Neufundland und Nova Scotia
Gigantische Eisberge – Wale – Elche – Vogelparadiese – herrliche Nationalparks – die weltweit größten Gezeitenunterschiede – idyllische Fischerorte – tausende Kilometer Küste – kein Massentourismus

Kanadas »Ocean Playground« – Die schönste Küste der WeltBuchungsnummer: X19.0009

21-tägige Kleingruppen-Sonderreise · 16. Juni 2019 ab Halifax bis 06. Juli 2019 an St. John’s

(Reisetermine sind abgestimmt auf Condorflüge, AirCanada ist eine weitere Option)

Wir leben seit fast drei Jahrzehnten in Atlantikkanada. Mittlerweile verbringen wir in Westkanada und in Alaska fast mehr Zeit als in unserer wunderschönen Wahlheimat. Es ist also dringend an der Zeit, eine Sonderreise durch Nova Scotia und Newfoundland anzubieten. Das Beste zuerst: Hier gibt es noch keinen Massentourismus.

Neufundland und Nova Scotia
Links: Neufundland, rechts: Nova Scotia – Klicken Sie in die Karten, um zu einer vergrößerten Ansicht zu gelangen. (Kartendaten © 2018 Google)

Alles ist authentisch und natürlich. Die Menschen sind von Herzen freundlich. Dazu gibt es jede Menge zu sehen und zu entdecken. Nova Scotia wird liebevoll als Kanadas Meeresspielplatz bezeichnet, weil niemand weiter als 55km vom Meer entfernt wohnt. Bis zu 19 Meter Gezeitenunterschiede erlebt man in der Bay of Fundy, wunderschöne Strände, Leuchttürme und idyllische Fischerorte entlang der 7000km langen Küste. Die schönste Küstenstraße Nordamerikas schlängelt sich durch den Cape Breton Highland Nationalpark, wo man bei Wanderungen Elche beobachten kann. Newfoundland und Labrador haben weitere Highlights zu bieten: den Gros-Morne-Nationalpark, auf den Spuren der Wikinger in L’Anse aux Meadows, Walbeobachtung bei St. Anthony, Eisberge vor Twillingate, Leuchtürme und malerische Fischerdörfer in Bonavista und Trinity, Seevögel in Cape St. Mary’s und Papageientaucher in Bay Bulls und Cape Spear. Zum Ende der Erlebnisreise erkunden Sie die älteste Stadt Nordamerikas, St. John’s und den Signal Hill. Wer jetzt immer noch der Meinung ist, dass nur der Westen Kanadas interessant ist, kann sich hier auf jeden Fall eines Besseren belehren lassen!

Enthaltene Leistungen:
  • 21-tägige Kleingruppen-Sonderreise ab Halifax (Nova Scotia) bis St. John’s (Neufundland)
  • Beförderung im Minibus mit deutschsprechendem Tour Guide/Fahrer
  • 20 ÜN in ausgesuchten landestypischen Unterkünften inkl. Frühstück
  • Fähre South Shore Nova Scotia LeHave
  • Fähre von North Sydney (Nova Scotia) bis Port aux Basques (Neufundland)
  • Fährüberfahrt nach / von Labrador
  • Besuch des »Citadel Hill« in Halifax
  • Besuch der National Historic Site in Red Bay (Labrador)
  • Besuch der historischen Wikinger-Gedenkstätte in L’Anse aux Meadows
  • Walbeobachtungstour
  • Bootstour auf der Bonne Bay
  • Besuch des Long Point Lighthouse und Prime Berth Fishery & Heritage Centre in Twillingate
  • Bootstour im Witless Bay Ecological Reserve, Bay Bulls (Seevögel, Papageientaucher)
  • Besuch Vogelschutzgebiet Bay St. Mary’s
  • Besuch Cape Spear National Historic Site (östlichster Punkt Nordamerikas)
  • Parkeintritte und geführte Wanderungen
  • Stadtbesichtigung von St. John’s mit Signal Hill
  • Alle örtlichen Steuern und Trinkgelder für inklusive Serviceleistungen
Nicht eingeschlossene Leistungen:
  • alle Mahlzeiten und Getränke, die nicht im Leistungsumfang enthalten sind
  • persönliche Reise- und Krankenversicherungen
  • zusätzliche Trinkgelder und sogenannte Tipps, z.B. für Reiseleiter oder in Gaststätten
  • alle zusätzlichen individuellen Aktivitäten und persönlichen Ausgaben
Einige Highlights der Reise:

