The Best of Alaska and Inside Passage 2020(Buchungsnummer: KG20.BAIP)

9-tägige Alaska-Kleingruppenreise: Denali- und Kenai Nationalparks, Grizzly-Beobachtungstour im Katmai-Nationalpark und Alaska Railroad. Mit optionaler 8-tägiger Alaska-Kreuzfahrt Glacier Bay und Inside Passage

REISEZIEL (Klick für Detailkarte)
Alaska and Inside Passage

Alaska – ein Traumreiseziel: Die Menschen sind offen und freundlich, die Flora und Fauna ist artenreich und alles ist gigantisch groß und faszinierend schön. Gigantisch sind auch die Inhalte und Leistungen unserer Sonderreise. Während einer Tagestour durch den Denali-Nationalpark haben Sie gute Chancen, Elche, Karibus, Bären, Wölfe, Bergschafe und andere Wildtiere zu sehen. Mit der legendären »Alaska Railroad« fahren Sie durch die schönsten Regionen Alaskas. Die Kenai-Halbinsel zählt zu den landschaftlich schönsten Gebieten Alaskas. Sie besuchen idyllische Küstenstädte wie Seward, Homer und Whittier. Der Katmai-Nationalpark ist die Heimat der größten Grizzlys der Welt. Per Wasserflugzeug fliegen Sie zu den weltbekannten Brooks Falls. Im Juli ist die beste Zeit, denn die Lachse ziehen zu den Laichplätzen und bis zu 30 Grizzlys kann man gleichzeitig an den Wasserfällen aus nächster Nähe beobachten – ein wahrhaft atemberaubendes Erlebnis! Danach beginnt optional der zweite Teil Ihrer Erlebnistour. Sie durchfahren den Prince Willams Sound, die Icy Strait, besuchen den Hubbard Glacier und verbringen eine Tag im Naturschutzgebiet Glacier Bay. Dort können Sie sozusagen einen Einblick in die Eiszeit bekommen, wenn Ihr Schiff bis wenige Meter an die Gletscher manövriert wird und Sie das Donnern der kalbenden Gletscher hören und riesige Eisbrocken ins Wasser fallen sehen. Sie besuchen Skagway, wo die Goldsucher des »Klondike Goldrush« 1898 ankamen, Alaskas Hauptstadt Juneau ebenso wie Ketchikan. Die Inside Passage wird als die schönste Küstenroute am Pazifik bezeichnet und bildet den letzten Teilabschnitt dieser Tour. Am Ende der Tour erreichen Sie Vancouver, die multikulturelle Metropole im Westen Kanadas, die zu den schönsten Städten der Welt gehört.

DIE REISE IN BILDERN (Klick zur Galerie)
REISETERMINE

 TOUR A: 30.06.2020 ab Anchorage – 08.07.2020 an Whittier (inkl. Alaska Cruise bis Vancouver 15.07.2020)
 TOUR B: 14.07.2020 ab Anchorage – 22.07.2020 an Whittier (inkl. Alaska Cruise bis Vancouver 29.07.2020)
 TOUR C: 04.08.2020 ab Anchorage – 12.08.2020 an Whittier (inkl. Alaska Cruise bis Vancouver 19.08.2020)

LEISTUNGSUMFANG
  • 9-tägige Alaska-Kleingruppenreise mit Deutsch sprechendem Tour Guide Anchorage – Whittier
  • 8 x Übernachtungen in landestypischen Unterkünften (Hotels und Lodges) inkl. Frühstück
  • Flughafentransfer Airport Anchorage – Innenstadthotel (bei Condorflügen)
  • »Tundra Wildernis Tour« — 7- bis 8-stündige Natur- und Tierbeobachtungstour im Denali-Nationalpark
  • Eisenbahnfahrt mit »Alaska Raiload« vom Denali-Park nach Wasilla
  • Ganztätige Grizzly-Beobachtungstour mit Wasserflugzeugtransfers ab/bis Homer
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Besuch des Lake Hood Seaplane Airports
  • Besuch des des indianischen Friedhofes mit den »Spirit Houses« in Eklutna
  • Besuch des Iditarod-Hauptquartiers in Wasilla
  • Gebühren Anton-Anderson-Tunnel
  • OPTIONAL: 8 Tage/ 7 Nächte Alaska Cruise mit Glacier Bay und Inside Passage in einer Kabine nach Wahl auf dem Schiff inkl. Vollverpflegung sowie Kaffee/Tee, Wasser, Transfer zum Hafen in Whittier und Hilfe bei der Einschiffung

Anstelle der Alaska-Kreuzfahrt kann auch nur die Rundreise in Alaska (Tage 1 bis 9) gebucht werden, wobei eine weitere Übernachtung in Anchorage inklusive ist und die Tour am 10. Tag in Anchorage endet.

