zum Denali-Park lohnt noch ein Stopp in Nenana. Das Infozentrum im typischen Blockhausstil ist sehenswert und auch das Eisenbahnmuseum. Sie wohnen in Healy, inmitten der Tundralandschaft am Nationalpark und können abends noch zu einer Kurzwanderung starten. Oft kann man dabei Elche beobachten und bei gutem Wetter sogar den Denali Mountain sehen. Übernachtung: Healy

Tag 07 — Visit Denali Park – 80 km

Der knapp 24.500 Quadratkilometer große Denali-Nationalpark ist ein wahres Natur- und Tierparadies. Grizzlys, Elche, Karibus, Wölfe und Dall-Schafe gibt es zu sehen und natürlich als Highlight bei etwas Glück den 6.190 Meter hohen Denali-Gipfel. Der Park kann mit eigenem Fahrzeug nicht befahren werden, da die Parkroad nach den ersten 15 Kilometern nur für die Tour-und Pendelbusse offen ist. Damit erhält der Park seinen natürlichen Charakter und wird nicht dem Massentourismus komplett zugänglich gemacht. Wir haben für Sie eine Tundra & Wilderness Tour gebucht, bei der Sie sieben bis acht Stunden – geführt durch einen Parkranger – durch den Nationalpark fahren. Übernachtung: Healy

Tag 08 — Healy nach Anchorage – 400 km

Auf dem Georges Parkway fahren Sie zuerst durch den Denali State Park und weiter in Richtung Anchorage. Ein Abstecher lohnt z.B. nach Talkeetna. Der Name Talkeetna bedeutet etwa »Ort, wo am Fluss Nahrung gelagert wird«. Das Gebiet liegt 185 Kilometer nördlich von Anchorage nahe dem Denali am Zusammenfluss der Flüsse Susitna, Chulitna und Talkeetna. Talkeetna war ursprünglich von Athapaska-Indianern besiedelt. Als im Jahr 1892 am Unterlauf des Susitna River Gold gefunden wurde, kamen Goldsucher und Prospektoren in die Region. Der Ortskern mit vielen Gebäuden aus dem frühen 20. Jahrhundert wird als National Historic Site gelistet. Anchorage, Ihr Tagesziel, ist mit knapp 300.000 Einwohnern die größte Stadt Alaskas und auch das wirtschaftliche Zentrum. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten, wie das Alaska Native Heritage Centre sowie gute Restaurants. Übernachtung: Anchorage

Tag 09 — Anchorage nach Seward – 334 km

Sie verlassen vorerst Anchorage und fahren auf Alaskas einzigem Scenic Highway. Der Seward Highway führt von Anchorage am Turnagain Arm entlang, dann durch die Kenai Mountains nach Seward – dem Eingangsort zum Kenai-Fjords-Nationalpark. Im Norden liegen die Chugach Mountains, die die Bucht des Turnagain Arms von der Halbinsel trennt, und im Westen das durchschnittlich 30 km weite Cook Inlet, eine Bucht des Golfs von Alaska, mit den Vulkanen der Alaskakette auf der gegenüberliegenden Seite. Im Osten liegt der Prince William Sound und im Süden schließlich der Pazifische Ozean. Kenai ist durch den Isthmus beim Portage-Gletscher mit dem Festland verbunden. Im östlichen Teil der Kenai-Halbinsel liegen die Kenai Mountains, die drei Eiskappen beherbergen, wobei das Harding Icefield Nordamerikas zweitgrößtes ist. Im Südosten befindet sich der Kenai-Fjords-Nationalpark, im Nordosten der Chugach National Forest. Der westliche Teil zeichnet sich durch eine Tiefebene aus, im Südosten eher hügelig, im Nordosten durch eine von prähistorischen Gletschern geformte Seenplatte. Seward markiert den Anfang des historischen Iditarod Trails. Auch die historische Trasse der Alaska Railroad beginnt in Seward. Wir erreichen Seward am Nachmittag. Sie haben danach noch etwas Zeit, um die Stadt zu erkunden. Empfehlenswert ist der Besuch des Alaska Sealife Centre (geöffnet bis 21 Uhr). Das Alaska Sea Life Center zeigt wahrscheinliches alles, was man in Alaska im Wasser zu Gesicht bekommen kann: Vögel und Fische – insbesondere Lachse in allen Stadien, jung, mittel und ausgewachsen – sowie Seelöwen und Seeotter. Übernachtung: Seward