Die Reiseroute: Aus gutem Grund habe ich diese Reise als Einwegtour aufgebaut. Das spart Kilometer auf der Straße und verschafft uns mehr Zeit für Details, Zeit in der Natur und Tierbeobachtungen. Außerdem gibt es eine gute Fluganbindung, sodass zum Beispiel mit Condor geflogen werden kann.
Die Highlights: Nur eine Aufzählung der wichtigsten Ziele: Südküste Nova Scotia mit Halifax, Peggys Cove, Mahone Bay, Lunenburg, Bay of Fundy, Sunrise Trail, Cabot Trail und Cape Breton Highland Nationalpark. Gros Morne Nationalpark, Labrador, Wikinger-Gedenkstätte, Twillingate, Bonavista, Trinty und St. John’s. Tierbeobachtungstouren und Eisberge vor der Küste.
Die freundlichen Menschen: Das renommierte Reisemagazin „National Geographic Traveler“ hat die Avalon-Halbinsel gar zur schönsten Küste der Welt gewählt. Zur Begründung hieß es: Der raue Charme des wildromantischen Küstenstreifens, die farbenfrohen Fischerdörfer sowie die sozial- und umweltverträgliche Tourismusentwicklung verzaubere einen schlicht. Für Pluspunkte sorgte auch die Freundlichkeit der Bewohner. Dies ist auch unsere persönliche Erfahrung. Ehrliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind wahre Tugenden, die in vielen anderen, vor allem mehr touristischen Gebieten, zumindest teilweise verloren gegangen sind.

Neufundland
Neufundland
Tag 01 — Anreise in Halifax

Begrüßung und Abholung durch unseren Tour Guide am Halifax Airport. Nach dem Check-in im Hotel werden wir uns noch zusammensetzen, um einige Informationen auszutauschen und den nächsten Tag zu besprechen. Unterkunft: Airport Hotel

Tag 02 — Halifax – Peggys Cove – Lighthouse Trail bis Lunenburg

Sie unternehmen eine Stippvisite in Halifax mit Besuch der Zitadelle. Seit 1749 wurden auf dem „Citadel Hill“ vier Befestigungsanlagen errichtet. Danach besuchen Sie die „Old Town Clock“ und die Halifax City Hall. Sie verlassen Halifax und fahren entlang der malerischen Südküste zum wohl meist fotografierten Leuchtturm Kanadas in Peggys Cove. Bunt bemalte Holzhäuser sind typisch für die kleinen Fischerorte an der Antlantikküste. Chester und Mahone Bay zeugen davon und die Hafenpromenade von Lunenburg ist das gängigste Postkartenmotiv der South Shore. Übernachtung: Smugglers Cove Inn, Strecke: 180 km

Tag 3 — Lunenburg – Tagesausflug an der Südküste Nova Scotias

Sie starten zu einem Ausflug entlang der South Shore auf dem Lighthouse Trail, fahren mit der Fähre, unternehmen Strandwanderungen, z.B. im Rissers Beach Park, und besuchen historische Orte wie Bridgewater und Liverpool. Die Küste ist zerklüftet, überall gibt es Buchten, in denen sich früher die Seeräuber versteckt hielten. Übernachtung: Smugglers Cove Inn, Strecke: 150 km