TOURVERLAUF

Tag 1 – Anreise in Anchorage
Bei gleichzeitiger Anreise aller Reiseteilnehmer erfolgt die Begrüßung und Abholung durch unseren Tourguide am Anchorage Airport. Danach fahren wir zur Innenstadt. Nach dem Check In im Country Inn gibt Ihnen Ihr Tourguide noch einige Infos zum Ablauf der Reise und zum Plan für den nächsten Tag. Danach können Sie eine erste individuelle Stippvisite durch Alaskas größter Stadt unternehmen oder gemeinsam zu Abendessen gehen. In den Sommermonaten geht die Sonne kaum unter und es ist empfehlenswert sich gleich an die Zeitumstellung zu gewöhnen. Unterkunft: Arctic Fox Inn Anchorage Downtown

Tag 2 – Anchorage City Tour
Nach dem gemeinsamen Frühstück starten Sie zu einer Erkundungstour durch Anchorage. Sie besuchen die Innenstadt und den größten Seaplane Airport (Flughafen für Wasserflugzeuge) der Welt. Am Lake Hood liegen etwa 780 Wasserflugzeuge, wobei es täglich ca. 190 Starts und Landungen gibt. Mit knapp 300.000 Einwohnern ist Anchorage die größte Stadt des Bundesstaates und auch das wirtschaftliche Zentrum von Alaska. Danach haben Sie Freizeit in der City. Unterkunft: Arctic Fox Inn Anchorage Downtown

Tag 3 – Anchorage, Eklutna, Wasilla, Talkeetna bis Denali Nationalpark
Sie verlassen heute Anchorage und fahren zuerst entlang des Cook Inlets. Da es in Alaska viel mehr Elche als Einwohner gibt, sehen Sie Warnschilder entlang des Highways. Nicht selten passiert es, dass Elche bis in die Stadt kommen. Der erste Stopp ist in Eklutna. Dort befindet sich der indianische Friedhof mit den »Spirit Houses«. Ein Friedhof der besonderen Art erwartet Sie mit einer Kombination der Russisch-Orthodoxen Kirche und der Tradition der ortsansässigen Ureinwohner. Diese haben für die Verstobenen bunt bemalte Holzhäuser aufgebaut. Über 100 »Geisterhäuser« findet man auf dem Gelände, wo auch die älteste Blockhauskirche »St. Niclas« aus den Jahre 1830 steht. Nur einige Kilometer weiter in Wasilla besuchen Sie das Hauptquartier des längsten und schwierigsten Hundeschlittenrennens der Welt. Das »Iditarot« führt über mehr als 1.850 Kilometer durch die kaum berührte Natur von Alaska von Anchorage bis Nome. Der Start des Rennens findet jeweils am ersten Wochenende im März statt. Am Samstag ist der Zeremonie-Start in Anchorage. Dazu wird extra Schnee in die Innenstadt von Anchorage gebracht. Am Sonntag ist dann der offizielle Start des Rennens in Willow. Hier starten die Teams mit bis zu 16 Hunden. Während 8 bis 15 Tagen müssen die Musher praktisch auf sich allein gestellt mit ihren Hunden arktischen Temperaturen, dem Whiteout und eisigen Winden trotzen, der Windchill kann −70 °C deutlich unterschreiten. Das in einem Blockhaus untergebrachte Museum zum Thema »Dog Mushing« mit historischem Anschauungsmaterial, Videovorführungen, Fotos von ehemaligen Champions und Utensilien, die beim Schlittenhunderennen zum Einsatz kommen, werden Sie besuchen. Danach fahren Sie weiter in Richtung Norden zum Denali-Nationalpark. Einen Abstecher unternehmen Sie noch nach Talkeetna. Talkeetna ist eine kleine, aber sehr urige Ortschaft und eigentlich genauso, wie man sich ein kleines Dorf in Alaska vorstellt. 185 Kilometer von Anchorage im Mat-Su Valley gelegen, ist es ein »Muss-Stopp« in Southcentral Alaska. Der Ort hat sich als ein Goldgräberstädtchen aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts viel von seinem frühen Alaska Flair bewahrt. Blockhütten, ein Roadhouse und schindelverkleidete Ladenfassaden reihen sich entlang unbefestigter Straßen. Main Street, die einzige befestigte Straße im Ort, begrüßt die Besucher mit einem handgezimmerten Schild »Welcome to Beautiful Downtown Talkeetna«. Es gibt nette Restaurants und viele Souvenirshops, dazu gute Fotomotive. Weiter geht die Tagestour auf dem George Parks Highway durch das »Alaska Interior« bis zum Denali-Nationalpark. Am Parkeingang befinden sich einige Hotels, Informationszentrum und Shops. Sie fahren aber noch etwas weiter bis nach Healy. Inmitten der Tundra-Landschaft befindet sich Ihre Unterkunft für die nächsten zwei Tage. Liebevoll haben die Besitzer verschiedene Holzblockhäuser – sogenannte »Cabins« – auf die unter Permafrost stehende Erde gebaut und mit Holzbalkenwegen verbunden. Im Hauptgebäude gibt es ein kleines Cafe. Gleich gegenüber kann man die Berge des Nationalparks bestaunen und oft herrliche Sonnenuntergänge und Alpenglühen. Die Lodge liegt an der »Stampede Road«, die kaum befahren ist und zum abendlichen Spaziergang einlädt. Nicht selten sieht man dort Elche, Schneehühner und bei etwas Glück und klarer Sicht sogar den Mount Denali. Unterkunft: Earthsong Lodge Healy, Denali