Tag 10 – Seward Tagesausflug – Kenai Fjord Bootstour – 0 km

Für den heutigen Tag ist eine Bootstour im Kenai Fjord gebucht. Seward ist beliebt bei Sportfischern aus aller Welt und der Kenai Fjord ist bekannt für seinen Fischreichtum. Genau deswegen tummeln sich auch Wale, Seelöwen und Fischotter in diesen Gewässern. Auf den Bäumen am Ufer sieht man Weißkopfseeadler und die Berge sind von gigantischen Gletschern bedeckt. Die Tour wird Sie sicher begeistern. Am späten Nachmittag haben Sie noch Zeit in Seward und können abends am Hafen die Fänge der Sportfischer bestaunen, denn die jeweils größten Fische werden öffentlich gewogen und gemessen. Übernachtung: Seward

Tag 11 — Seward nach Homer – 27 km

Bevor Sie heute auf Tagestour nach Homer starten können Sie wenige km außerhalb von Seward den Exit Glacier besuchen. Es gibt ein Informationszentrum, wo Sie kostenlos eine Wanderkarte erhalten. Die Trails führen z.T. bis ganz Nahe an den Gletscher. Der weitere Tourverlauf über die Kenai Halbinsel verläuft via Cooper Landing und der größten Stadt der Region, Soldotna. Dann fahren Sie entlang des Cook Inlet bis nach Homer. Der Ort liegt direkt am Meer und die äußerste Spitze ist Homer Spit. Homer ist bekannt durch seine Austernzuchtanlagen und ein beliebter Wohnort von Künstlern. Es gibt mehrere Galerien und urige Restaurants und Shops. Wir bieten Ihnen ein ganz besonderes Highlight als Option an, nämlich die Bärenbeobachtung auf Katmai. Wer diese Option gebucht hat, muss sich bereits heute abend in Homer für den Flug per Wasserflugzeug einchecken lassen. Übernachtung: Homer

Tag 12 — Homer (Optional: Bären-Beobachtungstour – Katmai) – 0 km

Am Morgen beginnt die Bärentour per Wasserflugzeug. Ziel ist der Katmai Nationalpark auf der Aleutian Range. Der Nationalpark ist der viertgrößte Nationalpark der USA und wurde am 02.12.1980 gegründet. Im Park gibt es mindestens 14 aktive Vulkane und das Valley of Ten Thousand smokes. Dorthin führt keine Straße. Wer die größten Grizzlys der Welt sehen will, muss per Wasserflugzeug anreisen. Der Pilot, der gleichzeitig Ihr Bärenführer ist, kennt die Plätze genau, wo die Grizzlys auf Lachsfang gehen. Er ist auch unser Begleiter zur Bärenbeobachtung. Atemberaubend wird es sicher, wenn man in wenigen Metern Entfernung vor den bis zu 700 Kilogramm schweren Bären steht und ihnen beim Lachsfang zuschaut. Aufregende Momente, die man sicher nicht vergessen wird. Oftmals sieht man auch Bärenmütter mit Jungtieren und sogar Wölfe. Am späten Nachmittag erfolgt der Rückflug nach Homer. Übernachtung: Homer