Tag 4 — Lunenburg – Bay of Fundy – Sunrise Trail bis Pictou

Von der Südküste geht es zur Bay of Fundy: die Gezeitenunterschiede hier sind Welzspitze! Im Minas Basin sind die Gezeitenwechsel extrem und die Landschaft mit den dramatischen Klippen ist atemberaubend schön. Sie fahren entlang der Küste und können eventuell sogar Wale vom Ufer beobachten. Nach kurzem Stopp in Truro fahren Sie zur Küste an der Northumberland Strait. Der Sunrise Trail verläuft an dieser Küstenregion, wo es sogar Weinanbau gibt. Ziel ist die kleine Hafenstadt Pictou. Übernachtung: Scotsman Inn, Strecke: 360 km

Tag 5 — Pictou, Cape Breton Island, Bras d’Or Lake bis Baddeck

Via New Glasgow und der Universitätsstadt Antigonish fahren Sie auf dem Trans Canada Highway bis nach Cape Breton Island. Die Cape Breton Insel wurde in den letzten Jahren mehrfach von renommierten Reisemagazinen unter die 10 sehenswertesten Inseln der Welt gewählt. Als »Herz von Nova Scotia« wird der Bras d’Or Lake (3 x so groß wie der Bodensee) bezeichnet. Sie fahren auf dem Bras d’Or Scenic Drive um den See und sehen sicher einige der dort beheimateten Weißkopfseeadler. Zielort ist die Alexander Graham Bell Stadt Baddeck. Übernachtung: Lynwood Inn, Strecke: 364 km

Tag 6 — Baddeck – Cheticamp – Cape Breton Highland Nationalpark

Sie fahren heute auf dem Cabot Trail. Die Route verläuft zuerst durch das malerische Middle River Tal, wo es viele Farmen gibt. Der Margeree River zählt zu den besten Lachsflüssen in Atlantikkanada. Sie erreichen die Küste und Ihren Zielort Cheticamp. Am Nachmittag unternehmen Sie noch eine Wanderung über den Skyline Trail und haben gute Chancen, Elche und Schwarzbären in freier Wildbahn zu begegnen. Übernachtung: Lauries Motor Inn, Strecke: 130 km

Tag 7 — Cape Breton Highland Nationalpark – Ingonish

Der Cabot Trail wird als schönste Küstenstraße Nordamerikas bezeichnet. Überall gibt es Wanderwege und schöne Strände. Sie besuchen Pleasant Bay, Cabots Landing und Bay Saint Lawrence an der Nordspitze von Nova Scotia. Stets sollten Sie Ausschau nach Wildlife halten, denn Elche und Bären sind hier zu Hause. Ein typisches Fischerdorf ist Neils Harbour, wo die bunten Boote der Hummerfischer im Hafen ankern. Am Zielort Ingonish können Sie eine Wanderung unternehmen. Übernachtung: Ingonish Lodge, Strecke: 145 km

Tag 8 — Ingonish – Sydney

Immer noch fahren Sie auf dem Cabot Trail durch eine der schönsten Landschaften von Neuschottland. Am Vormittag unternehmen Sie kurze Wanderungen, bevor Sie mit der Englishtown Ferry zur Sainte-Anne/Port Dauphin National Historic Gedenkstätte kommen. Weiter fahren Sie über die imposante Seal-Island-Bridge bis nach Sydney, der nördlichsten Stadt in Nova Scotia, wo Sie zahlreiche Restaurants finden und ggf. zum Dinner einen Hummer essen können. Übernachtung: Cambridge Suites, Strecke: 140 km

Tag 9 — North Sydney – Fährüberfahrt nach Neufundland

Sie fahren nach North Sydney, wo Sie mittags vom Bus auf die Fähre wechseln. Während der etwa 8-stündigen Überfahrt haben Sie gute Chancen Wale, Robben und Seevögel zu sehen. Die modernen Schiffe von Marine Atlantic bieten guten Komfort, Restaurants, Aufenthaltsräume und auf Wunsch auch Kabinen (optional buchbar). Am Abend erreichen Sie Port-aux-Basque auf Newfoundland. Übernachtung: St. Christophers Hotel, Strecke: 204 km inklusive Fähre

