Indian Summer Tour: Kanada zur schönsten Jahreszeit(Buchungsnummer: KG20.IST)

REISEZIEL (Klick für Detailkarte)
The Indian Summer Tour

Nur in den Ahornwäldern der Ostprovinzen kann man den Indian Summer – das Meer aus Farben – erleben. Die Metropolen Toronto, Ottawa und Quèbec City, die Niagara Falls und die 1000 Islands werden Sie begeistern. Faszinierende Landschaften erkunden Sie auf der Gaspesie Halbisel, Bay of Fundy und im Cape Breton Highland Nationalpark. Dazu Begnungen mit Indianern und Tierbeobachtungen. Eine echte Traumreise durch 5 kanadische Provinzen!

DIE REISE IN BILDERN (Klick zur Galerie)
REISETERMINE

 TOUR A: 25.09.20 ab Toronto – 15.10.20 an Halifax

 TOUR B: 25.09.20 ab Toronto – 15.10.20 an Halifax

 TOUR C: 27.09.20 ab Toronto – 17.10.20 an Halifax

LEISTUNGSUMFANG
  • 21 Tage Kleingruppenreise durch 5 Ostprovinzen Kanadas
  • Beförderung im Minibus mit deutschsprachig Tour Guide
  • 20 Übernachtungen in landestypischen Unterkünften (2 x Upgrade bei Touren B und C)
  • 20 x Frühstück · 1 x Abendessen (Tour A), 3 x Abendessen (Tour B und C)
  • Besuch des CN-Towers in Toronto
  • Besuch des Skylon Tower in Niagara Falls
  • Bootstour »1000 Island« St. Lorenz River
  • Besuch des Museums of Canadian History
  • Besuch des Huronen Dorf Museum in Wendake
  • Besuch »Canyon St. Anne«
  • Stadtbesichtigungen in Ottawa und Quèbec City
  • Fährüberfahrt St. Lorenz River
  • Besuch des Historic Acadian Village inkl. »Acadian Dinner«
  • Besuch des Bay of Fundy Nationalparks
  • Besuch und Fahrt über die Confederation Bridge
  • Fährüberfahrt PEI nach Nova Scotia
  • Nationalparkeintritt Cape Breton Highland Nationalpark
  • Besuch des „Ross Farm Museum“
  • Geführte Wanderungen und Tierbeobachtungen
  • Alle örtlichen Steuern und Trinkgelder (Hotels, Frühstück)
Reiseverlauf TOUR A

Tag 01 — Beginn der Gruppenreise in Toronto
Begrüßung durch den Tourguide am Flughafen (bei Anreise mit Condor Flügen) und Fahrt zum Hotel in der Innenstadt. Nach Ankunft im Hotel und der Zimmerverteilung erhalten Sie von Ihrem Tour Guide noch einige organisatorische Hinweise und Tipps, z.B. für Restaurants am Abend sowie eine Vorschau für den nächsten Tag. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. ÜN/F: Holiday Inn Toronto Downtown Centre

Tag 02 — Toronto mit CN Tower bis Niagara Falls
Am Morgen besuchen Sie den CN-Tower in Toronto. Mit 553 m Höhe war dieser bis 2009 der höchste Fernsehturm der Welt. Bei guten Sichtverhältnissen hat man vom Tower einen herrlichen Blick auf die Millionenstadt Toronto und den Ontariosee. Sie haben noch etwas Zeit zur Mittagspause in Toronto und verlassen anschließend die City. Sie fahren entlang des Ontariosees bis zum „Green Belt“, der das bevölkerungsreichste Gebiet Kanadas umschließt. Nun wird die Szenerie etwas ländlicher, denn die besten Weinanbaugebiete Ostkanadas befinden sich in dieser Region. Namhafte Weingüter laden zum Besuch ein und ausgezeichnete Weine werden dort angebaut. Bei Interesse kann ein Besuch eines Weingutes eingeplant werden. Sie fahren nach Niagara-on-the-Lake, was durch schöne Gärten und Parkanlagen viel beschaulicher ist, als das stets vom Touristen besuchte Niagara Falls. Auf dem Niagara Parkway geht es bis nach Niagara Falls. Auf dem Weg befinden sich auch die „Whirlpools“. Die Whirlpool Rapids sind extrem starke Stromschnellen und Strudel des Niagara-Flusses, die sich circa vier Kilometer stromabwärts der Niagarafälle befinden. Sie gehören zu den wildesten, gefährlichsten und auch beeindruckendsten Wildwassern der Welt. Dort gibt es die Seilbahn „Whirlpool Aero Car“. Wer möchte kann (optional) eine Fahrt über die Stromschnellen unternehmen. Damit Sie einen ersten Überblick von Niagara Falls bekommen, wird Ihr Guide eine kleine Rundfahrt entlang der Wasserfälle und über die Vergnügungsmeile Clifton Hills unternehmen. Nach dem Check-in im Hotel direkt an den Wasserfällen haben Sie noch Zeit für einen ersten Bummel durch Niagara Falls. ÜN/F: Radisson Hotel & Suites Fallsview Niagara Falls (Fallsview rooms)

Tag 03 — Niagara Falls aus nächster Nähe – fahrfreier Tag
Heute erleben Sie die berühmten Niagara Falls aus nächster Nähe. Gemeinsam besuchen Sie am Morgen den Skylon Tower. Von oben haben Sie den besten Überblick auf die Wasserfälle und die Stadt. Ihr Guide gibt Ihnen anschließend weitere Tipps für Ihre individuelle Erkundung von Niagara Falls. Z.B. können Sie mit dem Schiff an die Wasserfälle fahren oder mit dem Helikopter darüber fliegen. Auch ein Besuch der USA-Seite ist möglich, denn es führt eine Fußgängerbrücke nach Niagara Falls (USA). Dafür benötigen Sie allerdings Ihren Reisepass und müssen die Einreiseformalitäten vor Ort erledigen. Ein Tipp von uns. Besuchen Sie zuerst das IMAX-Theater (gleich gegenüber der Skylon Tower). Dort wird ein sehr interessanter Multimediafilm über die Geschichte der Niagara Falls gezeigt, der vor dem individuellen Besuch sicher eine gute Einstimmung ist. Der verbleibende Tag steht Ihnen als Freizeit zur Verfügung. In Niagara Falls gibt es gutes Bussystem, welches die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen miteinander verbindet. Hier ein Link zu den Niagara Falls→ ÜN/F: Radisson Hotel & Suites Fallsview Niagara Falls (Fallsview rooms)

Tag 04 — Niagara Falls – Ontariosee – Gananoque
Sie verlassen Niagara Falls und fahren zurück nach Toronto. Auf dem 16-spurigem „Express Highway“ geht es durch die Millionenstadt und wir hoffen, nicht zu lange im Verkehrschaos stecken zu bleiben. Weiter geht es auf dem Highway 401 entlang des Ontariosee und später am Ufer des St. Lorenz River. Ein notwendiger Fahrtag, der noch einmal das riesige Ballungsgebiet mit fast 10 Millionen Einwohnern verdeutlicht. Am Nachmittag besuchen Sie Kingston am St. Lorenz River. Die Stadt mit 120.000 Einwohnern war von 1812 bis 1844 sogar Hauptstadt der größten britischen Kolonie in Nordamerika. Bereits 1841 wurde die Queens Universität gegründet, die damit zu den ältesten Universitäten Nordamerikas gehört. Auch heute ist Kingston eine beliebte Universitätsstadt sowie ein Ausbildungszentrum der kanadischen Armee (Canadian Forces Base Kingston). Nach der kurzen Stippvisite fahren Sie weiter entlang des St. Lorenz River bis zum Tagesziel in Gananoque. ÜN/F: Quality Inn & Suites 1000 Islands Gananoque

