Kleingruppenreise Kanada komplett: Nationalparks der Rocky Mountains — Dinosaurier-, Riding-Mountain- und Algonquin Nationalparks — 1000 Islands — Niagara Falls — Vancouver — Regina — Winnipeg — Toronto

Trans-Canada Nationalparktour 2019Buchungsnummer: KG19.0020

01.09.2019 Anreise Vancouver bis 20.09.2019 Abreise Toronto

Preis p.P. im Doppelzimmer:
CAD 4.099,-  / EURO 3.036,-
Einzelzimmer auf Anfrage

Auf die Frage »Warum nach Kanada reisen?« erhält man vorwiegend die Antwort »Wegen der Natur und der Tiere«. Kanada ist flächenmäßig das zweitgrößte Land der Erde. Auf knapp 10 Millionen Quadratkilometern leben weniger als 35 Millionen Menschen. Das Land hat einige Superlativen zu bieten, wie z.B. die längste Küstenlinie und die größten Gezeitenunterschiede der Welt, 45 Nationalparks und unzählige Provinzparks und den Trans Canada Highway, der von St. John’s in Neufundland bis nach Victoria auf Vancouver Island verläuft. Ganz klar, wer Kanada wirklich kennenlernen will, braucht mehr, als eine Reise.

(Klicken Sie in die Karte für eine vergrößerte Ansicht. Kartendaten © 2018 Google.)

Kleingruppenreise Kanada

Wir leben seit fast drei Jahrzehnten in Nova Scotia an der Atlantikküste und fahren oft mehrmals im Jahr geschäftlich quer durch Kanada. Die Eindrücke der verschiedenen Landschaften, die Tiere, die man sogar vom Auto aus sehen kann, sind immer wieder beeindruckend. Die Westküste mit der pulsierenden Milti-Kulti-Metropole Vancouver, die Nationalparks der Rocky Mountains, die Badlands und der Dinosaurier-Park in Alberta, die endlosen Weiten der Prärie in Saskatchewan, wo man wilde Büffelherden und Antilopen sehen kann. Oder Manitoba – Kanadas Kornkammer – mit dem Riding Mountain Nationalpark und der Hauptstadt Winnipeg. Die »Great Lakes« im Norden von Ontario und der wunderschöne Algonquin-Nationalpark. Nicht zu vergessen die »1000 Islands« im St.-Lorenz-Strom und die Niagara Falls. Die Aufzählung könnte noch viel weiter gehen. Deswegen haben wir eine neue 20-tägige Erlebnisreise ausgearbeitet, bei der Sie all die aufgeführten Highlights sehen werden, von unserem erfahrenen Tourguide jede Menge Infos zu Land und Leuten, Geschichte und Sehenswürdigkeiten bekommen und auch noch Zeit für Details, kurze Wanderungen und Tierbeobachtungen haben werden.

Einige Highlights dieser Reise:

Die unvergleichliche Vielfalt: Während keiner anderen Reise aus unseren Angeboten erleben Sie so viele verschiedene Facetten. Ständig wechseln die Landschaften und Vegetationszonen, die Flora und Fauna. Bei keiner anderen Reise bekommen Sie solch einen umfassenden Eindruck von Kanada und seine Menschen, wie bei dieser Tour.
Die Nationalparks und Tiere: Wir besuchen folgende Nationalparks: Mt. Revelstoke, Glacier, Yoho, Banff, Dinosaurier, Riding Mountain und Algonquin. Sie haben gute Chancen, Schwarzbären, Elche, Antilopen, Büffel, Weißwedelhirsche, Kojoten, Weißkopfadler und andere Greifvögel zu sehen.
Die perfekte Reisezeit: Wir haben die Reise im September von West- nach Ostkanada geplant. Der Grund dafür ist der Indian Summer. Wir starten im Westen und sind Anfang September in den Bergen der Rockies, also im Spätsommer. Mildes Wetter wird uns durch die Prärie begleiten und rechtzeitig zum Herbstanfang sind wir im Osten. Im Norden von Ontario und im Algonquin Park haben wir Ende September gute Chancen die herrlichen Farben des Indian Summer zu bewundern.

Inklusive Leistungen:

  • 20-tägige Kleingruppenreise mit deutschsprechendem Tourguide
  • 19 Übernachtungen in ausgesuchten landestypischen Unterkünften inkl. Frühstück
  • alle Nationalparkeintritte
  • geführte Kurzwanderungen
  • Tierbeobachtungen in den Nationalparks
  • Stadtbesichtigung in Vancouver
  • Besuch/Eintritt Tyrell Museum Drummheller
  • Besuch/Eintritt Historischer Park Fort Williams in Thunder Bay
  • Besuch/Eintritt „Muskoka Heritage Place“ in Huntsville
  • Besuch/Eintritt Skylontower Niagara Falls
  • Besuch/Eintritt CN Tower Toronto
  • Bootstour „1000 Island“ St. Lorenz River
  • Flughafentransfers in Vancouver und Toronto
  • alle örtlichen Steuern und Trinkgelder für inklusive Serviceleistungen
Tag 01 — Anreise in Vancouver

Bei gleichzeitiger Anreise aller Reiseteilnehmer erfolgt die Begrüßung und Abholung durch unseren Tourguide am Vancouver Airport. Nach dem Check In im Hotel gibt Ihnen Ihr Tourguide noch einige Infos zum Ablauf der Reise und zum Plan für den nächsten Tag. Vom Hotel gibt es eine gute Anbindung zur Innenstadt, so dass Sie schon am ersten Abend zu einer individuellen Stippvisite aufbrechen können. Unterkunft: River Rock Casino Resort Vancouver