Tag 10 — Port-aux-Basque – Corner Brook – Rocky Harbour

Am Morgen verlassen Sie die Küste und fahren auf dem Trans Canada Highway Nr. 1 in Richtung Corner Brook. Sie unternehmen einen Abstecher zum Blow Me Down Provinzpark und haben guten Chancen, Seevögel zu sehen. Danach geht es entlang des Deer Lake zur gleichnamigen Stadt und weiter Richtung Gros Morne Nationalpark, der später intensiv besucht wird. Direkt am Golf von St. Lorenz befindet sich die Hafenstadt Rocky Harbour mit netten Restaurants und Souvenirläden. Übernachtung: Oceanview Hotel, Strecke: 420 km

Tag 11 — Rocky Harbour – Port au Choix – St. Barbe – Labrador

Es geht weiter in den Norden von Newfoundland. Die Halbinsel Port au Choix ragt etwas in den Golf von St. Lorenz. Es ist nachgewiesen, dass dort seit 5500 Jahren Menschen leben. Die nationale Gedenkstätte ist eine Gruppe archäologischer Fundstellen. Allein in „Phillip’s Garden“ fand man über 200.000 Artefakte. Es geht weiter bis St. Barbe, wo Sie wieder eine Fähre besteigen, um über die Strait of Belle Isle nach Labrador zu gelangen. Die Überfahrt dauert etwa 1,5 Stunden. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihren Zielort L’Anse au Clair. Übernachtung: Northern Light Inn, Strecke: 300 km inklusive Fähre

Tag 12 — Labrador Exkursion – Red Bay National Historic Site

Sie unternehmen einen Tagesausflug nach Labrador: Sie besuchen in Red Bay die National historische Gedenkstätte, die von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Bereits im 16. Jahrhundert errichteten die Basken dort eine Walfangstation. Die Bucht, die dem Ort seinen Namen gibt, bildet einen Naturhafen. Dieser gilt aufgrund seiner geschützten Lage als einer der besten der gesamten Küste Labradors. Aus den Gebieten Südfrankreichs und Nordspaniens wurden je Saison 15 Walfangschiffe mit etwa 600 Mann Besatzung nach Red Bay ausgesandt, die in der gefährlichen, weil nur zeitweise eisfreien Belle-Isle-Straße Grönland- und Glattwale jagten. Ein historischer Friedhof bewahrt die Gebeine von 140 Walfängern. Sie erkunden den südlichen Teil Labradors und kehren am Nachmittag zurück nach L’Anse au Clair. Übernachtung: Northern Light Inn, Strecke: 150 km

Tag 13 — Blanc Sablon – St. Barbe – L’Anse aux Meadows – St. Anthony

Am Vormittag geht es per Fähre zurück nach Newfoundland und weiter in den Norden. Auf den Spuren der Wikinger wandeln Sie in der historischen Gedenkstätte L’Anse aux Meadows. Die ehemalige isländisch-grönländische Siedlung gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Siedlung wurde, wahrscheinlich von Leif Erikssons Expedition, um das Jahr 1000 angelegt. Weiter nach St. Anthony: Die Geschichte der europäischen Besiedlung in der Region geht zurück bis ins frühe 16. Jahrhundert, als französische und baskische Fischer die geschützte Bucht als Hafen nutzten. Als der Entdecker Jacques Cartier 1534 die Siedlung besuchte, trug sie den Namen St. Anthony Haven. Heute gibt es eine gute touristische Infrastruktur mit Unterkünften, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Übernachtung: Hotel North, Strecke: 228 km inklusive Fähre