Tag 05 — Bootstour 1000 Islands (Sankt-Lorenz-Strom) bis Ottawa
Am Morgen fahren Sie in das nahegelegen Ivy Lea, um zu einer Bootstour auf dem St. Lorenz Strom zu starten. Die „1000 Islands“ sind ein wirkliches Highlight. Genau genommen besteht die Inselgruppe aus 1864 Inseln, wobei Wolfe Island die mit Abstand größte ist und Insel Nr. 15 die kleinste. 21 dieser Inseln bilden den Thousand-Islands-Nationalpark, den kleinsten Nationalpark Kanadas. Seit 2002 ist die Gegend ein UNESCO-Biosphärenreservat. Boldt Castle ist eine Hauptattraktion der 1000 Islands. Es liegt auf Heart Island und wurde von Georg C. Boldt (1853 auf Rügen geboren) für seine Frau gebaut. Leider verstarb diese 1904, so dass Boldt die Bauarbeiten sofort eingestellt hat. Sie können also vom pompösen Schloss über Villen und tolle Wohnanlagen bis hin zu einfachen Ferienhäusern alle Baustile bewundern und selbst die kleinsten Inseln, wo das Haus fast die gesamte Insel einnimmt. Nach dieser Tour geht es weiter per Bus zur kanadischen Hauptstadt Ottawa. Mit nur rund 880000 Einwohnern nimmt Kanadas Hauptstadt nur Platz 4 im Land ein. Die Wirtschaft der Hauptstadt wird hauptsächlich von zwei Sektoren getragen: zum einen durch die Arbeitsplätze der Bundesbehörden und der Bundesregierung, zum anderen von denen der Hochtechnologieindustrie. Ottawa belegt beim Brutto-inlandsprodukt und dem Nettoeinkommen der Angestellten vordere Plätze im landesweiten Vergleich und belegt den ersten Platz bei der Pro-Kopf-Zahl von Einwohnern mit akademischem Grad. In Ottawa gibt es nur wenige der sonst üblichen Wolkenkratzer. Die Stadt ist sozusagen „überschaubar“. Sie wohnen im Zentrum und können am Abend noch zu einer ersten Stippvisite starten. ÜN/F: Holiday Inn Ottawa Downtown Parliament Hill

Tag 06 — Stadtbesichtigung Ottawa, Freizeit – fahrfreier Tag
Am Morgen starten Sie vom Hotel zu Fuß zu einer Citytour. Die „Parliament Hills“, der Rideau Kanal und die historischen Gebäude auf dem alten Markplatz werden Sie begeistern, wenn Ihnen Ihr Guide die Sehenswürdigkeiten der Stadt näherbringt. Es folgt eine Mittagspause, während der Sie über den „ByWard Market“ schlendern können, wo es Markthallen, Stände und viele Restaurants gibt. Am Nachmittag besuchen Sie das „Museum of Canadian History“ in Hull. Dort gibt es u.a. eine interessante Ausstellung über die indianische Geschichte sowie die Besiedlung Nordamerikas zu sehen. Nach diesem Besuch endet die gemeinsame Tagestour und Sie können den Rest des Tages individuell in Ottawa verbringen. ÜN/F: Holiday Inn Ottawa Downtown Parliament Hill

Tag 07 — Ottawa bis Québec City
Am Vormittag fahren Sie entlang des Ottawa Rivers bis Montebello. Dort haben wir den Besuch des Wildparkes Omega→ neu in unser Programm aufgenommen.
Alle in Kanada lebenden Wildtiere wie Bisons, Elche, Bären, Wölfe u.v.a.m. sind in einem großzügigen Gehege zu bestaunen. Sie können, ähnlich einer Safari, per Bus oder Mietfahrzeug durch den Tierpark fahren und sogar verschiedene Tiere (z.B. Wapitis) füttern und anfassen. Dies ist bei entsprechend passendender Wetterlage sicher ein zusätzlich tolles Erlebnis dieser Reise, zumal Tierbeobachtungen im ersten Reiseteil (wegen der großen Städte) nicht vorkommen. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Provinzhauptstadt Québec City. Sie wohnen am Stadtrand im Huronenreservat „Wendake“ in einem wunderschönen Hotel im Baustil eines indianischen Langhauses. Zum Hotel gehört ein Museum sowie Außenanlagen mit Wanderwegen. Im Hotelrestaurant gibt es eine exklusive Speisenauswahl, z.T. auch mit Wildgerichten. ÜN/F: Hotel Musee Premieres Nations Wendake

Tag 08 — Wendake Huronendorf und Altstadt Québec City
Am Vormittag besuchen Sie das Huronendorf – Museum „Wendake“. Ein indianischer Guide erzählt Ihnen viel Wissenswertes über die Kultur und Geschichte der Ureinwohner in Kanada. Sie erfahren z.B. wie viele Familien in einem Langhaus gewohnt haben, wie ein Kanu gebaut wurde und wie die Huronen heute in der Provinz Québec leben. Im Kunstgewerbe-und Souvenirshop können Sie „steuerfrei“ kunsthandwerkliche Gegenstände, Schmuck oder Kleidung erwerben. Danach haben Sie Zeit für eine Mittagspause, bevor Sie zum gemeinsamen Stadtbesuch von Québec City starten. Mit etwas mehr als einer halben Million Einwohner ist Québec City weitaus kleiner, als Montreal. Dennoch ist es die Provinzhauptstadt mit großer Geschichte und vielen historischen Gebäuden, vor allem in der Altstadt von Québec City, die 1985 von der UNESCO mit dem Prädikat „Welterbe“ ausgezeichnet wurde. Die Altstadt ist von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben. Die „Old City“ hat ein ganz besonderes Flair, welches für Nordamerika einmalig ist. Erleben Sie die Stadt während einer gemeinsamen Besichtigung am Nachmittag. Wir haben dafür zusätzlich einen Stadtführer gebucht, der mit speziellem Insiderwissen die Geschichte der Stadt erzählen kann. Zu Fuß starten Sie von der Oberstadt am ehemaligen Schlachtfeld auf der Abraham Ebene bis zum Wahrzeichen der Stadt, dem Chateau Frontenac. Danach geht es in die Unterstadt und dem Place Royale, wo die gemeinsame Besichtigung endet und Sie noch etwas Zeit für eine individuelle Erkundung haben. Abends geht es zurück nach Wendake. ÜN/F: Hotel Musee Premieres Nations Wendake

Tag 09 — Canyon St. Anne – Fähre über den St. Lorenz River bis Rimouski
Sie fahren entlang des Sankt Lorenz Stromes und entfernen sich nun immer mehr aus den dicht bevölkerten Gebieten Ostkanadas. Bereits am Stadtrand von Québec verlassen Sie den Highway und fahren auf der ältesten Straße Nordamerikas, der „Rue de Nouvelle France“ durch wunderschöne kleine Orte mit den typischen Häusern in „Neufrankreich“. In Saint-Anne-de-Beaupre besuchen sie die berühmte Basilika, die die bekannteste Wallfahrtskirche in Nordamerika ist. Danach besuchen Sie den Canyon St. Anne und können dort bei schönem Wetter zu Mittag ein Picknick planen. Der Park Canyon St. Anne verfügt über zwei Hängebrücken, die über die Wasserfälle gespannt sind und einen schönen Naturpfad. Weiter fahren Sie Richtung Norden durch idyllische Orte, wie Baie-Saint-Paul und müssen um 16:30Uhr am Fährhafen in Saint-Siméon sein. Da man bei der Beladung der Fähre, speziell mit unseren Bussen, auf die Gezeiten des St. Lorenz Stromes achten muss, ist die 17:30Uhr Fähre heute, die einzige Möglichkeit, um per Schiff über den Fluß zu kommen. Die Fähre verfügt über gastronomische Einrichtungen, so dass Sie die etwa 65 minütige Überfahrt gleich zum Abendessen nutzen können. Nach der Ankunft in Riviere-du-Loup geht es weiter bis zum Zielort Rimouski. ÜN/F: Hotel Rimouski