Tag 02 — Vancouver City Tour

Nach dem gemeinsamen Frühstück starten Sie zu einer Erkundungstour durch Vancouver. Die größte Stadt von British Columbia ist zwar nicht die Provinzhauptstadt, zählt aber vor allem wegen der Lage zu den schönsten Städten der Welt. Die Stadt könnte sich auch unter dem Motto: „Wildnis in der Großstadt“ verkaufen. Man traut fast seinen Augen nicht, wenn man durch Vancouver streift und z.B. Stachelschweine und Waschbären sieht oder Rehe und sogar Elche in den Stadtparks. In der English Bay kann man sogar Wale beobachten und die Kulisse mit den schneebedeckten Gipfeln der Coast Mountains ist einzigartig schön. So endet der Blick durch die Hochhäuser der Innenstadt oft im Blau des Pazifik oder im Grün der Berge und Wälder. Ihr Tourguide wird Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt während einer Citytour am Vormittag zeigen. Mit dabei sind die beiden Stadtparks Stanley Park und Queen Elizabeth Park (mit toller Aussicht auf die Stadt). Natürlich auch die historische Altstadt Gastown, wo die Dampfuhr „Steam Clock“ steht. Gleich daneben ist das Old Chinatown, das zweitgrößte in Nordamerika. Exotische Gerüche kommen einem entgegen, wenn man in die bunten Läden geht, wo Pflanzen, Gewürze, Meerestiere und Pekingenten angeboten werden. Ein Ruhepol in dem Gewühle ist „Dr. Sun Yat-Sens Classical Chinese Garden“, der zur Weltausstellung 1986 eröffnet wurde. Der kleine Park mit seinen typischen asiatischen Gebäuden mit Pagodendächern ist der erste traditionelle chinesische Garten, der außerhalb Chinasangelegt wurde. Er ist nach den Maßstäben einer jahrhundertealten Tradition geplant, die ihren Höhepunkt während der Ming-Dynastie (1368 – 1644) hatte. Die gemeinsame Tour endet auf Granville Island, einer Halbinsel in der „Falls Creek Bucht“. Bis in die 1970er-Jahre diente die aufgeschüttete Insel als Industriestandort. Heute ist Granville ein lebhaftes Stadtviertel, das Kunst und Kultur, Ateliers und Galerien, Boutiquen und Geschäfte zu einem sympathischen Durcheinander gemacht haben. Die Kunsthochschule „Institute of Art and Design“ lockt Künstler aus der Umgebung auf die Insel. Die großen Markthallen auf Granville Island sind nicht nur interessant als Fotomotiv, sondern wegen der reichhaltigen Angebote an Speisen und Getränken für eine Mittagspause sehr gut geeignet. Der restliche Tag steht dann zu Ihrer freien Verfügung. Unterkunft: River Rock Casino Resort Vancouver

Tag 03 — Vancouver via Hope zum Okanagan Valley

Sie verlassen heute Vancouver und fahren aus der Pazifikmetropole östlich in Richtung Hope. Dabei kommen Sie durch ländliche Gebiete mit Obstfarmen und Baumschulen. Zwischen der Coast Mountain Range und den Cascade Mountains befindet sich am Zusammenfluss des Fraser Rivers mit dem Coquihalla River die Stadt Hope. Ein Ausflug zu den „Othello-Tunnels“ ist geplant. In faszinierender Natur (Küstenregenwald) kann man durch die Othello Tunnels (ehemalige Eisenbahntunnel) wandern. Hier wurden auch Szenen für einen Rambo-Film gedreht. Ein Trail durchquert den Park und folgt einer Strecke der ehemaligen (1916-59) Kettle Valley Railroad, einer Tochtergesellschaft der Canadian Railroad. Eine Kurzvisite in Hope schließt sich an. Der Ort stellt seine Geschichte gut dar, z.B. im Hope Museum oder der Historic Christ Church Anglican von 1861. Ganz interessant und „fotogen“ sind die großen Holzskulpturen im Memorial Park, die von ortsansässigen Künstlern mit Kettensägen geschnitzt wurden. Weiter geht die Tagestour über den Coquihalla Highway und Merritt zum Okanagan Valley. An den Ufern des Okanagan Sees findet man zahlreiche Weingüter. Die ganze Region profitiert vom milden Klima und den vielen Sonnentagen. So werden neben Wein auch Obst und Gemüse angebaut und überall an den Straßen gibt es Obststände, wo man frische Äpfel, Pfirsiche, Kirschen und Pflaumen kaufen kann. Das Okanagan Valley beheimatet die Okanagan Nation, einen Stamm kanadischer Ureinwohner, die als Jäger und Sammler lebten. Bis ins 19. Jahrhundert hinein waren die Okanagan die einzigen Bewohner des Okanagan Valley. Heute ist die Region ein äußerst beliebtes Wohngebiet, vor allem für ältere Leute. Mildes Klima, gute Infrastruktur, hoher Freizeitwert und die Nähe zu Vancouver, den Rocky Mountains und den USA sind ausschlaggebend dafür. Unser Tagesziel ist die Stadt Kelowna, direkt am Okanagan Lake. Unterkunft: Best Western Kelowna