Tag 4 – Denali Nationalpark Tagesausflug
Am Vormittag können Sie durch die Tundralandschaft wandern. Dann fahren Sie zum Parkeingang und haben vor der Exkursionstour noch Zeit, zum Besuch der Shops, zum Mittagessen und dem Besuch des Informationszentrums. Gemeinsam starten Sie gegen Mittag zur »Tundra Wildernis Tour«. Der Denali-Nationalpark zählt zu den meistbesuchten Parks in Nordamerika. Vor allem wegen des Mount Denali, des mit 6.194 Metern höchsten Berg Nordamerikas. Besucher aus aller Welt kommen hierher, um diesen Berg zu sehen und die 24.281 Quadratkilometer große Wildnis zu erleben. Allerdings ist der Besuch des Parks nur per geführter Tour oder zu Fuß mit einer »Special Permit« möglich. Privatfahrzeuge sind verboten. Sie nehmen an einer etwa 7- bis 8-stündigen Bustour teil, die von einem erfahrenen Parkranger geleitet wird. Neben der interessanten Geologie und den verschiedenen Vegetationszonen ist der Denali-Nationalpark auch für seine vielen Tier- und Pflanzenarten bekannt. Sobald ein Tier gesichtet wird, stoppt der Bus und Sie haben Gelegenheit zur Beobachtung. Außerdem hat der Ranger eine gute Kamera zur Verfügung und kann auch weitere entfernte Tiere durch den große Zoom der Videokamera zeigen. An Bord des Busses gibt es Bildschirme. Unterwegs gibt es verschiedene Stopps und Aussichtspunkte sowie Informationszentren und Toiletten. Oft sieht man Karibuherden, Bären, Elche, Bergziegen und sogar Luchse. Am späten Abend kehren Sie von dieser Wild- und Naturtour zurück und fahren zur Ihrer Unterkunft nach Healy. Unterkunft: Earthsong Lodge Healy, Denali

Tag 5 – Alaska-Railroad-Bahnfahrt vom Denali-Park bis Wasilla
Alaskas Schienenrouten zählen zu den spektakulärsten Zugstrecken der Welt. Die Bahnverbindung der »Alaska Railroad« verläuft von Fairbanks, via Denali, Anchorage über die Kenai Halbinsel bis nach Seward. Die Alaska Railroad ist bestens bekannt für ihre glasverkuppelten Dome Cars und ihren exzellenten Service. Neben grandiosen Landschaften gibt es entlang der Strecke auch Wildtiere zu sehen. Ein weiterer erlebnisreicher Tag steht als heute für Sie im Reiseplan. Ihr Tourguide bringt Sie von Healy zur Bahnstation, wo Sie den Zug besteigen und Ihre mehrstündige Eisenbahnreise beginnen. Aus der Sicht des Zuges haben Sie ganz andere Perspektiven. Außerdem verläuft die Bahnstrecke auch weitestgehend weit entfernt von der Straße durch andere Gebiete. Sie fahren vom Denali-Park bis nach Wasilla, wo Sie Ihr Guide abholt. Unterkunft: Best Western Lake Lucille Wasilla