Tag 14 — St. Anthony, Walbeobachtungstour – Fahrt bis Cow Head

Am Vormittag können Sie eine Walbeobachtungstour vor der Küste genießen, um Nerz-, Buckel- und Finnwale zu beobachten. Unsere Tour findet außerdem zu besten Jahreszeit statt, um Eisberge zu sehen. Anschließend verlassen Sie St. Anthony und fahren südlich zum Gros Morne Nationalpark und dem Zielort Cow Head. Es gibt sehenswerte Stopps und Möglichkeiten zu kurzen Spaziergängen, wie am Cow Head Lighthouse Trail. Übernachtung: Fisherman’s Landing Inn, Strecke: 300 km

Tag 15 — Gros Morne Nationalpark Exkursionen

Heute erfahren Sie, warum der Gros Morne National Park als UNESCO-Weltkulturerbe zu den absoluten Höhepunkten dieser Reise gehört. Während einer Bootstour auf der Bonne Bay können Sie Weißkopfseeadler beobachten und die herrliche Natur in vollen Zügen genießen. Sie besuchen die Tablelands. Die Berge aus flachem Felsgestein sind fast einmalig, da man sie sonst nur tief im Erdmantel finden kann. Auch eine Wanderung zum Western Brook Pond durch die urige Sumpflandschaft ist vorgesehen. Abends kommen Sie zurück nach Cow Head. Übernachtung: Fisherman’s Landing Inn

Tag 16 — Cow Head via Springdale

Heute verlassen Sie die nördliche Halbinsel, um ins Innere von Newfoundland zu reisen. In Springdale kommen Sie wieder an das Meer und sollten nach schwimmenden Eisbergen Ausschau halten. Sie unternehmen einige Abstecher in verschiedene Buchten und haben auch wieder Gelegenheit, Zeit in der Natur zu verbringen. Am heutigen »Canada Day« wird überall gefeiert, so auch an Ihrem Zielort Springdale. In King’s Point erleben Sie ein spektakuläres Feuerwerk. Übernachtung: Springdale Inn & Suits, Strecke: 240 km

Tag 17 — Springdale – Twillingate

Die heutige Fahrt entlang der malerischen und felsigen Küste der Notre Dame Bay führt zum wunderschönen Küstenort Twillingate. Dort besuchen Sie das Long Point Lighthouse und das Prime Berth Fishery & Heritage Centre und haben beste Möglichkeiten, Eisberge zu sehen. Twillingate ist sozusagen der „Hot-Spot“ dafür. Sie unternehmen Wanderungen auf New World Island und South Twillingate Island. Übernachtung: Anchor Inn Hotel & Suits, Strecke: 260 km

Tag 18 — Twillingate – Bonavista – Trinity – Clarenville

Am Vormittag erkunden Sie den Terra-Nova-Nationalpark. Sie entdecken zwei malerische historische Städte: Zuerst Bonavista, wo John Cabot 1497 zum ersten Mal in Nordamerika eintraf. Erfahren Sie mehr über das harte Leben der Leuchtturmwärter am Cape Bonavista Leuchtturm, bevor Sie zum bezaubernden Küstenort Trinity fahren. Schlendern Sie durch die Gassen und erkunden Sie die historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Heutiger Zielort ist Clarenville. Übernachtung: St. Jude, Strecke: 460 km

Tag 19 — Avalon Halbinsel – Cape St. Mary’s – St. John’s

Wieder steht ein Naturschauspiel auf dem Tagesprogramm. Am Vormittag besuchen Sie das ökologische Reservat Cape St. Mary’s auf der südlichen Avalon Halbinsel. Es beherbergt eine der größten Seevögelkolonien des Landes. Auf einem Wanderweg kommt man zum Vogelfelsen an der Küste. Abgesehen von den spektakulären Klippen und den schönen Aussichten auf den Wanderpfaden ist die Hauptattraktion der Brutfelsen der Bastölpel – einfach unglaublich! So nah, dass man die Vögel im Flug fast anfassen kann. Am späten Nachmittag erreichen Sie das Endziel der Reise – St. John’s, wo Sie noch 2 Nächte verbringen. Übernachtung: Delta Hotel, Strecke: 245 km