Tag 04 — Kelowna – Revelstoke-Nationalpark, Glacier-Nationalpark bis Golden

Sie starten am Morgen in Kelowna und fahren weiter am Ufer des Okanagan Lake. Via Vernon und Salmon Arm kommen Sie dann zum Shuswap Lake. Ein wahres Paradies für Wassersportler und Angler. Für Kanadier ist es ein beliebtes Ausflugs- und Wochenenddomizil. Ob im Cottage an der Uferfront oder in einem der zahlreichen Hausboote – hier kann man seine Freizeit genießen. Auf dem Trans Canada Highway Nr.1 geht es weiter. Die Landschaftsform ändert sich und wo vorher noch Hügel mit Obstplantagen waren, können jetzt dicht bewaldete Berge gesichtet werde. Es geht in die Rocky Mountains. Der Mount Revelstoke Nationalpark ist das erste Ziel. Im Park gibt es schöne Wanderwege, wie z.B. den „Giant Cedars Boardwalk Trail“. Sie unternehmen einige Kurzwanderungen und kommen danach schon in den nächsten Naturpark. Die kurvenreiche Strecke windet sich steil bergauf zum Rogers Pass, mit 1330m, der höchste Punkt im Glacier Nationalpark. Der Glacier Nat.-Park beherbergt die meisten Gletscher aller Parks. 12% der Parkfläche sind ganzjährig von Eis und Gletschern bedeckt. Bis zu 17 Metern Neuschnee fällt pro Jahr. Diese Menge gehört zu den ergiebigsten der Welt. Natürlich ist auch die Lawinengefahr groß, weshalb die Passstraße im Winter oft gesperrt ist. Schützende Tunnel wurden an mehreren Stellen über die Bergstraße gebaut, die man bei der Abfahrt vom Rogers Pass nach Golden besonders bemerkt. Das raue Klima, die großen Schneemengen und die steilen Berghänge lassen nur in den unteren Talbereichen eine geschlossene Vegetationsdecke zu. In den niedrigsten Parkzonen wächst, bedingt durch die hohen Niederschläge, der einzige Regenwald der gemäßigten Breiten im Binnenland. In den Wäldern des Parks leben Schwarzbären, Grizzlys und Vielfraße. Im Tal des Beaver River kommen Biber und Bisamratten vor, außerdem ist hier eine kleine Elchherdezu finden. In den höheren Lagen leben Wald-Karibus, im Felsbereich leben etwa 300 Schneeziegen, dazu Eisgraue Murmeltiere und Pikas. Der heutige Zielort ist die Kleinstadt Golden. Der Ort mit knapp 4000 Einwohnern liegt im Columbia Valley und ist idyllisch eingebettet in die Bergwelt der Purcell Mountains und des Glacier-Nationalparks. Unterkunft: Ramada Hotel Golden

Tag 05 — Yoho-Nationalpark und Banff-Nationalpark

Heute erleben Sie den oho- und Banff Nationalpark, unternehmen Wanderungen und sehen sicher auch Tiere. Schon am Beginn der Tagestour haben Sie, außerhalb von Golden gute Chancen Großhornschafe zu sehen. Kleine Herden halten sich in den Bergen auf und kommen oft bis zur Straße, um dort das Salz vom letzten Winterdienst zu lecken. Der Yoho Nat.-Park liegt im Hochgebirgsbereich der Rocky Mountains, wobei der Kicking Horse Pass die höchste Stelle der Bergstraße darstellt. Auch in diesem wunderschönem Park sind aktive Unternehmungen geplant. Sie besuchen den türkisblauen Gletschersee Emerald Lake und können entweder zu einer Kanu-oder Rudertour starten oder am See wandern. Gleich in der Nähe besuchen Sie die „Natural bridge“. Neben der Straße verläuft die Bahnstrecke der Canadian Pacific Railroad. Der steile Abschnitt über den Bergpass war stets eine Herausforderung für die Eisenbahnbauer. Mit Hilfe Schweizer Experten wurden letztendlich die „Spiral Tunnels“ gebaut. Sie haben ggf. Glück zur richtigen Zeit dort zu sein, um einen Zug durch den Tunnel fahren zu sehen. Nahtlos gelangen Sie dann in den Banff Nat.-Park und in die Provinz Alberta. Der 1885 gegründete Banff Nat.-Park ist der älteste Nationalpark Kanadas. Zusammen mit dem Jasper,- Kootenay- und Yoho-Nat.-Park gehört er zum Welterbe der UNESCO. In Lake Louise besuchen Sie am Nachmittag den gleichnamigen See und nur 15km weiter befindet sich der wohl schönste Bergsee der Rockies, der Moraine Lake. Umrandet von 10 Bergen, die alle über 3000m hoch sind ist der Moraine Lake im Valley oft the ten peaks wirklich eines der beliebtesten Postkartenmotive. Sie besuchen die alpine Touristenstadt Banff, wo Sie auch am Rande des Nationalparks umgeben vom herrlichen Panorama der Berge wohnen. Die Stadt bietet für den Abend eine große Auswahl an Restaurants und Bars. Unterkunft: Banff Inn