Tag 10 — Rimouski – Gaspésie Halbinsel – Percé
Am Morgen fahren Sie zuerst weiter am St. Lorenz Strom. Die Gaspesie zählt zu den beliebtesten Urlaubsregionen im Nordosten der Provinz Québec. Überall gibt es Strände, bunte Holzhäuser, Galerien und Restaurants entlang der Küste des Golf von St. Lorenz. Die Gaspesie Halbinsel wird von den Ausläufern der Appalachen gebildet. Die höchste Erhebung ist der Mont Jasques-Cartier mit 1268 m. Der Name geht auf die hier lebenden Mi`kmaq-Indianer der Kespek zurück und bedeutet etwa “Ende der Welt”. Hauptort der Halbinsel ist die Stadt Gaspé. Ihr heutiger Zielort Percé ist vor allem bekannt durch den Kalksteinfelsen “Rocher Percé”, der fast einem gestrandetem Schiff gleich, vor dem Ort im Ozean liegt. Bei Ebbe ist der 88 Meter hohe und 438 Meter lange Fels zu Fuß erreichbar. ÜN/F: Riotel Percé

Tag 11 — Gaspesie Halbinsel
Heute ist ein ruhiger Tag mit wenig Fahrkilometern. Bei gutem Wetter empfehlen wir am Morgen eine Bootstour zur Vogelinsel Bonaventure (optional). Bonaventure ist weltweit bekannt, als größte Vogelkollonie mit über 300.000 Vögeln (z.B. Papageientaucher, Möwen, Komorane usw.), die hier nesten. Erleben Sie das besondere Flair dieser Region und die Farben des Herbstes. Es gibt Zeit für kurze Wanderungen und auch individuelle Freizeit. Wieder haben wir ein schönes Hotel in landschaftlich attraktiver Lage und direkt in Ufernähe ausgesucht. ÜN/F: Riotel Bonaventure bei Carlton

Tag 12 — New Brunswick & Acadian Historic Village
Sie fahren in die Nachbarprovinz New Brunswick. New Brunswick ist eine der 3 Atlanikprovinzen Kanadas und offiziell zweisprachig. Indianische Ureinwohner waren Miqmac, Maliseet und Passmaquoddy. Später kamen Europäer (vorwiegend aus Frankreich und England) und bestimmten die bewegte Geschichte. Die Akadier sind die Nachkommen der in der Zeit der Unabhängigkeitskriege vertriebenen französischen Siedler. Am Nachmittag erreichen Sie Bertrand und das historische „Acadian Village“. Wir konnten exklusiv für unsere Reisegruppen das historische Hotel zur Übernachtung buchen, so dass Sie abends ohne andere Besucher im Museumsdorf sind. Zudem haben wir ein „Acadian Dinner“ (traditionelles Abendessen mit Suppe, hausgemachten Brot, Hauptgericht, Nachspeise und Getränk) reserviert. Danach fahren Sie zum nahegelegenen Ort Caraquet. ÜN/F/D: Super 8 Caraquet

Tag 13 — Kouchibouguac Nationalpark bis Bay of Fundy
Am Vormittag haben Sie noch Gelegenheit die schönen Anlagen und historischen Häuser des „Acadian Village“ zu erkunden und bekommen dabei einen sehr guten Eindruck über das Leben der Acadians in den Jahren 1770 bis 1949. Akadien ist die Bezeichnung für das ehemalige französische Kolonialgebiet im nordöstlichen Teil Nordamerikas. Die französische Niederlage im Siebenjährigen Krieg im Jahre 1763 bedeutete auch das Ende der Kolonialgebiete durch die Abtretung an die Engländer. Die Tagesroute führt durch den Kouchibouguac Nationalpark entlang der Küste des Gulf of St. Lawrence. Tagesziel ist Moncton an der Bay of Fundy, wo es die größten Gezeitenunterschiede weltweit gibt. Mit bis zu 21 Metern Gezeitenunterschied hat die 220 km lange und 60 km breite Bay of Fundy wahrhaft „weltspitze“. Da sich die Gezeiten täglich ändern ist der Besuch, bzw. das Wandern auf dem Meeresboden von den Gezeiten abhängig und kann erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant werden. Vorgesehen ist dafür der nächste Tag. ÜN/F: Days Inn & Suites by Windham Moncton

Tag 14 — Confederation Bridge – Prince Edward Island – Charlottetown
Am Morgen besuchen Sie die Hopewell Rocks. Sie können über ein Treppensystem bis auf den Meeresboden hinabsteigen und zwischen den Gesteinsformationen der Hopewell Rocks wandern. Die durch die ge-zeitenbedingte Erosion entstandenen Felsen werden auch als „Flower Pot Rocks“ bezeichnet. Danach fahren Sie via Moncton zur kleinsten Provinz Kanada, nach Prince Edward Island. PEI hat nur 5660 qkm Fläche und 140000 Einwohner. Dennoch wird die Provinz in den Sommermonaten von vielen Touristen besucht, denn die Strände bei Cavendish und die Geschichte von „Anne of Green Gable“ ziehen Besucher aus aller Welt an. Um auf Prince Edward Island zu kommen muss man über das Meer. Seit 1997 gibt es die 12,9 km lange Confederation Bridge, ein wahrhaft ingenieurtechnisches Meisterwerk. Vor der Brücke unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang zum Aussichtsturm und haben einen guten Blick auf die gigantische Brücke. Am Nachmittag sind Sie in Charlottetown, wo die Gründung Kanadas 1867 beschlossen wurde. Das „House of Confederation“ wird komplett rekonstruiert und ist geschlossen. Bei gutem Wetter ist ein Besuch von Cavendish geplant. Um diese Jahreszeit ist es eher ruhig, da die meisten Strandhotels und Geschäfte mit Beginn des neuen Schuljahres schließen. Ein Vorteil für Sie, um fast allein eine schöne Strandwanderung zu unternehmen. Den Abend verbringen Sie in Charlottetown, wo es gute Restaurants und Pubs gibt. ÜN/F: Charlottetown Hotel & Conference Centre

Tag 15 — PEI (Fähre) bis Nova Scotia – Cape Breton Highland Nationalpark – Cheticamp
Mit der Fähre verlassen Sie Prince Edward Island am Morgen. Während der ca. 1,5 stündigen Überfahrt durch die Northumberland Strait haben Sie gute Möglichkeiten, um Seevögel, Robben oder sogar Wale zu sehen. Nun erreichen Sie die letzte Provinz Ihrer Erlebnisreise. Nova Scotia, lat. für Neuschottland gehört zu den maritimen Atlantikprovinzen Kanadas und ist zu 90% vom Meer umgeben. Nova Scotia ist flächenmäßig die zweitkleinste Provinz Kanadas. Bei einer Größe von 55.284 km² ist kein Punkt in Nova Scotia mehr als 56 km vom Meer entfernt. Der maritime Charakter der Provinz kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass sich ihre vier extremsten Punkte alle auf Inseln befinden: Im Süden das Cape Sable auf der gleichnamigen Küsteninsel, im Westen die ebenfalls in Küstennähe befindliche Brier-Insel, am nördlichsten Punkt der Insel die in der Cabotstrasse gelegene Sankt-Paul-Insel und im Osten die ca. 175 km vor der Küste gelegene Sable Insel Neuschottland zählt sicher mit seiner landschaftlichen Vielfalt zu den Höhepunkten der Reise. Sie fahren via Antigonish bis nach Cape Breton Island. Die Insel wurden in den letzten Jahren mehrfach unter die 10 schönsten Inseln der Welt gewählt und vom Spiegel Magazin sogar auf Platz 1 in diesem Ausscheid gewählt. Sie fahren durch idyllische Fischerdörfer entlang der Küste und erreichen den Fischerort am Nachmittag. Cheticamp liegt direkt am Cape Breton Highland Nationalpark. ÜN/F: Laurie´s Motor Inn Cheticamp.