Tag 6 – Wasilla, Kenai Nationalpark bis Homer
Sie verlassen Wasilla und fahren entlang des Turnagain Arm auf dem Sterling Highway durch die wunderschönen Landschaften der Kenai Halbinsel. Cooper Landing liegt beiderseits des Sterling Highway am nördlichen Ende des Kenai Lake. Da der Kenai River für seine Lachse berühmt ist, schwillt der nur 357 Einwohner zählende Ort im Sommer mit Anglern regelrecht an. In malerischer Kulisse, am Fuß von hoch aufragenden Bergen und entlang den Ufern des Kenai River, liegen eine alte Poststelle, ein Schulhaus aus den 1950er Jahren und die Hütte eines frühen Siedlers, eine »Homesteader’s Cabin«, in der heute das Cooper Landing Historical Society Museum untergebracht ist. Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts siedelten hier Goldgräber. An der Kreuzung von Sterling und Kenai Spur Highway auf der Kenai Peninsula liegt Soldotna – Ihr nächster Stopp der heutigen Tagestour. Auch diese Kleinstadt lebt vom Fischfang. Tatsächlich wurde 1985 der weltweit größte Königslachs aus dem Kenai River gefischt, eine etwas über 44 Kilogramm schwere Trophäe, die heute die Wände des Soldotna Visitor Information Center ziert. Sie haben Zeit für einen Kaffee-und Einkaufsstopp, denn es gibt große Supermärkte in diesem Ort, die einzigen auf der Halbinsel. Ihr Zielort Homer befindet sich in einem Panorama aus Bergen, weißen Gipfeln, Gletschern und dem berühmten Homer Spit, einer schmalen, weit in die tiefblaue Bucht ragenden Landzunge. Dorthin müssen Sie am Abend noch fahren, um beim Veranstalter der morgigen Grizzly-Tour den Check In durchzuführen und an einer Sicherheitsbelehrung für die Bärenbeobachtung teilzunehmen. Unterkunft: Best Western Bidarka Inn Homer

Tag 7 – Ganztagesausflug zum Katmai Nationalpark, Grizzly Beobachtung an den Brooks Falls
Die größten Grizzlys der Welt leben in Alaska. Mit bis zu 3 Meter Körperlänge und fast 800 Kilogramm sind es echte Giganten. Im Katmai-Nationalpark sind die Grizzlys geschützt, da im Gegensatz zur Kodiak-Insel in Katmai nicht gejagt werden darf. In den Sommermonaten zieht der Lachs und das „große Fressen“ der Bären beginnt. Sie brauchen das Fettpolster, um den langen Alaska Winter zu überleben. Normalerweise sind vor allem männliche Grizzlys Einzelgänger und beanspruchen große Gebiete für sich allein. Wenn aber die Lachse vom Pazifik in die Flüsse zu ihren Laichplätzen ziehen, dann siegt der Appetit der Bären über Vorsichtsmaßnahmen und sonstige Verhaltensregeln. Ein atemberaubendes Naturschauspiel beginnt.
Ein Highlight für jeden, der diese Tierbeobachtung erleben darf. Sie sind im Juli in Alaska, also genau zur richtigen Zeit, wenn die Lachse ziehen. Von Homer fliegen Sie mit Wasserflugzeugen über die Kachmak Bay. Bei guter Sicht kann man sogar Wale beobachten. Ein faszinierendes Panorama mit Ozean, Bergen und Gletschern, bedeckt mit riesigen Eisfeldern, überfliegen Sie auf dem Flug zum Katmai Nationalpark. Dort landen Sie am Ufer der Brooks Lodge, wo oft schon die ersten Bären zu sehen sind. Manchmal gibt es einen »Grizzly-Stau« und Sie müssen im Flugzeug warten, bis die Bären die Uferfront verlassen haben. Eine obligatorische Einweisung der Parkranger ist Pflichtprogramm, bevor Sie zusammen mit unserem Guide zu Fuß auf Beobachtungstour gehen. Die Brooks Falls befinden sich etwas 20 Minuten zu Fuß entfernt. Oft werden die Wege aber kurzzeitig von den Rangern gesperrt, da Bären auf Katmai stets »Vorfahrt« haben. Von den beiden Aussichtsplattformen hat man den besten Ausblick auf die Wasserfälle. An den Brooks Falls kann man bis zu 30 Bären gleichzeitig beobachten. Sie erleben dieses atemberaubende Schauspiel aus wenigen Metern Entfernung. Dabei können Sie die verschiedenen Fangtechniken der Bären beobachten. Ob mit den Tatzen, dem Maul oder beim Tauchen, jeder Grizzly hat seine eigene Methode. Da die Bären oft nur die fetthaltige Haut fressen, freuen sich auch Greifvögel und Möven. Einige Sportangler stehen ebenfalls mit voller Ausrüstung im Fluß und beweisen echten Mut, wenn Sie in kurzer Distanz zu den Bären fischen. Aber wehe ein Grizzly möchte den Fang beanspruchen, dann heißt es schnell die Angelschnur durchschneiden und den Lachs frei lassen – denn mit den Bären teilen klappt sicher nicht.
Am späten Nachmittag fliegen Sie zurück nach Homer. Unterkunft: Best Western Bidarka Inn Homer