Tag 13 — Homer nach Wasilla – 424 km

Heute verlassen Sie Homer und fahren noch einmal durch die herrliche Landschaft der Kenai Halbinsel. Zur Mittagspause können Sie nochmals in Anchorage verweilen, bevor Sie die Küste und auch die größte Stadt Alaskas verlassen. In Eklutna sollten Sie die Spirit Houses besuchen. Eklutna ist eine der ältesten bewohnten Gegenden in der Nähe von Anchorage. Archäologische Funde lassen darauf schließen, dass es mehr als 800 Jahre alt ist. Diese ersten Siedler waren russisch-orthodoxe Missionare, deren Einfluss noch heute auf dem Eklutna Historical Park Friedhof sichtbar ist. In einer Mischung aus Dena’ina Athabascan-Ureinwohner und russisch-orthodoxen Traditionen sind die Gräber mit bunt bemalten Geister-Häuschen, sogenannten Spirit Houses überdeckt, die den Geistern der Toten Unterschlupf gewähren sollen. Ziel ist heute Wasilla. Sehr bekannt als das Hauptquartier des Schlittenhunderennens Iditarod Trail Sled Dog Race. Übernachtung: Wasilla

Tag 14 — Wasilla nach Tok – 460 km

Sie starten am Morgen in Wasilla und fahren via Palmer auf dem Highway1 durch die Alaska Range. Der Matanuska River befindet sich neben Ihrer Route und schon bald ist die Gletscherzunge des gleichnamigen Gletschers zu sehen. Der Matanuska Glacier ist einer der am leichtesten zugänglichen Gletscher Alaskas. Als über 44 Kilometer langer Fluss aus Eis reckt er sich aus den Chugach Mountains heraus und ist dabei schon aus der Ferne, über Kilometer hinweg entlang des Glenn Highway zu sehen. Via Glennallen kommen Sie in die Nähe des Wrangell-St.-Elias Nationalparks. Der Park ist nicht nur der größte Bestandteil des U.S.-Nationalpark-Systems, sondern mit seinen markanten Berggipfeln und imposanten Gletschern auch einer der spektakulärsten. Der Park, der 1980 zum Nationalpark erklärt wurde, erstreckt sich über eine Fläche von 52.000 Quadratkilometern. Chistochina, eine 100 Einwohner zählende alte Athabascan Siedlung und liegt am Fuße des Mount Sanford am Rande des Wrangell-St.-Elias-Nationalpark. Auch noch heute leben vorwiegend Athabascan Indianer hier und betreiben ihren »subsistence«-Lebensstil, bestehend aus Jagen und Sammeln, Fallenstellen und Fischen, was die wirtschaftliche Grundlage bildet. In den wenigen Geschäften am Ort findet man oft wunderschöne Kunsthandwerke vor – wie Körbe, Puppen und Perlenstickereien – neben Tierfellen und Tierhäuten. Ihr Zielort Tok ist sozusagen das Tor zu Alaska, wenn man auf der Straße von Kanada aus einreist. Übernachtung: Tok

Tag 15 — Tok (Kluane NP) nach Haines Junction – 467 km

Bevor Sie die Grenze nach Kanada überqueren, sollten Sie in Tetlin das Wildlife Refuge besuchen, wo es ein interessantes Informationszentrum gibt. Via Beaver Creek fahren Sie auf dem Alaska Highway durch den Kluane Nationalpark, wo sich mit dem Mount Logan auch der höchste Berg Kanadas befindet. Einen interessanten Zwischenstopp empfehlen wir in Burwash Landing. Das kleine Kluane Museum of Natural History sieht auf den ersten Blick ggf. nicht einladend aus, hat es aber im wahrsten Sinne des Wortes in sich und ist unbedingt einen Besuch wert. An den Sheep Mountains kann man Bergschafe beobachten und auf schönen Wanderpfaden sehr aktiv unterwegs sein. Am Zielort in Haines Jct. gibt es ebenfalls ein interessantes Touristen-Informationszentrum und ein Besucherzentrum der Dakwakada Indianer. Übernachtung: Haines Junction

Tag 16 — Haines Junction nach Skagway – 328 km

Ihre heutige Tagesetappe führt Sie zuerst vorbei an Whitehorse nach Carcross. Dort gibt es die kleinste Wüste Kanadas und einige historische Gebäude aus der Goldrauschzeit. Ebenso den Bahnhof der White Pass & Yukon Route. Durch eine fast bizarr schöne Landschaft, geformt durch die Eiszeit, fahren Sie vom White Pass hinab nach Skagway Alaska. Der legendäre Ort am Ende des Lynn Canal war für ca. 350.000 Goldsucher der erste Ankunftshafen in Alaska. Heute ist Skagway vor allem für Kreuzfahrtschiffe ein wichtiger Hafen. Der Broadway mit den historischen Häusern und Boardwalks erinnert noch sehr an die Zeit von 1898. Übernachtung: Skagway