Tag 16 — Cape-Breton-Highland-Nationalpark bis Baddeck
Heute können Sie sicher den Indian Summer in voller Farbenpracht erleben, denn es geht durch die Cape Breton Highlands, dem nördlichsten Nationalpark der Provinz. Der „Cabot Trail“ wird zurecht, als die schönste Küstenstraße Nordamerikas bezeichnet. Ein aktiver Tag in der Natur. Es gibt im Park viele gut angelegte Wanderpfade, wovon Sie einige heute ausprobieren werden. Dabei sollten Sie stets auf Tiere achten, denn Elche und Schwarzbären sind in den Highlands zu Hause. Optional und wetterabhängig kann Ihr Guide ggf. eine Walbeobachtungstour in Pleasant Bay organisieren, denn vor der Küste tummeln sich auch noch zu dieser Jahreszeit Pilotwale, Grauwale und Seerobben. Sie besuchen „Cabots Landing“ an der nördlichen Spitze der Insel und den idyllischen Fischerort Neils Harbour. Zielort heute ist Baddeck am Bras d’Or Lake (größter Salzwassersee Nordamerikas). Die Stadt ist geprägt vom Schaffen des Erfinders „Alexander Graham Bell“. ÜN/F: Ceilidh Country Lodge Baddeck

Tag 17 — Bras d’Or Lake bis zum Sunrise Trail
Von Baddeck geht es entlang des Bras d’Or Lake, bevor Sie Cape Breton Island verlassen. Sie verlassen Cape Breton Island wieder über den Canso Staudamm und fahren weiter via Antigonish (bekannte Universitätsstadt) bis zum Sunrise Trail. Vorher besuchen Sie noch den Leuchtturm in Cape George. Danach kommen Sie nach Pictou, dem selbsternannten „Birthplace of New Scotland“. Wie viele Orte in Atlantic Canada hat auch Pictou eine bewegte Geschichte, die stets mit den indianischen Ureinwohnern und den Europäischen Siedlern zusammen hängt. Früher war Pictou u.a. auch bekannt für seinen Schiffbau, den Erzabbau und die Eisenbahnlinie. 1974 zerstörte ein Feuer den CN-Bahnhof und wegen der Überfischung brach auch die Fischerei zusammen. Zu den lokalen Industrien zählt heute „Grohmann Knives Ltd.“ – das einzige in Kanada produzierende Unternehmen für Schneidwaren. Pictou ist landschaftlich schön und in einer vielarmigen Bucht gelegen. ÜN/F: Braeside Country Inn Pictou

Tag 18 — Sunrise Trail, Minas Basin bis Wolfville
Sie fahren bis Truro, wo Sie wieder die Ausläufer der Bay of Fundy erwarten. Das „Minas Basin“ ist eine Bucht in der Bay of Fundy, die wegen seiner extremen Gezeitenunterschiede bekannt ist. Die etwa 60 km lange Bucht wird alle 6 Stunden bei Ebbe fast „leer gesogen“. Schifffahrt sowie auch Tiere müssen sich den Gezeiten anpassen, wobei es erstaunlich ist, dass Wale bis in die Bucht, mit dem ständig aufgewühlten schlammigen Wasser, kommen. Ebenso ist die Region an der Küste ein Eldorado für Fossiliensammler. Sie fahren einen kleinen Umweg auf dem Hwy. 215 via Neel Shore entlang der Cobequid Bay bis nach Windsor. Von dort bis zum Tagesziel Wolfville. Optional und je nach Zeit können Sie „Grand-Pré National Historic Site“ besuchen. Das Gelände besteht aus einem Gedenkpark zur Erinnerung an die Deportation der Akadier, die sich zwischen 1682 und 1755 in der Gegend niederließen. Zu sehen sind umfasst historische Bauten, archäologische Funde, Landschaftselemente und eine Sammlung von Objekten, die die Anwesenheit von Akadiern zeigen. Ihre Unterkunft befindet sich in der Nähe von Wolfville. ÜN/F: Old Orchard Inn & Spa Wolfville

Tag 19 — Wolfville, Besuch Ross Farm Museum – Südküste, Lunenburg
Von der Bay of Fundy fahren Sie zur Südküste Nova Scotias. Die Landschaft ändert sich. Im mittleren Teil der Provinz gibt es Landwirtschaft und große Farmen. Sie fahren nur 50 km und erreichen gegen 11Uhr das „Ross Farm Museum“. Mit der Ochsen-Kutsche fahren Sie durch das Dorf und erfahren viel über die Siedler aus der Pionierzeit. Ihr Tagesziel ist Lunenburg an der South Shore. Der Hafen und vor allem die vielen alten Kapitänshäuser sind bildhaft schön. Lunenburg ist Kanadas älteste deutsche Siedlung mit einer langen Fischerei- und Schiffbautradition. Der Stadtkern von Lunenburg mit seiner markanten Holzarchitektur – bunten idyllischen Häusern sowie alten Kapitänsvillen – gehört seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Lunenburgs Altstadt ist geprägt von historischen Holzbauten, die zum großen Teil in bunten und kräftigen Farben gehalten sind. Das Lunenburg Opera House wurde in den Jahren 1907/1908 nach dem Vorbild europäischer Opernhäuser errichtet. Am Hafen von Lunenburg mit seinen auffälligen roten Holzhäusern befindet sich das Schifffahrtsmuseum Fisheries Museum of the Atlantic. Im Hafen liegt oft der berühmte Schoner Bluenose II, der als Touristen-attraktion für Schiffsfahrten in den Atlantik dient. ÜN/F: Smugglers Cove Inn

Tag 20 — Lunenburg – Besuch von Peggys Cove bis Halifax
Sie verlassen Lunenburg und fahren entlang der Küste. Malerische Ortschaften mit den typisch bunt bemalten Holzhäuser sind das Markenzeichen von Nova Scotia. Schön zu sehen in Mahone Bay und Chester. Erstes Tagesziel ist Peggys Cove. Im kleinen Fischerdorf steht auf dem Felsen der wohl meistfotografierte Leuchtturm Kanadas. Der Besuch von Peggys Cove, wo auch heute noch die Fischer mit kleinen Booten zum Hummerfang auslaufen, ist sozusagen ein „MUSS“ für jeden Ostkanada-Reisenden. Halifax ist das größte Bevölkerungs-zentrum östlich von Québec und nördlich von Boston. Dennoch ist Halifax weit von den ostkanadischen Großstädten Toronto oder Montreal entfernt. Die wenigen Hochhäuser stehen im Zentrum am Hafen und die Innenstadt kann man bequem zu Fuß erkunden. Dennoch „wächst“ die Stadt ständig und wird auch als die „smart City Canadas“ bezeichnet. Das maritime Flair ist überall spürbar. Sie fahren also zuerst vom höchsten Punkt Stadt, der Zitadelle, hinunter bis zum Hafen und den „Historic Properties“. Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung, so dass Sie einige Sehenswürdigkeiten (Zitadelle, Halifax Waterfront Boardwalk, St. Paul´s Church, Old Town Clock oder das Maritime Museum) besuchen können oder eine „etwas andere Stadtrundfahrt“ per schwimmenden Bus (Harbour Hoppers Tour) unternehmen können. Am Abend können Sie noch durch die Stadt schlendern, wo es auch einige Pubs mit typischer Livemusik gibt. ÜN/F: Hampton Inn & Suites Halifax

Tag 21 — Abreisetag, Halifax und Fahrt zum Flughafen
Sie haben noch einen ganzen Tag Zeit, um Halifax und die Umgebung zu erkunden. Alle Reiseteilnehmer, die Flüge mit Condor gebucht haben, werden zum Flughafen gefahren. Je nach Absprache mit Ihrem Tour Guide können Sie am Vormittag noch etwas zusammen unternehmen oder den Tag individuell planen. Das Reisegepäck kann im Hotel aufbewahrt werden. Am frühen Abend erfolgt der Transfer zum Flughafen, wo sich Ihre Tour Guide verbschieden wird und Ihnen einen guten Rückflug wünscht.