Tag 8 – Homer, Kenai, Soldotna, Portage Glacier, Anton-Anderson-Tunnel bis Whittier
Sie verlassen Homer und können heute noch einmal die wunderschöne Landschaft des Kenai Nationalparks genießen. Heute besuchen Sie die Stadt Kenai, welche mit rund 7000 Einwohnern die größte Gemeinde der Halbinsel ist. Der Ort lebt vorwiegend von der Fischerei und vom Tourismus. Die Lage ist bildschön. Von der Anhöhe auf der Kenai liegt bietet sich ein fantastischer Blick über die Mündung des Kenai Flusses, die Alaska Range im Westen und die drei aktiven Vulkane Mount Spurr, Mount Iliamna und Mount Redoubt. Sicher werden Sie im Kenai Fluss viele Sportangler beobachten können. Immerhin wurde hier schon ein Weltrekord aufgestellt und ein Königslachs mit stattlichen 44kg gefangen! Oft kann man vom Beluga Whale Lookout auch Wale beobachten. Gleich in der Nähe gibt es das Kenai Visitor and Cultural Center, wo es Infos und eine Ausstellung zur russischen Vorgeschichte gibt. Sie fahren weiter zum Zielort Whittier und besuchen vorher den Portage Glacier. Vor dem Erdbeben von 1964 gab es dort eine Ortschaft. Durch das Erdbeben senkte sich die Küste bis 3,66 Meter ab, so dass die Umgebung von Portage durch Wasser überflutet wurde. Im Visitor Centre – mit schönem Blick auf den Gletscher – kann man weitere Informationen bekommen. Bevor Sie Whittier erreichen, muss der Anton Anderson Memorial Tunnel noch durchfahren werden. Mit 4,1 Kilometer ist dieser der längste Tunnel in Alaska. Die Besonderheit ist, dass der einspurige gebührenpflichtige Tunnel sowohl von Autos und Zügen befahren wird und die einzige Verbindung zu Whittier darstellt. Whittier liegt am Prince William Sound und ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Bootstouren, Naturbeobachtungstouren und Wanderungen. Unterkunft: Inn at Whittier

Tag 09 – Whittier und Beginn der Kreuzfahrt (optional Rückfahrt nach Anchorage)
Sie beenden heute den ersten Teil Ihrer Reise zu Land durch Alaska. Je nach Buchung geht es nun weiter per Kreuzfahrtschiff oder zurück nach Anchorage. Für alle Reiseteilnehmer, die eine Alaska Kreuzfahrt gewählt haben, gilt, dass Ihnen Ihr Tourguide bei der Einschiffung hilft, bevor er sich herzlich verabschiedet. Ihr Gepäck wird zu der von Ihnen ausgewählten Kabine gebracht und Sie können sich schon mit dem Schiff vertraut machen. Die »Island Princess« ist ein 5-Sterne Schiff mit maximal 1.970 Passagieren und wird in der Bewertung beim Verhältnis Tonnage/Passagiere mit »Hervorragend« angegeben. Es gibt 6 Restaurants, 4 Bars, 4 Pools, Theater, Sportmöglichkeiten u.v.a.m. an Bord. Sie können die nächsten 6 Tage ganz relaxt auf Ihrem schwimmenden Hotel genießen und werden dabei fantastische Landschaften sehen. Eine Kreuzfahrt entlang der Küste von Alaska und British Columbia ist immer ein besonderes Highlight und zählt ganz bestimmt zu den attraktivsten Kreuzfahrtrouten weltweit. Um 20:30 Uhr legt das Schiff in Whittier ab und Sie fahren zuerst durch den Prince William Sound. Da es im Sommer kaum dunkel wird, haben Sie noch gute Chancen, die atemberaubende Landschaft zu genießen und Wildlife zu sehen. Unterkunft: Kabine nach Wahl auf der Island Princess