Tag 06 — Canmore, Stippvisite in Calgary bis Drumheller

Am Vormittag verlassen die die Rocky Mountains und sind schon nach wenigen Kilometern in der Prärie. Alberta hat viele Highlights zu bieten und ist allein wegen der Rocky Mountains ein ganzjähriges Urlaubsgebiet. Aber auch wirtschaftlich ist die Provinz stark, denn Landwirtschaft bestimmt den östlichen Teil und die Oelindustrie, die nicht umstritten ist, befindet sich im Norden. Die größte Metropole und bekannter als die Provinzhauptstadt Edmonton ist die „Westerncity“ Calgary. Vor allem die alljährlich im Juli stattfindende „Calgary Stampede“ ist ein Highlight der Stadt. Das größte Freilandrodeo der Welt verwandelt die Stadt in einen wahren Western- und Cowboyrausch. Eine kurze Stippvisite steht auf dem Programm. Vorbei an den ehemaligen Olympiaschanzen von 1972 geht es zur Innenstadt und zum „Stampede Park“, wo sich das Wahrzeichen, der „Saddledome“ befindet. Ansonsten ist Calgary eine moderne Stadt, die nicht unbedingt durch ihre Schönheit besticht. Eher unschön finden vor allem Gäste aus Europa die riesigen Wohnanlagen, die wie Pilze aus der Erde der Umgebung von Calgary wachsen. Wir verlassen die Stadt und fahren nach Drumheller. Dort begegnet man als Besucher urzeitlichen Tieren, wie dem weltgrößten Dinosaurier, einer 26m hohen Fiberglas-Stahl-Konstruktion. Grund für die eigenartige Stadtgestaltung ist, daß sich in der Umgebung in den Badlands viele gut erhaltene Fossilien der Kreidezeit befinden. Oft werden diese durch Erosion frei gelegt, so daß die Region ein wahres Eldorado für Wissenschaftler ist. Das „Royal Tyrrell Museum of Palaeontology“ ist weltweit bekannt. Sie besuchen das Museum und werden nicht nur über die 40 vollständigen Dinosaurierskelette staunen. Es ist die größte Sammlung dieser Art weltweit und beherbergt u.a. einen Tyrannosaurus rex in voller Größe. Unterkunft: Best Western Drumheller

Tag 07 — Badlands, Dinosaur Park, Trans Canada Highway bis Medicine Hat

Wieder erleben Sie am heutigen Reisetag eine ganz andere Landschaft. Die Badlands (von der indianischen Urbevölkerung als „Schlechte Land“ bezeichnet) sind von tiefen, eng stehenden Erosionsrinnen zerschnittene Geländeabschnitte. Canyons, Schluchten und die einzigartigen Hoodoos bestimmen das Land. Sehr sehenswert für den Besucher, unbrauchbar und nicht zur Bewirtschaftung geeignet für die Bewohner. Auch die Farbgebung ist oft spektakulär und reicht von schwarz/blauen Kohleschlieren bis zu gelben/rötlichen Lehmablagerungen. Die Hoodoos sind turmartige Gebilde aus Sedimentengesteinen. Sie können Höhen zwischen 1,5 Metern bis 45 Metern erreichen. Ein Spaziergang durch die bizarren Gebilde lässt auf gute Fotomotive hoffen. Weiter geht es zum Dinosaur Park. De Park liegt im Flusstal des Red Deer Rivers und ist bekannt als eine der reichsten Fundstellen von Dinosaurierfossilien weltweit. Der Park bildet ein einzigartiges Ökosystem inmitten der ihn umgebenden Prärie. Zu den vorkommenden Pflanzenarten gehören Cottonwood-Bäume (eine amerikanische Pappel) und Kakteen. Unter den zahlreichen Tierarten sind Kojoten, Antilopen, Kanadagänse und Schlangen zu finden. Vom Park führt die Tour weiter durch die Prärie und auf dem Trans Canada Highway zum Tagesziel nach Medicine Hat. Dort angekommen, können Sie noch das größte Tipi der Welt bestaunen. Die 65m hohe Stahlkonstruktion des „Samis-Tipi“ ist das Wahrzeichen der Stadt. Unterkunft: Quality Inn Medicine Hat

Tag 08 — Medicine Hat, Prärielandschaften bis Regina, Saskatchewan

Die kanadische Prärie hat ein besonderes Flair. Sicher ist diese Region nicht die Destination Kanadas, wo man 4 Wochen Urlaub verbringen will. Aber einmal endlose Weiten erleben, Landschaften die außer Weideland und Salbeibüschen fast keine andere Vegetation aufweist, dass ist auch atemberaubend. Man kommt sich ganz klein vor und inmitten eines Westernfilms. Rinderherden, Pferde, Büffel und Antilopen kann man beobachten und der Highway verläuft oft kilometerweit schnurgeradeaus, bis er sich am Horizont mit dem Himmel „vereint“. Neben Alberta ist Saskatchewan die zweite Prärieprovinz Kanadas. Der Name leitet sich vom Saskatchewan River ab und bedeutet in der Sprache der Cree Indianer soviel wie „schnell fließender Fluss“. Die Provinz ist etwa so groß wie Frankreich, die Benelux-Staaten und die Schweiz zusammen, hat aber nur 1,6 Einwohner pro qkm. 13,2% der Bevölkerung sind Ureinwohner. Damit hat die Provinz den höchsten Anteil von Indianern an der Gesamtbevölkerung in Kanada. Auf dem Trans Canada Highway kommen Sie heute zügig voran, so dass Sie Ihr Tagesziel Regina am Nachmittag erreichen. Die Provinzhauptstadt bildet auf Grund ihrer Lage etwa das geografische Zentrum Nordamerikas. Zum Tagesausklang können Sie noch individuell die Stadt erkunden. Bei gutem Wetter ist z.B. das Wascana Centre ein lohnenswertes Ziel. Der 9,3qkm große Stadtpark am gleichnamigen See verfügt über Wanderwege. Die Beleuchtung mit Gaslaternen aus London ist sehenswert. Oft sieht man Wasservögel, Gänse und Enten. Unterkunft: Wingate by Wyndham Regina