[Irrtümer und Änderungen vorbehalten.]

Reiseverlauf TOUR B

Tag 01 — Beginn der Gruppenreise in Toronto
Begrüßung durch den Tourguide am Flughafen (bei Anreise mit Condor Flügen) und Fahrt zum Hotel in der Innenstadt. Nach Ankunft im Hotel und der Zimmerverteilung erhalten Sie von Ihrem Tour Guide noch einige organisatorische Hinweise und Tipps, z.B. für Restaurants am Abend sowie eine Vorschau für den nächsten Tag. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. ÜN/F: Holiday Inn Toronto Downtown Centre

Tag 02 — Toronto mit CN Tower bis Niagara Falls
Am Morgen besuchen Sie den CN-Tower in Toronto. Mit 553 m Höhe war dieser bis 2009 der höchste Fernsehturm der Welt. Bei guten Sichtverhältnissen hat man vom Tower einen herrlichen Blick auf die Millionenstadt Toronto und den Ontariosee. Sie haben noch etwas Zeit zur Mittagspause in Toronto und verlassen anschließend die City. Sie fahren entlang des Ontariosees bis zum „Green Belt“, der das bevölkerungsreichste Gebiet Kanadas umschließt. Nun wird die Szenerie etwas ländlicher, denn die besten Weinanbaugebiete Ostkanadas befinden sich in dieser Region. Namhafte Weingüter laden zum Besuch ein und ausgezeichnete Weine werden dort angebaut. Bei Interesse kann ein Besuch eines Weingutes eingeplant werden. Sie fahren nach Niagara-on-the-Lake, was durch schöne Gärten und Parkanlagen viel beschaulicher ist, als das stets vom Touristen besuchte Niagara Falls. Auf dem Niagara Parkway geht es bis nach Niagara Falls. Auf dem Weg befinden sich auch die „Whirlpools“. Die Whirlpool Rapids sind extrem starke Stromschnellen und Strudel des Niagara-Flusses, die sich circa vier Kilometer stromabwärts der Niagarafälle befinden. Sie gehören zu den wildesten, gefährlichsten und auch beeindruckendsten Wildwassern der Welt. Dort gibt es die Seilbahn „Whirlpool Aero Car“. Wer möchte kann (optional) eine Fahrt über die Stromschnellen unternehmen. Damit Sie einen ersten Überblick von Niagara Falls bekommen, wird Ihr Guide eine kleine Rundfahrt entlang der Wasserfälle und über die Vergnügungsmeile Clifton Hills unternehmen. Nach dem Check-in im Hotel direkt an den Wasserfällen haben Sie noch Zeit für einen ersten Bummel durch Niagara Falls. ÜN/F: Radisson Hotel & Suites Fallsview Niagara Falls (Fallsview rooms)

Tag 03 — Niagara Falls aus nächster Nähe – fahrfreier Tag
Heute erleben Sie die berühmten Niagara Falls aus nächster Nähe. Gemeinsam besuchen Sie am Morgen den Skylon Tower. Von oben haben Sie den besten Überblick auf die Wasserfälle und die Stadt. Ihr Guide gibt Ihnen anschließend weitere Tipps für Ihre individuelle Erkundung von Niagara Falls. Z.B. können Sie mit dem Schiff an die Wasserfälle fahren oder mit dem Helikopter darüber fliegen. Auch ein Besuch der USA-Seite ist möglich, denn es führt eine Fußgängerbrücke nach Niagara Falls (USA). Dafür benötigen Sie allerdings Ihren Reisepass und müssen die Einreiseformalitäten vor Ort erledigen. Ein Tipp von uns. Besuchen Sie zuerst das IMAX-Theater (gleich gegenüber der Skylon Tower). Dort wird ein sehr interessanter Multimediafilm über die Geschichte der Niagara Falls gezeigt, der vor dem individuellen Besuch sicher eine gute Einstimmung ist. Der verbleibende Tag steht Ihnen als Freizeit zur Verfügung. In Niagara Falls gibt es gutes Bussystem, welches die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen miteinander verbindet. Hier ein Link zu den Niagara Falls → ÜN/F: Radisson Hotel & Suites Fallsview Niagara Falls (Fallsview rooms)

Tag 04 — Niagara Falls – Ontariosee – Gananoque
Sie verlassen Niagara Falls und fahren zurück nach Toronto. Auf dem 16-spurigem „Express Highway“ geht es durch die Millionenstadt und wir hoffen, nicht zu lange im Verkehrschaos stecken zu bleiben. Weiter geht es auf dem Highway 401 entlang des Ontariosee und später am Ufer des St. Lorenz River. Ein notwendiger Fahrtag, der noch einmal das riesige Ballungsgebiet mit fast 10 Millionen Einwohnern verdeutlicht. Am Nachmittag besuchen Sie Kingston am St. Lorenz River. Die Stadt mit 120.000 Einwohnern war von 1812-1844 sogar Hauptstadt der größten britischen Kolonie in Nordamerika. Bereits 1841 wurde die Queens Universität gegründet, die damit zu den ältesten Universitäten Nordamerikas gehört. Auch heute ist Kingston eine beliebte Universitätsstadt sowie ein Ausbildungszentrum der kanadischen Armee (Canadian Forces Base Kingston). Nach der kurzen Stippvisite fahren Sie weiter entlang des St. Lorenz River bis zum Tagesziel in Gananoque. ÜN/F: Holiday Inn Express Gananoque

Tag 05 — Bootstour 1000 Islands (Sankt-Lorenz-Strom) bis Ottawa
Am Morgen fahren Sie in das nahegelegen Ivy Lea, um zu einer Bootstour auf dem St. Lorenz Strom zu starten. Die „1000 Islands“ sind ein wirkliches Highlight. Genau genommen besteht die Inselgruppe aus 1864 Inseln, wobei Wolfe Island die mit Abstand größte ist und Insel Nr. 15 die kleinste. 21 dieser Inseln bilden den Thousand-Islands-Nationalpark, den kleinsten Nationalpark Kanadas. Seit 2002 ist die Gegend ein UNESCO-Biosphärenreservat. Boldt Castle ist eine Hauptattraktion der 1000 Islands. Es liegt auf Heart Island und wurde von Georg C. Boldt (1853 auf Rügen geboren) für seine Frau gebaut. Leider verstarb diese 1904, so dass Boldt die Bauarbeiten sofort eingestellt hat. Sie können also vom pompösen Schloss über Villen und tolle Wohnanlagen bis hin zu einfachen Ferienhäusern alle Baustile bewundern und selbst die kleinsten Inseln, wo das Haus fast die gesamte Insel einnimmt. Nach dieser Tour geht es weiter per Bus zur kanadischen Hauptstadt Ottawa. Mit nur rund 880.000 Einwohnern nimmt Kanadas Hauptstadt nur Platz 4 im Land ein. Die Wirtschaft der Hauptstadt wird hauptsächlich von zwei Sektoren getragen: zum einen durch die Arbeitsplätze der Bundesbehörden und der Bundesregierung, zum anderen von denen der Hochtechnologieindustrie. Ottawa belegt beim Brutto-inlandsprodukt und dem Nettoeinkommen der Angestellten vordere Plätze im landesweiten Vergleich und belegt den ersten Platz bei der Pro-Kopf-Zahl von Einwohnern mit akademischem Grad. In Ottawa gibt es nur wenige der sonst üblichen Wolkenkratzer. Die Stadt ist sozusagen überschaubar. Sie wohnen im Zentrum und können am Abend noch zu einer ersten Stippvisite starten. ÜN/F: Holiday Inn Ottawa Downtown Parliament Hill