Tag 10 – Hubbard Glacier
Das heutige Ziel und Highlight ist der Hubbard-Gletscher in der Eliaskette von Alaska. Von seiner Quelle im Yukon Territorium erstreckt sich der Gletscher über 122 Kilometer in die Disenchantment Bay und die Yakutat Bay. Er ist damit der längste im Wasser endende Gletscher Alaskas. Seine Stirnseite ist über 10 Kilometer breit. Sie durchfahren langsam die Buchten und sehen immer mehr Eisberge. Gekonnt manövriert der Kapitän das Schiff durch diese Gewässer bis Nahe an die Gletscher. Spektakulär und gigantisch türmen sich Berge und Eisfelder vor Ihnen auf. In der Ferne ist der Mount Vancouver zu sehen. Unterkunft: Kabine nach Wahl auf der Island Princess

Tag 11 – Glacier Bay Nationalpark
Im sogenannten Alaska-Panhandle befindet sich unweit von Juneau und Skagway entfernt der Glacier-Bay-Nationalpark. Die Glacier Bay wurde bereits 1925 zum »National Monument« erklärt sowie 1980 auf eine Fläche von 13.287 Quadratkilometer erweitert und als Nationalpark und geschütztes Wildnis Gebiet ausgewiesen. Außerdem wurde der Park von der UNESCO als Biosphärenreservat und Weltnaturerbe eingeordnet. Der Glacier Bay Nationalpark beherbergt über 50 benannte Gletscher. Häufig fallen 50 Meter hohe Eisbrocken von den Gletschern ab und fallen mit lauten Krachen explosionsartig ins Wasser. Der Nationalpark darf nur von wenigen Schiffen befahren werden, die strengen Kontrollen unterzogen werden und Sondergenehmigungen benötigen. Im Nationalpark kommen Parkranger an Bord, die auch wichtige Informationen zur Geologie, Flora und Fauna geben. In den Küstengewässern sind auch zahlreiche marine Säuger wie Killerwale, Buckelwale, Grauwale, Seeotter, Seehunde und Stellersche Seelöwen anzutreffen. Unterkunft: Kabine nach Wahl auf der Island Princess

Tag 12 – Skagway Alaska, Goldrush Feeling
Am frühen morgen fahren Sie durch den Lynn Canal. Dieser ist mit 100 Kilometern Länge und teilweise nur 5 Kilometern Breite der längste und mit bis zu 600 Metern auch der tiefste Fjord Alaskas. Wer also früh aufsteht, kann eine spektakuläre Landschaft beobachten, wenn das Schiff langsam durch die Chatham Strait und Icy Strait fährt. Auch hier gibt es wieder sehr gute Möglichkeiten, Wale, Robben und Adler zu beobachten. Bereits um 7:00 Uhr morgens erreichen Sie Skagway. Skagway und das benachbarte Dyea waren um 1897 Ausgangspunkte für die Goldsucher, um über den White Pass nach Kanada und zum Gold nach Dawson City zu kommen. Bis zu 40.000 Glücksritter lebten damals in der Region. Die Geschichte des Klondike-Goldrausches ist in Skagway auch heute noch lebendig. Im Sommer führen Parkranger des National Park Service fünfmal täglich kostenlose 45-minütige Führungen im historischen Distrikt durch und machen dabei an historischen Gebäuden Halt, wie am Mascot Saloon Museum, an der ersten Blockhütte und an einem der ersten Bordelle von Skagway. Für Unternehmungslustige gibt es ein exzellentes Trail System, das nur wenige Blocks vom Zentrum entfernt beginnt. Man kann zu Bergseen wandern, zu Wasserfällen, sogar zu den Gräbern von Skagways berüchtigten Einwohnern Soapy Smith und Frank Reid. Fast ein Muss ist die Fahrt mit der legendären und historischen Eisenbahn »White Pass & Yukon Route«. Während man im Salonwagen sitzt, befährt man den spektakulärsten Streckenabschnitt – vorbei an Glacier Gorge, Dead Horse Gulch und Bridal Veil Falls. Am Ende der Strecke liegt der knapp 880 Meter hohe White Pass, der gleichzeitig die internationale Grenze zwischen den USA und Canada bildet. Diese Tour zählt zu den schönsten Bahnstrecken der Welt. Sie haben den ganzen Tag Zeit und können mehrere Unternehmungen planen. Unterkunft: Kabine nach Wahl auf der Island Princess