Tag 20 — Tagesausflug um St. John’s mit Bootstour in Bay Bulls

Sie fahren nach Bay Bulls und nehmen an einer Bootstour im Witless Bay Ecological Reserve teil, können Papageientaucher und andere Seevögel sehen und die einzigartige Küstenlandschaft genießen. Am Nachmittag besuchen Sie den östlichsten Punkt Nordamerikas, die Cape Spear National Historic Site. Nach der Rückkehr gibt Ihnen Ihr Tour Guide während einer Rundfahrt einen Überblick der ältesten Stadt Nordamerikas. Zum Abschluss besuchen Sie den Signal Hill. Mit seiner Lage am Ozean und dem Vergnügungsviertel der George Street ist St. John’s einfach spektakulär. Gerne organisiert Ihr Guide ein gemeinsames Abschluss-Dinner. Übernachtung: Delta Hotel, Strecke: 50 km

Tag 21 — Tourende in St. John’s

Tourende. Je nach Abreisezeit – erfahrungsgemäß erst am Nachmittag – haben Sie noch individuelle Freizeit in St. John’s, bevor Sie der Tour Guide zum Airport bringt.
Hinweis: Derzeit sind noch nicht alle Termine und Fähren bekannt. Es kann deswegen unter Umständen zu geringfügigen Änderungen im Reiseverlauf und bei den Unterkünften kommen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt oder benötigen Sie weitere Informationen zu dieser Reise? Senden Sie uns einfach Ihre Wünsche — wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung:

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Nova Scotia: Ein Kurzporträt

Nova Scotia (lateinisch für Neuschottland) ist eine der drei Seeprovinzen Kanadas. Sie liegt an der Atlantikküste und besteht zum größten Teil aus der gleichnamigen Halbinsel. Die Hauptstadt ist Halifax. Die Provinz besteht im Wesentlichen aus einer Halbinsel im Atlantischen Ozean und der Kap-Breton-Insel nordöstlich des Festlandes. Zahlreiche Buchten und Fischerorte säumen die Küste. Nova Scotia ist flächenmäßig die zweitkleinste Provinz Kanadas. Bei einer Größe von 55.284 km² (96,5 % Landmasse und 3,5 % Wasser) ist kein Punkt in Nova Scotia mehr als 56 km vom Meer entfernt. Der maritime Charakter der Provinz kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass sich ihre vier extremsten Punkte alle auf Inseln befinden: Im Süden das Cape Sable auf der gleichnamigen Küsteninsel, im Westen die ebenfalls in Küstennähe befindliche Brier-Insel, am nördlichsten Punkt der Insel die in der Cabotstraße gelegene Sankt-Paul-Insel und im Osten die ca. 175 km vor der Küste gelegene Sable-Insel. Die zwei Nationalparks der Provinz sind der Cape-Breton-Highlands-Nationalpark im Norden und der Kejimkujik-Nationalpark im Süden Nova Scotias.
Das Klima Nova Scotias wird stark von der Lage am Atlantischen Ozean und dem Golfstrom beeinflusst. So sind die Winter mild, mit Durchschnittstemperaturen von 0 °C bis −10 °C, was Nova Scotia oft Winter mit sehr wechselhaften und gewöhnlich nicht allzu hohen Schneehöhen beschert. Eine Ausnahme bildet der nördliche Teil um die Kap-Breton-Insel, wo die Durchschnittstemperatur einige Grad tiefer liegt, mit bis zu 200 mm Niederschlag in den Wintermonaten. Im Frühjahr und im Herbst liegen die Temperaturen bei etwa 15 bis 18 °C. Im Herbst verwandelt der Indian Summer die Landschaft in einen einzigartigen Farbrausch. Meistens beginnt diese Jahreszeit in der zweiten oder dritten Septemberwoche und dauert bis etwa Ende Oktober.