Tag 17 — Skagway – 0 km

Sicher ist die heutige Eisenbahnfahrt mit der White Pass & Yukon Route ein weiterer Höhepunkt der Reise. Auf historischen Gleisen geht es über Brücke und durch Tunnel von Skagway hinauf über den White Pass. Dabei haben Sie grandiose Aussichtsmöglichkeiten auf Skagway und die Bergwelt. Die Bahnfahrt zählt zu den schönsten Strecken der Welt und ist sicher nicht nur für Eisenbahnfreunde ein Highlight. Am Nachmittag können Sie durch Skagway bummeln oder eine Wanderung unternehmen. Übernachtung: Skagway

Tag 18 — Skagway nach Atlin – 249 km

Sie verlassen Skagway und damit auch Alaska. Allerdings nicht das Thema Goldrausch, denn auch Ihr heutiger Zielort Atlin am gleichnamigen See hat damit zu tun. Der Name kommt von Áa Tlein, dem Tlinglit-Wort für »großer Körper des Wassers«. Die Gegend wurde von Inland-Tlingit seit vielen Jahren besiedelt. Atlin ist Hauptort der Taku River Tlingit First Nation. Der Atlin-Goldrausch kam 1898 in die Gegend von Atlin und war einer der einträglichsten Teile des Klondike-Goldrauschs. Zum Ende der Goldschürfsaison 1899 waren etwa 5.000 Menschen in die Region gekommen und Atlin war eine geschäftige und bedeutende Stadt. Atlin ist reich an historischen Bergbaueinrichtungen, die in mehr oder weniger gutem Originalzustand überall in der Region zu finden sind. Eine besondere Attraktion ist die reichhaltige Natur in und um Atlin. Neben vielen Seen und Bergen gibt es die Möglichkeit, Wildtiere aus der Nähe zu erleben. Bedingt durch die nördliche Lage gibt es im Sommer bis zu mehr als 18 Stunden Tageslicht. Übernachtung: Atlin

Tag 19 — Atlin Tagesausflug – 0 km

Genießen Sie heute die herrliche Natur am Atlin See. Sie können ein Boot oder Kanu mieten, Angeln gehen, wandern oder einfach nur relaxen. Das Atlin Museum bietet Informationen und Ausstellungsstücke zum Ort und seiner Geschichte. Es befindet sich in einem alten Schulhaus, das 1902 gebaut wurde. Neben diesem Gebäude befinden sich im Ortszentrum noch einige andere historische Gebäude aus der Zeit des Goldrausches. Übernachtung: Atlin

Tag 20 — Atlin nach Whitehorse – 176 km

Bevor Sie das Endziel Ihrer Rundreise erreichen, können Sie kurz vor Whitehorse am Miles Cayon wandern gehen. Etwa 30 Kilometer hinter dem Marsh Lake durchbricht der Yukon den schmalen, etwa zwei Kilometer langen Miles Canyon und wird dahinter im Schwatka Lake aufgestaut. In den Stromschnellen das Miles Canyon sind zur Zeit des Goldrausches viele Glücksritter zu Tode gekommen. Whitehorse ist mit ca. 27.000 Einwohnern die größte Stadt im Yukon und 1953 wurde der Sitz der Territoriums-Hauptstadt von Dawson nach Whitehorse verlegt. Es gibt einige sehenswerte Museen, den berühmten Schaufelraddampfer S.S.Klondike und viele gute Restaurants. Übernachtung: Whitehorse

Tag 21 – Tourende oder Zusatzprogramm ab Whitehorse

Je nach dem Zeitpunkt Ihres Rückfluges haben Sie ggf. noch Zeit für einen Bummel in Whitehorse. Am Flughafen geben Sie dann Ihren Mietwagen zurück und treten den Rückflug oder ggf. eine Weiterreise an.

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