Tag 13 – Juneau, Alaskas Hauptstadt
Bereits um 6:30 Uhr morgens erreichen Sie Ihr nächstes Reiseziel. Die Hauptstadt Juneau ist eine der schönsten Städte und gehört zu den meistbesuchten Orten in Alaska. Hier gibt so viel zu sehen und zu unternehmen, dass für Jeden etwas Passendes dabei ist. Downtown Juneau, dicht eingerahmt von Mount Juneau, Mount Roberts und dem Gastineau Channel, ist ein Gewirr aus engen Straßen mit einer Mischung aus neuen Gebäuden, alten Ladenfronten und malerischen Häuschen, Relikte aus den frühen Goldrausch-Tagen im 19. Jahrhundert. Am Hafen herrscht reges Treiben, ein Kommen und Gehen von Kreuzfahrtschiffen, Fischerbooten und Wasserflugzeugen. Juneau ist die einzige Hauptstadt in den USA, die keinen Straßenzugang hat und nur aus der Luft oder zu Wasser erreichbar ist. Sie können die Stadt individuell erkunden und haben dafür bis zum Ablegen des Schiffes bis 17:00 Uhr Zeit. Selbstverständlich werden in Juneau – wie auch bei allen Landgängen während der Seereise – viele Ausflüge und Aktivitäten angeboten, die Sie vor der Reise oder auch auf dem Schiff individuell buchen können. Nur eine kurze Fahrt von der Innenstadt entfernt, trifft man auf die wohl bekannteste Attraktion – den Mendenhall Glacier, der sich innerhalb des Tongass National Forest befindet, des größten National Forest der USA. Der Mendenhall Glacier ist einer von 38 größeren Gletschern, die aus dem 3.885 Quadratkilometer großen Juneau Icefield stammen und wovon viele bei Flightseeing-Touren aus der Luft zu sehen sind. Die meisten Helikopter- Ausflüge schließen Gletscherlandungen mit ein, ebenso Gletscherwanderungen und Hundeschlittenfahrten. Unterkunft: Kabine nach Wahl auf der Island Princess

Tag 14 – Ketchikan, die südlichste Stadt in Alaska
Ganz im Süden des »Panhandle« knapp 150 Kilometer nördlich vom kanadischen Prince Rupert liegt Ketchikan in einer unzugänglichen Felsenküste, die die Südwestspitze von Revillagigedo Island säumt. Es gibt keinen befahrbaren Landzugang zu Ketchikan. Die südlichste Stadt Alaskas ist nur per Schiff oder Flugzeug erreichbar, hat aber einen besonderen Charm und die Lage ist umwerfend schön. Das Städtchen ist eingerahmt von bewaldeten Berghängen und dem felsigen Deer Mountain. Zur Seeseite hin öffnet es sich zur Tongass Narrows, einer Wasserstraße, auf der sich Wasserflugzeuge, Fischerboote, Fähren und Lastenkähne drängeln. Ketchikan mit seinen knapp 13.000 Einwohnern erstreckt sich über eine Länge von 50 Kilometern, ist aber maximal 10 Häuserblocks breit. Ketchikan zieht sich entlang der Tongass Avenue, von der man die Tongass Narrows immer im Blick hat. Auf der einen Straßenseite sind viele Häuser und Geschäftsgebäude auf Stelzen errichtet, während die Häuser auf der gegenüber liegenden Straßenseite förmlich am Hang kleben und nur über steile Holztreppen zu erreichen sind. Sie haben von 10 bis 18 Uhr Zeit, die Stadt und Umgebung zu erkunden. Ausflüge lohnen sich zur Stettlers Cove State Recreation Area, die malerisch in einen Regenwald eingebettet ist und einen faszinierenden Ausblick auf die Küstenlandschaft bietet. Auf der von Ketchikan nach Süden führenden South Tongass Avenue gelangen Besucher zu Totempfählen und Wanderwegen. Natürlich findet man auch in der Stadt interessante Sehenswürdigkeiten Museen, Restaurants und Shops. Vielleicht wollen Sie ja die letzte Möglichkeit zum Souvenirshopping in Alaska nutzen. Unterkunft: Kabine nach Wahl auf der Island Princess