Tag 09 — RCMP Heritage Centre Regina bis Manitoba, Riding-Mountain-Nationalpark

Heute besuchen Sie das „RCMP-Heritage Centre“ in Regina. Die Royal Canadian Mounted Police, kurz RCMP, ist die nationale Polizei Kanadas. Die RCMP ist berühmt für ihre Paradeuniform: Waffenrock in traditionellem Rot mit königsblauen Abzeichen, gelben Knöpfen und Tressen, dunkelblauen Breeches, Reitstiefeln und breitkrempigen Hut. Diesen full dress tragen die Polizisten beispielsweise bei Anlässen wie dem alljährlichen Musical Ride. Die berittene Reiterformation hat eine große Tradition und ist weltweit unterwegs. Regina ist die Ausbildungsstätte der RCMP. Noch einmal fahren Sie anschließend durch die Prärie Kanadas und erreichen am Nachmittag die nächste Provinz dieser Reise, Manitoba. Einen großen Teil der Fläche nehmen Seen wie der Winnipegsee ein. Landschaftlich dominieren im Süden hügeliges Ackerland sowie das Red River Valley. Durch seine sehr guten Tonböden wird, trotz klimatischer Nachteile, ein intensiver Ackerbau ermöglicht. Angebaut und exportiert werden Sommerweizen (Manitoba-Hartweizen), Sommerraps, Flachs, Sonnenblumen, Kartoffeln, Sommergerste und Hafer. Nördlich des 51. Breitengrades geht das kultivierte Acker-Weideland in einen extensiven Buschwald mit Birken und Koniferen über. Noch weiter nördlich erstreckt sich die Tundra bis zur Hudson Bay. Das heutige Ziel ist der Riding-Mountain-Nationalpark. Der Park liegt etwa 30 Kilometer südlich der Stadt Dauphin und ist über den Kanada-Highway Nr. 10, der direkt durch den Park führt, zu erreichen. Das Gelände des waldreichen Parks mit zahlreichen Seen unterscheidet sich deutlich von der Prärielandschaft Manitobas. Bei der Gründung sprach man von der »Insel der Wildnis im Ozean aus Farmland«. Seit 1986 gehört der Park zum Biosphärenreservat der UNESCO. Sie wohnen direkt am Park und werden diesen morgen erkunden. Unterkunft: Elkhorn Resort & Spa Riding Mountain Park

Tag 10 — Büffel im Riding-Mountain-Nationalpark – Winnipeg

Am Morgen fahren Sie zu einer Natur-und Tierbeobachtungstour in den Nationalpark. Neben Elchen, Wölfen, Schwarzbären, Wapitihirschen und einer großen Zahl weiterer Tierarten lebt im Park eine große Bisonherde in einem großen offenen Gehege. Ähnlich einer Safari fahren wir langsam durch die großen Gehege und können die gigantischen Büffel aus nächster Nähe bestaunen. Nach einer Wanderung verlassen wir nach dem Mittag den Naturpark und fahren weiter zur Provinzhauptstadt Winnipeg. Bekannt als Gateway to the West (Tor zum Westen), ist Winnipeg ein Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt im zentralen Kanada. Winnipeg ist sehr multikulturell, was sich sowohl im Stadtbild wie auch in der Bevölkerung widerspiegelt. Die Stadt liegt im Tal des Red River und weist 4 Flussläufe auf, die das Zentrum umgeben. Eine Stadtrundfahrt per Boot ist empfehlenswert und während der individuellen Freizeit zeitlich auch möglich. Die hauptsächlichen Zentren der Vergnügungs- und Kulturindustrie liegen im Exchange District, in The Forks, Osborne Village, Little Italy, in der Sargent und der Ellice Avenue (West End) und Old St. Boniface, dem französischen Quartier. An Restaurants wird es also nicht fehlen. Unterkunft: Country Inn & Suites Winnipeg

Tag 11 — Winnipeg, Kenora, Ontario – Lake of the Woods bis Fort Frances

Nachdem Sie Winnipeg verlassen haben fahren Sie nur ca. 2 Stunden weiter auf dem Trans Canada Highway durch Manitoba, bevor Sie die Provinz Ontario erreichen. Das westliche Ontario liegt auf einem der ältesten Gebiete der Erde, dem kanadischen Schild. Die Provinz wird landschaftlich durch riesige Seen, Flüsse und viel Wald bestimmt. Kenora befindet sich kurz nach der westlichen Provinzgrenze am Lake oft he Woods. Dort gibt es einen kurzen Stopp zum Lunch. Der Lake oft he Wood bildet auch die Grenze zwischen Kanada und den USA. Sie fahren entlang des Sees, der ein beliebtes Wohn-und Freizeitgebiet darstellt. Kanadier lieben ihr „Cottage“ und verbringen möglichst viel Zeit in der Natur. Im See gibt es jede Menge Fische, wie Zander, Barsche, Forellen, Hechte usw. – ein Paradies für Angler. Oft sieht man auch Wasserflugzeuge, die Angler und Urlauber zu den abgelegenen Lodges fliegen. Ihr heutige Zielort heißt Fort Frances und befindet sich direkt an der Grenze zum US-bundesstaat Minnesota. Die Stadt ist durch die „International Falls“ getrennt und durch die Fort Frances-International Falls Bridge mit dem Nachbarland wieder verbunden. Sie haben noch Zeit für einen Stadtrundgang und können einen Spaziergang durch den Smokey Bear Park unternehmen und zum Lookout Tower. Unterkunft: Super 8 Fort Frances