Tag 06 — Stadtbesichtigung Ottawa, Freizeit – fahrfreier Tag
Am Morgen starten Sie vom Hotel zu Fuß zu einer Citytour. Die „Parliament Hills“, der Rideau Kanal und die historischen Gebäude auf dem alten Markplatz werden Sie begeistern, wenn Ihnen Ihr Guide die Sehenswürdigkeiten der Stadt näherbringt. Es folgt eine Mittagspause, während der Sie über den „ByWard Market“ schlendern können, wo es Markthallen, Stände und viele Restaurants gibt. Am Nachmittag besuchen Sie das „Museum of Canadian History“ in Hull. Dort gibt es u.a. eine interessante Ausstellung über die indianische Geschichte sowie die Besiedlung Nordamerikas zu sehen. Nach diesem Besuch endet die gemeinsame Tagestour und Sie können den Rest des Tages individuell in Ottawa verbringen. ÜN/F: Holiday Inn Ottawa Downtown Parliament Hill

Tag 07 — Ottawa bis Québec City
Am Vormittag fahren Sie entlang des Ottawa Rivers bis Montebello. Dort haben wir den Besuch des Wildparkes Omega (Weblink →) neu in unser Programm aufgenommen. Alle in Kanada lebenden Wildtiere (wie Bisons, Elche, Bären, Wölfe u.v.a.m.) sind in einem großzügigen Gehege zu bestaunen. Sie können, ähnlich einer Safari, per Bus oder Mietfahrzeug durch den Tierpark fahren und sogar verschiedene Tiere (z.B. Wapitis) füttern und anfassen. Dies ist bei entsprechend passendender Wetterlage sicher ein zusätzlich tolles Erlebnis dieser Reise, zumal Tierbeobachtungen im ersten Reiseteil (wegen der großen Städte) nicht vorkommen. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Provinzhauptstadt Québec City. Sie wohnen am Stadtrand im Huronenreservat „Wendake“ in einem wunderschönen Hotel im Baustil eines indianischen Langhauses. Zum Hotel gehört ein Museum sowie Außenanlagen mit Wanderwegen. Im Hotelrestaurant gibt es eine exklusive Speisenauswahl, z.T. auch mit Wildgerichten. ÜN/F: Hotel Musee Premieres Nations Wendake

Tag 08 — Wendake Huronendorf & Altstadt Québec City
Am Vormittag besuchen Sie das Huronendorf – Museum „Wendake“. Ein indianischer Guide erzählt Ihnen viel Wissenswertes über die Kultur und Geschichte der Ureinwohner in Kanada. Sie erfahren z.B. wie viele Familien in einem Langhaus gewohnt haben, wie ein Kanu gebaut wurde und wie die Huronen heute in der Provinz Québec leben. Im Kunstgewerbe-und Souvenirshop können Sie „steuerfrei“ kunsthandwerkliche Gegenstände, Schmuck oder Kleidung erwerben. Danach haben Sie Zeit für eine Mittagspause, bevor Sie zum gemeinsamen Stadtbesuch von Québec City starten. Mit etwas mehr als einer halben Million Einwohner ist Québec City weitaus kleiner, als Montreal. Dennoch ist es die Provinzhauptstadt mit großer Geschichte und vielen historischen Gebäuden, vor allem in der Altstadt von Québec City, die 1985 von der UNESCO mit dem Prädikat „Welterbe“ ausgezeichnet wurde. Die Altstadt ist von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben. Die „Old City“ hat ein ganz besonderes Flair, welches für Nordamerika einmalig ist. Erleben Sie die Stadt während einer gemeinsamen Besichtigung am Nachmittag. Wir haben dafür zusätzlich einen Stadtführer gebucht, der mit speziellem Insiderwissen die Geschichte der Stadt erzählen kann. Zu Fuß starten Sie von der Oberstadt am ehemaligen Schlachtfeld auf der Abraham Ebene bis zum Wahrzeichen der Stadt, dem Chateau Frontenac. Danach geht es in die Unterstadt und dem Place Royale, wo die gemeinsame Besichtigung endet und Sie noch etwas Zeit für eine individuelle Erkundung haben. Zum gemeinsamen Abendessen haben wir das exklusive Restaurant „Ciel“ in der obersten Etage des Hotel Concord ausgewählt. Das „Drehrestaurant“ bietet einen Panoramablick auf die Stadt Québec. Danach geht es zurück nach Wendake. ÜN/F/D: Hotel Musee Premieres Nations Wendake

Tag 09 — Canyon St. Anne – Fähre über den St. Lorenz River bis Rimouski
Sie fahren entlang des Sankt Lorenz Stromes und entfernen sich nun immer mehr aus den dicht bevölkerten Gebieten Ostkanadas. Bereits am Stadtrand von Québec verlassen Sie den Highway und fahren auf der ältesten Straße Nordamerikas, der „Rue de Nouvelle France“ durch wunderschöne kleine Orte mit den typischen Häusern in „Neufrankreich“. In Saint-Anne-de-Beaupre besuchen sie die berühmte Basilika, die die bekannteste Wallfahrtskirche in Nordamerika ist. Danach besuchen Sie den Canyon St. Anne und können dort bei schönem Wetter zu Mittag ein Picknick planen. Der Park Canyon St. Anne verfügt über zwei Hängebrücken, die über die Wasserfälle gespannt sind und einen schönen Naturpfad. Weiter fahren Sie Richtung Norden durch idyllische Orte, wie Baie-Saint-Paul und müssen um 16:30Uhr am Fährhafen in Saint-Siméon sein. Da man bei der Beladung der Fähre, speziell mit unseren Bussen, auf die Gezeiten des St. Lorenz Stromes achten muss, ist die 17:30Uhr Fähre heute, die einzige Möglichkeit, um per Schiff über den Fluß zu kommen. Die Fähre verfügt über gastronomische Einrichtungen, so dass Sie die etwa 65 minütige Überfahrt gleich zum Abendessen nutzen können. Nach der Ankunft in Riviere-du-Loup geht es weiter bis zum Zielort Rimouski. ÜN/F: Hotel Rimouski

Tag 10 – Rimouski – Gaspésie Halbinsel – Percé
Am Morgen fahren Sie zuerst weiter am St. Lorenz Strom. Die Gaspesie zählt zu den beliebtesten Urlaubsregionen im Nordosten der Provinz Québec. Überall gibt es Strände, bunte Holzhäuser, Galerien und Restaurants entlang der Küste des Golf von St. Lorenz. Die Gaspesie Halbinsel wird von den Ausläufern der Appalachen gebildet. Die höchste Erhebung ist der Mont Jasques-Cartier mit 1268 m. Der Name geht auf die hier lebenden Mi`kmaq-Indianer der Kespek zurück und bedeutet etwa “Ende der Welt”. Hauptort der Halbinsel ist die Stadt Gaspé. Ihr heutiger Zielort Percé ist vor allem bekannt durch den Kalksteinfelsen “Rocher Percé”, der fast einem gestrandetem Schiff gleich, vor dem Ort im Ozean liegt. Bei Ebbe ist der 88m hohe und 438m lange Fels zu Fuß erreichbar. ÜN/F: Riotel Percé