Tag 15 – Fahrt durch die »Inside Passage»
Nach den vergangenen Tagen mit mehreren Landgängen verbringen Sie den heutigen Tag auf dem Schiff und können die Annehmlichkeiten, aktiven Angebote, Spa und Pool nutzen oder einfach nur relaxen. Allerdings sollten Sie des öfteren auch den Blick vom Schiff auf die Landschaft richten. Die fahren heute auf eine der bekanntesten und schönsten Seerouten an der Westküste Nordamerikas, der Inside Passage. Dieser Seeweg im Alaska Panhandle erstreckt sich auf ca. 800 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und 160 Kilometer in Ost-West-Richtung und ist ein dichtes Netz von mehr als 1000 Inseln und Wasserstraßen. Vor der Kulisse der Küstenberge wirkt selbst ein Kreuzfahrtschiff wie ein Gulliver-Kutter, der sich in eine Welt der Riesen verirrt hat. Links und rechts des Schiffs türmen sich in nächster Nähe dicht bewaldete Berge auf, wechseln Inseln mit Festland, kleine Strände mit den schroffen Felsküsten tiefer Fjordlandschaften. Wege führen keine hinein in diese Wildnis. Ab und zu nur steht eine Blockhütte am Ufer, ab und zu nur tuckert ein Fischtrawler mit Netzauslegern vor der Küstenlinie entlang. Im Hintergrund sieht man die Kulisse mit schneebedeckten Gipfeln der Coast Mountains. Auf der anderen Schiffseite Inseln und ab und an ein idyllisches Dorf der Küstenindianer. Tosende Wasserfälle und einsame Strände sind zu sehen und bei etwas Glück auch Bären, die am Ufer nach Nahrung suchen. Die Gewässer sind fischreich und bekannt für Walbeobachtungen. Riesige Buckelwale und Gruppen von Orcas sind keine Seltenheit. In dem Baumkronen sitzen Weißkopfseeadler. Am Abend und in der Nacht durchfahren Sie dann die Johnston Strait, gelegen zwischen dem Festland von British Columbia und Vancouver Island. Unterkunft: Kabine nach Wahl auf der Island Princess

Tag 16 — Ankunft in Vancouver. Rückflug oder individuelle Verlängerung
Ihr Schiff legt am Morgen in Vancouver an. Nach dem Frühstück verlassen Sie das Schiff und fahren individuell entweder zum Flughafen oder einem Hotel Ihrer Wahl. Je nach Abflugzeit bleibt ggf. noch etwas Zeit für eine Stippvisite, da sich das Cruise Ship Terminal genau in der Innenstadt befindet. Informationen und Tipps zur Besichtigung und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten erhalten Sie von uns.

OPTIONAL: Individuelle Verlängerung in Vancouver
Wir empfehlen eine individuelle Verlängerung, um die Metropole am Pazifik zu erkunden. Die Stadt ist verkehrstechnisch mit Bus und Bahn gut vernetzt, sodass Sie sehenswerte Ziele, wie den Stanley Park, die Altstadt Gastown, das Chinatown oder Granville Island gut erreichen können. Mit einer Größe von mehr als 400 Hektar ist der Stanley Park der größte Stadtpark Kanadas. Um den Park herum führt die sogenannte Seawall, eine knapp neun Kilometer lange Ufermauer, auf der sich ein asphaltierter Weg für Spaziergänger, Fahrradfahrer, Jogger und Inlineskater befindet. Größtenteils ist der Park mit hohen Douglasien, Riesenlebensbäumen und Sitka-Fichten bewaldet. Der Canada Place (Cruise Ship Terminal) ist wahrscheinlich der
meistfotografierte Punkt in Vancouver. Der schneeweiße segelartige Bau eignet sich besonders als Startpunkt zur Erkundung der Stadt, lädt aber auch zum Flanieren ein. Von hier aus kann man wunderbare Aufnahmen von den North Shore Mountains sowie dem Burrard Inlet machen. Chinatown in Vancouver ist nach dem in San Francisco die größte chinesische Siedlung Nordamerikas. Bei einem Spaziergang durch Chinatown erhalten Sie einen umfassenden Einblick in fremde Kulturen, die man hier hautnah erlebt. Durch das exotische Angebot an Lebensmitteln und Kunstgegenständen, sowie den besonderen Gerüchen, werden Sie in eine andere Welt entführt. Die restaurierte Altstadt von Vancouver wird Gastown genannt. Der britische Siedler John Deighton »Gassy Jack« gab diesem Stadtteil seinen Namen. Eine weitere Attraktion dort ist die »Steam Clock«. Die dampfbetriebene Uhr tutet viertelstündlich. Der Stadtteil Granville Island ist eine kleine Halbinsel, die ein restauriertes Hafenviertel unter der Granville Bridge beherbergt. Dieses Einkaufs- und Kulturviertel zeigt Vancouver von seiner schönsten Seite. Die Insel liegt am Meeresarm False Creek und ist auch per Fähre erreichbar. Sie können Ihre Vancouver-Citytour entweder gleich nach dem Verlassen des Schiffes beginnen oder nach dem check-In im Hotel. Gern unterbreiten wir Ihnen ein Angebot.