Tag 12 — Fort Frances bis Thunder Bay am Lake Superior

Ontario ist mit über 12 Mio. Einwohner die bevölkerungsreichste Provinz Kanadas, was man aber bei der riesigen Fläche von 1,07 Mio. qkm nicht merkt. Gerade im Norden der Provinz überwiegt die Natur. Sie fahren am Morgen entlang des Rainy Lake und weiter durch einen Mix aus Seen und Wäldern, stets auf dem Trans Canada Highway. Während des Tages gibt es mehrere Stopps und kurze Wanderungen. So z.B. an den Kakabeka Falls. Die 40m hohen Wasserfälle im Kaministiquia River sind auch die höchsten im Norden der Provinz und befinden sich im Kakabeka Falls Provinzpark. Der Fluss gräbt sich an dieser Stelle durch Gestein, das bis zu 1,6 Milliarden Jahre alt ist. Er wurde schon früh für den Handel benutzt, so dass zur Umgehung des Wasserfalls bereits eine 1349 m lange Portage für die Kanus bestand, die die ersten europäischen Entdecker im 17. Jahrhundert vorfanden. Thunder Bay ist die größte Stadt im Nordwesten Ontarios und liegt direkt am Lake Superior. Der Hafen Thunder Bays ist eine wichtige Verbindung zur Verschiffung von Getreide und anderen Produkten in Westkanada. Thunder Bay erhielt 2003 den Titel „Cultural Capital of Canada“. Die gesamte Stadt ist durch die zahlreichen Kulturen geprägt. So befinden sich ein Finnish Labour Temple, das Scandinavia House, das Italian Cultural Centre sowie die Polish Legion nebst weiteren kulturelle Einrichtungen in der Stadt. Am Kaministikwia River, einem Teil der Handelsroute nach Nordwesten, liegt das hervorragend rekonstruierte Fort William. Vom Besucherzentrum aus gelangen Besucher durch den Wald zur hohen Palisade, die diese kleine, gut organisierte Stadt einst schützte. Das Fort umfasst 42 Gebäude, darunter eine Farm, Indianerlager, eine Apotheke und ein Gefängnis, die an das Leben einer Handelsstadt zu Beginn des 19. Jh. erinnern. Kostümierte Führer lassen das Leben im Fort wieder auferstehen. Sie besuchen das Fort am Nachmittag und haben später noch etwas individuelle Freizeit in der Stadt. Unterkunft: Holiday Inn Thunder Bay

Tag 13 — The Great Lakes – Norden von Ontario bis Wawa

Gleich nach dem Start am Morgen besuchen Sie die Gedenkstätte des wohl unter der Bevölkerung bekanntesten Kanadiers. Terry Fox erkrankte im Alter von 18 Jahren an Krebs, so dass ihm ein Bein amputiert werden musste. Das Leiden anderer Krebspatienten, denen Terry Fox im Krankenhaus begegnete (darunter viele Kinder), nahm er zum Anlass, durch Kanada zu laufen, um Geld für die Krebsforschung zu sammeln. Sein Ziel war es dabei, täglich 42 km, die Strecke eines Marathons, zu bewältigen. Diesen Lauf nannte er Marathon of Hope. Am 1. September 1980, nach 143 Tagen und 5373 gelaufenen Kilometern, waren Fox’ Lungen so stark vom Krebs befallen, dass er gezwungen war, seinen Lauf vorzeitig zu beenden. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt nahe Thunder Bay. Am 28. Juni 1981 starb Terry Fox im Alter von 22 Jahren an dieser Krankheit. Sein Engagement für die Krebsforschung genießt auch heute noch große Aufmerksamkeit. So werden weiterhin in Fox’ Namen Spenden für die Krebsforschung gesammelt. In vielen Ländern der Erde gibt es jährliche Terry-Fox-Läufe. Die Großen Seen sind als fünf zusammenhängende Süßwasserseen das größte Seengebiet in Nordamerika. Der Obere See oder Lake Superior ist mit 82.103qkm der größte See. Auf Ihrer heutigen Tagesroute fahren Sie den ganzen Tag entlang des Sees und erhalten einen Eindruck von der unermesslichen Größe. Im Vergleich ist der Lake Superior etwas so groß wie Österreich. Entlang des Sees gibt es mehrere Provinzparks, Strände und Wasserfälle. Wegen seiner guten Wasserqualität ist der See auch ein gutes Tauchrevier. Sie werden heute mehrere kurze Wanderungen unternehmen, z.B. an den Stromschnellen des White River. Wawa (ihr heutiger Zielort) bedeutet in der Sprche der Ojibwe Indinaner „Wildgans“. Tatsächlich sieht man jährlich gewaltige Schwärme von Kanadagänsen in der Region. Ein riesiges Kanadagans-Standbild ist auch das Wahrzeichen der Stadt. Früher lebten die Einwohner vom Handel mit Fellen, dann wurde Gold und Eisenerz gefunden und der Wawa-Goldrush beherrschte die Gegend. Heute lebt die Stadt von der Forstindustrie, vom Straßenbau und Tourismus. Unterkunft: Parkway Motel & Cabins Wawa