Tag 11 – Gaspesie Halbinsel
Heute ist ein ruhiger Tag mit wenig Fahrkilometern. Bei gutem Wetter empfehlen wir am Morgen eine Bootstour zur Vogelinsel Bonaventure (optional). Bonaventure ist weltweit bekannt, als größte Vogelkollonie mit über 300.000 Vögeln (z.B. Papageientaucher, Möwen, Komorane usw.), die hier nesten. Erleben Sie das besondere Flair dieser Region und die Farben des Herbstes. Es gibt Zeit für kurze Wanderungen und auch individuelle Freizeit. Wieder haben wir ein schönes Hotel in landschaftlich attraktiver Lage und direkt in Ufernähe ausgesucht.
ÜN/F: Riotel Bonaventure bei Carlton

Tag 12 – New Brunswick & Acadian Historic Village
Sie fahren in die Nachbarprovinz New Brunswick. New Brunswick ist eine der 3 Atlanikprovinzen Kanadas und offiziell zweisprachig. Indianische Ureinwohner waren Miqmac, Maliseet und Passmaquoddy. Später kamen Europäer (vorwiegend aus Frankreich und England) und bestimmten die bewegte Geschichte. Die Akadier sind die Nachkommen der in der Zeit der Unabhängigkeitskriege vertriebenen französischen Siedler. Am Nachmittag erreichen Sie Bertrand und das historische „Acadian Village“. Wir konnten exklusiv für unsere Reisegruppen das historische Hotel zur Übernachtung buchen, so dass Sie abends ohne andere Besucher im Museumsdorf sind. Zudem haben wir ein „Acadian Dinner“ (traditionelles Abendessen mit Suppe, hausgemachten Brot, Hauptgericht, Nachspeise und Getränk) reserviert. ÜN/F/D: Historisches Hotel „Chateau Albert“ im Acadian Village

Tag 13 — Kouchibouguac Nationalpark bis Bay of Fundy
Am Vormittag haben Sie noch Gelegenheit die schönen Anlagen und historischen Häuser des „Acadian Village“ zu erkunden und bekommen dabei einen sehr guten Eindruck über das Leben der Acadians in den Jahren 1770 bis 1949. Akadien ist die Bezeichnung für das ehemalige französische Kolonialgebiet im nordöstlichen Teil Nordamerikas. Die französische Niederlage im Siebenjährigen Krieg im Jahre 1763 bedeutete auch das Ende der Kolonialgebiete durch die Abtretung an die Engländer. Die Tagesroute führt durch den Kouchibouguac Nationalpark entlang der Küste des Gulf of St. Lawrence. Tagesziel ist Moncton an der Bay of Fundy, wo es die größten Gezeitenunterschiede weltweit gibt. Mit bis zu 21 Metern Gezeitenunterschied hat die 220 km lange und 60 km breite Bay of Fundy wahrhaft Weltspitze. Da sich die Gezeiten täglich ändern, ist der Besuch bzw. das Wandern auf dem Meeresboden von den Gezeiten abhängig und kann erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant werden. Vorgesehen ist dafür der nächste Tag. ÜN/F: Days Inn & Suites by Windham Moncton

Tag 14 — Confederation Bridge – Prince Edward Island – Charlottetown
Am Morgen besuchen Sie die Hopewell Rocks. Sie können über ein Treppensystem bis auf den Meeresboden hinabsteigen und zwischen den Gesteinsformationen der Hopewell Rocks wandern. Die durch die ge-zeitenbedingte Erosion entstandenen Felsen werden auch als „Flower Pot Rocks“ bezeichnet. Danach fahren Sie via Moncton zur kleinsten Provinz Kanada, nach Prince Edward Island. PEI hat nur 5660 qkm Fläche und 140000 Einwohner. Dennoch wird die Provinz in den Sommermonaten von vielen Touristen besucht, denn die Strände bei Cavendish und die Geschichte von „Anne of Green Gable“ ziehen Besucher aus aller Welt an. Um auf Prince Edward Island zu kommen muss man über das Meer. Seit 1997 gibt es die 12,9 km lange Confederation Bridge, ein wahrhaft ingenieurtechnisches Meisterwerk. Vor der Brücke unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang zum Aussichtsturm und haben einen guten Blick auf die gigantische Brücke. Am Nachmittag sind Sie in Charlottetown, wo die Gründung Kanadas 1867 beschlossen wurde. Das „House of Confederation“ wird komplett rekonstruiert und ist geschlossen. Bei gutem Wetter ist ein Besuch von Cavendish geplant. Um diese Jahreszeit ist es eher ruhig, da die meisten Strandhotels und Geschäfte mit Beginn des neuen Schuljahres schließen. Ein Vorteil für Sie, um fast allein eine schöne Strandwanderung zu unternehmen. Den Abend verbringen Sie in Charlottetown, wo es gute Restaurants und Pubs gibt. ÜN/F: Charlottetown Hotel & Conference Centre

Tag 15 — PEI (Fähre) bis Nova Scotia – Cape Breton Highland Nationalpark – Cheticamp
Mit der Fähre verlassen Sie Prince Edward Island am Morgen. Während der ca. 1,5 stündigen Überfahrt durch die Northumberland Strait haben Sie gute Möglichkeiten, um Seevögel, Robben oder sogar Wale zu sehen. Nun erreichen Sie die letzte Provinz Ihrer Erlebnisreise. Nova Scotia, lat. für Neuschottland gehört zu den maritimen Atlantikprovinzen Kanadas und ist zu 90% vom Meer umgeben. Nova Scotia ist flächenmäßig die zweitkleinste Provinz Kanadas. Bei einer Größe von 55.284 km² ist kein Punkt in Nova Scotia mehr als 56 km vom Meer entfernt. Der maritime Charakter der Provinz kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass sich ihre vier extremsten Punkte alle auf Inseln befinden: Im Süden das Cape Sable auf der gleichnamigen Küsteninsel, im Westen die ebenfalls in Küstennähe befindliche Brier-Insel, am nördlichsten Punkt der Insel die in der Cabotstrasse gelegene Sankt-Paul-Insel und im Osten die ca. 175 km vor der Küste gelegene Sable Insel Neuschottland zählt sicher mit seiner landschaftlichen Vielfalt zu den Höhepunkten der Reise. Sie fahren via Antigonish bis nach Cape Breton Island. Die Insel wurden in den letzten Jahren mehrfach unter die 10 schönsten Inseln der Welt gewählt und vom Spiegel Magazin sogar auf Platz 1 in diesem Ausscheid gewählt. Sie fahren durch idyllische Fischerdörfer entlang der Küste und erreichen den Fischerort am Nachmittag. Cheticamp liegt direkt am Cape Breton Highland Nationalpark. ÜN/F: Laurie’s Motor Inn Cheticamp.