Neufundland: Ein Kurzporträt

Die Insel Neufundland (englisch Newfoundland, französisch Terre-Neuve) liegt vor der Nordostküste Nordamerikas im Atlantischen Ozean, hier im äußersten Mündungsgebiet des Sankt-Lorenz-Stroms. Die kanadische Provinz Neufundland und Labrador erstreckt sich zudem über die weitaus größere Labrador-Region, die sich im nördlichen Teil der Provinz auf kanadischem Festland befindet. Die Insel Neufundland selbst ist der am dichtesten besiedelte Teil der Provinz.
Von Labrador ist Neufundland durch die Belle-Isle-Straße getrennt, von der Kap-Breton-Insel durch die Cabotstraße. Die Provinz von Neufundland und Labrador hat eine Gesamtfläche von 404.720 km². Die Insel selbst hat eine Fläche von 108.860 km² (mit allen vorgelagerten Inseln wie Twillingate, Fogo und Bell Island insgesamt 111.390 km²). Der östlichste Vorposten der Insel, die Halbinsel Avalon mit der Hauptstadt St. John’s, verfügt hingegen lediglich über eine Fläche von 9700 km². Dabei wird die Insel – von den Einheimischen als „The Rock“ bezeichnet – von mehr als 500.000 Einwohnern bewohnt. Auf dem Festland von Labrador mit 294.330 km² Fläche leben hingegen nur 28.000 Menschen.
Die Insel Neufundland bietet einen 9656 km langen Küstenstreifen. Zusammen mit den 7886 Küstenkilometern von Labrador besitzt die Provinz eine insgesamt 17.542 km lange Küste. Die Provinzhauptstadt St. John’s mit gut 100.000 Einwohnern befindet sich auf der im äußersten Südosten der Insel gelegenen Halbinsel Avalon. Etwa die Hälfte der Bevölkerung (250,000) lebt im Einzugsgebiet von St. John’s. Die Stadt verfügt über ein hervorragendes natürliches Hafengelände für Fischerei und Hochseeschifffahrt; die Universitätsstadt unter dem Signal Hill ist zudem die älteste Hafenstadt Nordamerikas. Dieser äußerste Osten Nordamerikas liegt Europa am nächsten, insofern bot sich der Naturhafen in St. John’s auch als erster Anlandepunkt für Neusiedler aus der Alten Welt an. Der Provinzhauptstadt vorgelagert ist Cape Spear, das nicht nur der östlichste Punkt der Insel („First to See the Sun“), sondern auch des gesamten nordamerikanischen Kontinents (ohne Grönland) ist. Etwa 25 km südlich von Neufundland liegt die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon, ein französisches Überseegebiet (collectivité d’outre-mer, offiziell mit COM abgekürzt).
Höchster Punkt der Insel ist der 814 m hohe Berg The Cabox in den Long Range Mountains an der Westküste bei Corner Brook. Längster Fluss ist der 322 km lange Exploits River, der vom Red Indian Lake aus nach Nordosten fließt.
Neufundland ist ein raues, vom Wetter und vom Einfluss des Atlantiks geprägtes Land. Der Labradorstrom führt im Frühsommer zahlreiche Eisberge mit sich. Obwohl sich die Insel mit ihren zerklüfteten, felsigen Küsten auf derselben geographischen Breite wie Mitteleuropa befindet, liegen die Temperaturen deutlich tiefer. Das Wetter ist ganzjährig kühl. Die Sommer sind kurz, mit Temperaturen um 16 °C. In den Küstengebieten kann ganzjährig mit Niederschlag gerechnet werden. Lediglich im Bereich der Küstenregionen sorgt maritimes Klima für milde Winter mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. In den Festlandbereichen Neufundlands ist es generell trockener; die Winter in Labrador sind deutlich kälter als auf der Insel selbst. Trotz der kühlen und kurzen Sommer sind vereinzelte hohe Temperaturen selbst in den subarktischen Bereichen im Norden der Provinz keine Seltenheit.
(Quelle: Wikipedia)