Tag 14 — Wawa via Sault Ste. Marie bis Sudbury

Sie starten die Tagestour mit der Fahrt durch den Lake Superior Provinzpark. Wieder geht es entlang der Großen Seen mit tollen Aussichtsplätzen und Wanderwegen. In der Agawa Bay gibt es einen Zwischenstopp im „Agawa Indian Crafts“ Shop. Dort gibt es jede Menge Souvenirs, indianische kunstgewerbliche Gegenstände, Schnitzereien, Skulpturen und Kleidung. Mittags erreichen Sie Sault-Ste-Marie am Saint Marys River. Die Stadt liegt genau an der Grenze zum US-Bundesstaat Michigan. Außerdem stellt die Stadt das „Nadelöhr“ zwischen den Lake Superior und dem Lake Nicolet dar, der wiederum mit dem Huron Lake und den weiteren Großes Seen verbunden ist. Saut-Ste-Marie hat damit eine bedeutende Rolle für den Schiffsverkehr. Die Schleusenanlage „Soo Locks“ stammt aus dem Jahr 1798. Die heutige moderne Anlage fertigt im Jahr über 10.000 Schiffe ab. Sie besuchen natürlich die Schleusenanlage und könne bei Interesse auch eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt besichtigen. Im „Canadian Bushplane Heritage Centre“ werden auf einer Ausstellungsfläche von 5900qm gut erhaltene historisch Flugzeuge und Autos ausgestellt. Es gibt sogar einen Flugsimulator, den man als Besucher benutzen kann. Nach der Mittagspause geht die Reise weiter entlang des Huron Lake. Die gleichnamigen indianischen Ureinwohnen waren früher hier angesiedelt, bevor sie von den „Weißen“ vertrieben wurden und sich in der Nähe von Québec City ansiedeln mussten. Greater Sudbury ist die größte Stadt von Nordontario und das Tagesziel heute. Auch dieses Gebiet war früher von Indianern besiedelt. Als die Eisenbahn quer durch das Land gebaut wurde und man mit dem Bergbau begann änderte sich das Bild. Auch heute ist Sudbury eine Industriestadt. Der zweithöchste Schornstein der Erde (381 m) befindet sich dort . Im Nordwesten der Stadt liegt das Sudbury-Becken, ein ehemalige Meteoriteneinschlagkrater an dessen Rand es sehr reiche Nickel-und Kupferminen gibt. Nach dem Fahrtag haben Sie noch die Möglichkeit zu einem Spaziergang im „Bell Park“ wo es entlang des Seeufers gut angelegte Boardwalks gibt. Unterkunft: Ambassador Hotel Sudbury

Tag 15 — Fahrt bis Huntsville am Algonquin-Nationalpark

Mittlerweile sollten sich die bunten Herbstfarben schon zeigen. Sie sind noch immer im Norden von Ontario und fahren heute von Sudbury zum Lake Nipissing bei North Bay. Der See ist von Wäldern umgeben, die zur Zeit des Indian Summer in den schönsten Farben glänzen. An der Promenade entlang des Lake Nipissing kann eine kurze Wanderung eingeplant werden. Das Ziel der heutigen Tagestour ist aber Huntsville am Algonquin Nationalpark. Huntsville selbst liegt zwischen gewundenen Seen und für die raue Landschaft typischen buschigen Kiefernwäldern. Im „Muskoka Heritage Place“, einem Freilichtmuseum, welches Sie heute besuchen, erinnert ein nachgebautes Pionierdorf (Pioneer Village) an diese Gründerzeit. Des Weiteren gibt es dort Ausstellungen, die über die First Nations und ursprüngliche Handarbeiten informieren, sowie einen noch funktionsfähiger Dampfzug aus dem Jahr 1902. Danach haben Sie noch etwas Freizeit in der Stadt. Für den Abend gibt es eine große Auswahl an Restaurants mit regionaler und internationaler Küche. Unterkunft: Best Western Plus Huntsville

Tag 16 — Algonquin-Nationalpark, Indian Summer, Gananoque

Das Highlight des heutigen Tages ist sicher der Besuch des Algonquin Parks. Der knapp 800qkm große Nationalpark hat nicht nur Laub- und Nadelwälder, sondern auch Sümpfe und hochragende Felswände und über 2456 Seen zu bieten. Sie fahren auf dem Highway 60, der auf ca. 60 km Strecke (vom Ost- bis zum Westtor) durch den südlichen Park verläuft. An dieser Straße befinden sich ein Besucherzentrum und ein Holzfällermuseum. Im Park leben ca. dreitausend Elche, etwa zweitausend Schwarzbären, Wölfe und Biber. Die Biberpopulation beträgt etwa 30.000 Tiere. Geplant sind kurze Wanderungen durch die schön gefärbten Laubwälder. Im späteren Tagesverlauf fahren Sie durch Farmland und beschauliche kleine Ortschaften. Sie erreichen am Ende der Tagestour den St. Lorenz River und die Stadt Gananoque. Die Stadt ist der beste Ausgangsort für eine Bootsfahrt zu den 1000 Inseln im St. Lorenz River, welche morgen auf dem Programm steht. Unterkunft: Holiday Inn Gananoque