Tag 16 — Cape-Breton-Highland-Nationalpark bis Baddeck
Heute können Sie sicher den Indian Summer in voller Farbenpracht erleben, denn es geht durch die Cape Breton Highlands, dem nördlichsten Nationalpark der Provinz. Der „Cabot Trail“ wird zurecht, als die schönste Küstenstraße Nordamerikas bezeichnet. Ein aktiver Tag in der Natur. Es gibt im Park viele gut angelegte Wanderpfade, wovon Sie einige heute ausprobieren werden. Dabei sollten Sie stets auf Tiere achten, denn Elche und Schwarzbären sind in den Highlands zu Hause. Optional und wetterabhängig kann Ihr Guide ggf. eine Walbeobachtungstour in Pleasant Bay organisieren, denn vor der Küste tummeln sich auch noch zu dieser Jahreszeit Pilotwale, Grauwale und Seerobben. Sie besuchen „Cabots Landing“ an der nördlichen Spitze der Insel und den idyllischen Fischerort Neils Harbour. Zielort heute ist Baddeck am Bras d’Or Lake (größter Salzwassersee Nordamerikas). Die Stadt ist geprägt vom Schaffen des Erfinders „Alexander Graham Bell“. ÜN/F: Lynwood Inn Baddeck

Tag 17 — Bras d’Or Lake bis zum Sunrise Trail
Von Baddeck geht es entlang des Bras d’Or Lake, bevor Sie Cape Breton Island verlassen. Sie verlassen Cape Breton Island wieder über den Canso Staudamm und fahren weiter via Antigonish (bekannte Universitätsstadt) bis zum Sunrise Trail. Vorher besuchen Sie noch den Leuchtturm in Cape George. Danach kommen Sie nach Pictou, dem selbsternannten „Birthplace of New Scotland“. Wie viele Orte in Atlantic Canada hat auch Pictou eine bewegte Geschichte, die stets mit den indianischen Ureinwohnern und den Europäischen Siedlern zusammen hängt. Früher war Pictou u.a. auch bekannt für seinen Schiffbau, den Erzabbau und die Eisenbahnlinie. 1974 zerstörte ein Feuer den CN-Bahnhof und wegen der Überfischung brach auch die Fischerei zusammen. Zu den lokalen Industrien zählt heute „Grohmann Knives Ltd.“ – das einzige in Kanada produzierende Unternehmen für Schneidwaren. Pictou ist landschaftlich schön und in einer vielarmigen Bucht gelegen. ÜN/F: Scotsman Inn Pictou

Tag 18 — Sunrise Trail, Minas Basin bis Wolfville
Sie fahren bis Truro, wo Sie wieder die Ausläufer der Bay of Fundy erwarten. Das „Minas Basin“ ist eine Bucht in der Bay of Fundy, die wegen seiner extremen Gezeitenunterschiede bekannt ist. Die etwa 60 km lange Bucht wird alle 6 Stunden bei Ebbe fast „leer gesogen“. Schifffahrt sowie auch Tiere müssen sich den Gezeiten anpassen, wobei es erstaunlich ist, dass Wale bis in die Bucht, mit dem ständig aufgewühlten schlammigen Wasser, kommen. Ebenso ist die Region an der Küste ein Eldorado für Fossiliensammler. Sie fahren einen kleinen Umweg auf dem Hwy. 215 via Neel Shore entlang der Cobequid Bay bis nach Windsor. Von dort bis zum Tagesziel Wolfville. Optional und je nach Zeit können Sie „Grand-Pré National Historic Site“ besuchen. Das Gelände besteht aus einem Gedenkpark zur Erinnerung an die Deportation der Akadier, die sich zwischen 1682 und 1755 in der Gegend niederließen. Zu sehen sind umfasst historische Bauten, archäologische Funde, Landschaftselemente und eine Sammlung von Objekten, die die Anwesenheit von Akadiern zeigen. Ihre Unterkunft befindet sich in der Nähe von Wolfville. ÜN/F: Tattingstone Inn Wolfville

Tag 19 — Wolfville, Besuch Ross Farm Museum – Südküste, Lunenburg
Von der Bay of Fundy fahren Sie zur Südküste Nova Scotias. Die Landschaft ändert sich. Im mittleren Teil der Provinz gibt es Landwirtschaft und große Farmen. Sie fahren nur 50 km und erreichen gegen 11Uhr das „Ross Farm Museum“. Mit der Ochsen-Kutsche fahren Sie durch das Dorf und erfahren viel über die Siedler aus der Pionierzeit. Ihr Tagesziel ist Lunenburg an der South Shore. Der Hafen und vor allem die vielen alten Kapitänshäuser sind bildhaft schön. Lunenburg ist Kanadas älteste deutsche Siedlung mit einer langen Fischerei- und Schiffbautradition. Der Stadtkern von Lunenburg mit seiner markanten Holzarchitektur – bunten idyllischen Häusern sowie alten Kapitänsvillen – gehört seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Lunenburgs Altstadt ist geprägt von historischen Holzbauten, die zum großen Teil in bunten und kräftigen Farben gehalten sind. Das Lunenburg Opera House wurde in den Jahren 1907/1908 nach dem Vorbild europäischer Opernhäuser errichtet. Am Hafen von Lunenburg mit seinen auffälligen roten Holzhäusern befindet sich das Schifffahrtsmuseum Fisheries Museum of the Atlantic. Im Hafen liegt oft der berühmte Schoner Bluenose II, der als Touristen-attraktion für Schiffsfahrten in den Atlantik dient. Am Abend haben wir ein gemeinsames Dinner in einem schönen Restaurant im historischen Hafenviertel von Lunenburg organisiert. ÜN/F: Smugglers Cove Inn

Tag 20 — Lunenburg – Besuch von Peggys Cove bis Halifax
Sie verlassen Lunenburg und fahren entlang der Küste. Malerische Ortschaften mit den typisch bunt bemalten Holzhäuser sind das Markenzeichen von Nova Scotia. Schön zu sehen in Mahone Bay und Chester. Erstes Tagesziel ist Peggys Cove. Im kleinen Fischerdorf steht auf dem Felsen der wohl meistfotografierte Leuchtturm Kanadas. Der Besuch von Peggys Cove, wo auch heute noch die Fischer mit kleinen Booten zum Hummerfang auslaufen, ist sozusagen ein Muss für jeden Ostkanada-Reisenden. Halifax ist das größte Bevölkerungszentrum östlich von Québec und nördlich von Boston. Dennoch ist Halifax weit von den ostkanadischen Großstädten Toronto oder Montreal entfernt. Die wenigen Hochhäuser stehen im Zentrum am Hafen und die Innenstadt kann man bequem zu Fuß erkunden. Dennoch wächst die Stadt ständig und wird auch als die »Smart City Canadas« bezeichnet. Das maritime Flair ist überall spürbar. Sie fahren also zuerst vom höchsten Punkt Stadt, der Zitadelle, hinunter bis zum Hafen und den „Historic Properties“. Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung, so dass Sie einige Sehenswürdigkeiten (Zitadelle, Halifax Waterfront Boardwalk, St. Paul´s Church, Old Town Clock oder das Maritime Museum) besuchen können oder eine „etwas andere Stadtrundfahrt“ per schwimmenden Bus (Harbour Hoppers Tour) unternehmen können. Am Abend können Sie noch durch die Stadt schlendern, wo es auch einige Pubs mit typischer Livemusik gibt. ÜN/F: Hampton Inn & Suites Halifax

Tag 21 — Abreisetag, Halifax und Fahrt zum Flughafen
Sie haben noch einen ganzen Tag Zeit, um Halifax und die Umgebung zu erkunden. Alle Reiseteilnehmer, die Flüge mit Condor gebucht haben, werden zum Flughafen gefahren. Je nach Absprache mit Ihrem Tour Guide können Sie am Vormittag noch etwas zusammen unternehmen oder den Tag individuell planen. Das Reisegepäck kann im Hotel aufbewahrt werden. Am frühen Abend erfolgt der Transfer zum Flughafen, wo sich Ihre Tour Guide verbschieden wird und Ihnen einen guten Rückflug wünscht.

[Irrtümer und Änderungen vorbehalten.]