Tag 17 — Bootstour »1000 Islands« im St.-Lorenz-Strom, Fahrt nach Toronto

Die Thousand Islands liegen im Abfluss des Ontariosees in der Grenzregion zwischen Kanada und den USA. Es gibt 1864 Inseln, die zur Inselgruppe der „1000 Islands“ gehören. Sie unternehmen eine Bootsfahrt und bekommen alle wichtigen Informationen zur den verschiedenen Inseln und Geschichte. Wolfe die größte Insel und Insel Nr. 15, auf der gerademal ein kleines Haus Platz hat, ist die kleinste. Boldt Castle, mit einem Schloß (Nachbau europäischer Schlösser des 16. Jhd.) ist die Hauptattraktion und befindet auf Heart Island. Der Thousand-Islands-Nationalpark ist der kleinste Nat.-Park Kanadas und seit 2002 ein UNESCO- Biosphärenreservat. Nach der Bootstour fahren Sie entlang des St. Lorens Stroms bis nach Kingston, wo Sie die Mittagspause verbringen. Wegen der zahlreichen, aus Kalkstein bestehenden historischen Gebäude wird Kingston auch „Stadt des Kalksteins“ (Limestone City) genannt. Von 1841 – 1844 war Kingston Hauptstadt der größten britischen Kolonie in Nordamerika. Auch die älteste Universität Kanadas, die „Queens University“ befindet sich in der Stadt. Jede Menge historische Gebäude zeugen noch heute von der geschichtsträchtigen Vergangenheit. Unis, Schulen, Militärakademien und die Canadian Forces Base Kingston sind heute die Hauptarbeitgeber der Stadt. Im Zentrum gibt es viele kleine Restaurants und ein Visitor Information Centre. Die restliche Strecke bis nach Toronto fahren Sie auf dem Trans Canada Highway. Schon knapp 100km vor Toronto wird der Verkehr stärker und eine Großstadt schließt sich an die andere ein. Im Großraum Torontos leben über 8,1 Mio. Menschen. Damit ist es das größte Ballungsgebiet Kanadas. Auf dem 16-spurigen Express Highway kommen Sie in die Stadt. Sicher nicht ohne Stau. Sie fahren ins Zentrum und beziehen Ihre Hotelzimmer. Danach gibt Ihnen Ihr Tourguide noch einige Tipps zur City. Sie haben am Abend noch Zeit und Gelegenheit eine eeigene Erkundungstour zu unternehmen. Unterkunft: Holiday Inn Toronto Centre

Tag 18 — Tagesausflug zu den Niagara Falls

Heute steht ein Tagesausflug zu den Niagara Falls auf dem Reiseprogramm. Die Stadt Niagara Falls liegt etwa 120km entfernt von Toronto am Niagara River. Der Niagara River verbindet den Eriesee mit dem Ontariosee. An den Niagarafällen stürzt er 57 Meter in die Tiefe. Die oben gelegenen Inseln Luna Island und Goat Island (Ziegeninsel) spalten die Fälle in drei Teile: Die American Falls und die kleineren Bridal Veil Falls, die ausschließlich innerhalb der USA liegen und die Horseshoe Falls, durch den die Grenze zwischen den USA und Kanada verläuft. Zuerst gibt Ihnen Ihr Tourguide während einer Rundfahrt einen Überblick der Stadt und vermittelt weitere Informationen zu den Niagara Fällen. Sie besuchen den „Whirlpool“ und haben die Möglichkeit mit der Seilbahn „Spanish Cable Car“ über die Stromschnellen zu fahren. Danach fahren Sie am botanischen Garten vorbei und machen einen Fotostopp an der Blumenuhr, „Floral Clock“. Sie besuchen den „Skylon Tower“ und haben vom Aussichtsturm einen herrlichen Rundumblick über die Wasserfälle, die stadt und nähere Umgebung. Danach haben Sie Freizeit und können die Highlights selbst erkunden. Sie können auch auf die amerikanische Seite der Wasserfälle gehen. Über die Rainbow Bridge ist das jederzeit möglich. Auch die Vergnügungsmeile „Clifton Hill“ mit bunten Souvenirshops, Casinos usw. gehört zu den modernen Atrraktionen. Ab Abend geht es zurück nach Toronto. Unterkunft: Holiday Inn Toronto Centre

Tag 19 — Toronto mit CN-Tower, anschließend Freizeit

Am Vormittag unternehmen Sie eine kurze Citytour durch die Innenstadt von Toronto. Ziel ist der 553m hohe CN-Tower, den Sie gemeinsam besuchen. Danach gibt Ihnen Ihr Tourguide weitere Tipps für die Erkundung der Stadt während Ihrer individuellen Freizeit. Der CN Tower liegt zentral und Sie können viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Bei schönem Wetter lohnt sich ein Ausflug per Fähre (10 Minuten) zu den Toronto Islands: Ward, Centre und Hanlan’s Point. Dieses autofreie Paradies beinhaltet einen malerischen Sommervergnügungspark, sowie Möglichkeiten zum Paddelbootfahren. Auch das Fort York ist ein lohnenswertes Ziel. Zu den Höhepunkten von Fort York gehören Blockhäuser, Baracken, Offiziersquartiere sowie kostümiertes Personal, die das damalige Leben im Fort dramatisch nachstellen. Die bekannteste Straße der Innenstadt ist die Yonge Street, die mit ihrer Länge von 1896km, die längste Straße in Ontario ist. Die Yonge Street ist außerdem die bekannteste Shoppingmeile der Stadt. Neben dem riesigen „Eaton Centre“ gibt es unzählige Designerläden und Shops. Auch kulinarisch bleibt kein Wunsch offen, denn neben Nobelrestaurants findet man auch überall kleine Bistros, Pubs und Kneipen mit besonderem Flair und oft guter internationaler Küche. Unterkunft: Holiday Inn Toronto Centre

Tag 20 — Tourende in Toronto

Heute endet die gemeinsame Reise in Toronto. Sie können die Reise individuell fortsetzen oder Ihren Rückflug antreten. Ihr Tourguide bringt Sie zum Flughafen und hilft beim Check-In.

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